Wir werden noch ganz andere Kurse sehen, nur Geduld!
Konjunkturerwartungen steigen im Juli deutlich
Für das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung ist die Konjunktur in Deutschland über den Berg. Der ZEW-Indikator liegt nach dem siebten Anstieg in Folge nun wieder über seinem historischen Mittelwert von 33 Punkten und signalisiert nach ZEW-Einschätzung einen Konjunkturaufschwung ab Anfang 2004. Positiver Nebeneffekt: Der ermittelte Indikator der Konjunkturerwartungen von Finanzexperten für Juli ist sogar überraschend stark gestiegen. Steigende Aktienkurse und der zuletzt schwächere Euro haben die Konjunkturerwartungen der Finanzmarktexperten in Deutschland überraschend stark beflügelt.
DAX TecDAX Dow Jones
Quelle: IS Innovative Software AG
Mehr zum Thema:
Börsenberichte im Überblick
News aus Branchen & Unternehmen
WebTV: Marktberichte
Platow Finanzbrief T-Online Edition
Der tägliche t-finance Newsletter
Dax dreht in die Gewinnzone
Der Deutsche Aktienindex (Dax) drehte nach der ZEW-Veröffentlichung in die Gewinnzone, erreichte kurzfristig einen neune Jahreshochstand, musste sich dann aber negativen US-Vorgaben beugen. Der Euro stieg zunächst um einen Viertel US-Cent auf über 1,13 Dollar, gab dann aber wieder nach. Am Rentenmarkt fielen die Kurse europäischer Staatsanleihen. Analysten zeigten sich positiv überrascht. "Das ist fantastisch", sagte Gerd Haßel von der ING BHF-Bank. Hintergrund seien unter anderem die jüngsten Verbesserungen des US-Einkaufsmanagerindexes und der Ifo-Geschäftserwartungen sowie die Erholung der Aktienmärkte. All das sind Gründe, warum man wieder positiver in die Zukunft schauen kann", sagte Haßel. Hinzu komme das wahrscheinliche Vorziehen der Steuerreformstufe und eine teilweise Kreditfinanzierung, die einen "konjunkturellen Nettoeffekt" gebe.
Euro-Konjunktur - Talsohle noch nicht durchschritten
Konsum als Motor - Kredite für die Konjunktur
Siebter Anstieg in Folge
Der vom ZEW ermittelte Saldo der Konjunkturerwartungen der befragten Analysten und institutionellen Anleger für Juli kletterte nach ZEW-Angaben unerwartet deutlich auf 41,9 von 21,3 Punkten im Juni. Der ZEW-Indikator liegt nach dem siebten Anstieg in Folge nun wieder über seinem historischen Mittelwert von 33 Punkten und signalisiert nach ZEW-Einschätzung einen Konjunkturaufschwung ab Anfang 2004.
Raus aus der Talsohle
Das ZEW sprach von einem Signal für den Aufschwung. "Der Indikatorwert legt nahe, dass Deutschland sich anschickt, die Talsohle zu verlassen", sagte ZEW-Chef Wolfgang Franz. Zu dem neuen Optimismus hätten auch Fortschritte in der Reformdiskussion beigetragen.
Gesundheit - Krankenstand auf Rekordtief gesunken
Arbeitsmarkt - DIW erwartet Erholung erst 2005
Arbeitslosigkeit - Höchster Juni-Stand seit Wiedervereinigung
Experten waren skeptischer
Von Reuters befragte Volkswirte hatten im Schnitt nur mit einem Anstieg auf 25,0 Zähler gerechnet. Das Stimmungsbarometer für die Euro-Zone legte den ZEW-Angaben zufolge auf 50,5 von 38,0 Punkten im Juni zu.
Warnung vor übertriebener Euphorie
Eine allzu große Euphorie hält Haßel dennoch nicht für gerechtfertigt. "Man sollte jetzt aber nicht zu sehr in Optimismus machen. Der Anstieg beim ZEW ist so rasant, dass man damit rechnen muss, dass er in den nächsten Monaten wieder etwas runter kommt", sagte er.
Konjunkturerwartungen steigen im Juli deutlich
Für das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung ist die Konjunktur in Deutschland über den Berg. Der ZEW-Indikator liegt nach dem siebten Anstieg in Folge nun wieder über seinem historischen Mittelwert von 33 Punkten und signalisiert nach ZEW-Einschätzung einen Konjunkturaufschwung ab Anfang 2004. Positiver Nebeneffekt: Der ermittelte Indikator der Konjunkturerwartungen von Finanzexperten für Juli ist sogar überraschend stark gestiegen. Steigende Aktienkurse und der zuletzt schwächere Euro haben die Konjunkturerwartungen der Finanzmarktexperten in Deutschland überraschend stark beflügelt.
DAX TecDAX Dow Jones
Quelle: IS Innovative Software AG
Börsenberichte im Überblick
News aus Branchen & Unternehmen
WebTV: Marktberichte
Platow Finanzbrief T-Online Edition
Der tägliche t-finance Newsletter
Dax dreht in die Gewinnzone
Der Deutsche Aktienindex (Dax) drehte nach der ZEW-Veröffentlichung in die Gewinnzone, erreichte kurzfristig einen neune Jahreshochstand, musste sich dann aber negativen US-Vorgaben beugen. Der Euro stieg zunächst um einen Viertel US-Cent auf über 1,13 Dollar, gab dann aber wieder nach. Am Rentenmarkt fielen die Kurse europäischer Staatsanleihen. Analysten zeigten sich positiv überrascht. "Das ist fantastisch", sagte Gerd Haßel von der ING BHF-Bank. Hintergrund seien unter anderem die jüngsten Verbesserungen des US-Einkaufsmanagerindexes und der Ifo-Geschäftserwartungen sowie die Erholung der Aktienmärkte. All das sind Gründe, warum man wieder positiver in die Zukunft schauen kann", sagte Haßel. Hinzu komme das wahrscheinliche Vorziehen der Steuerreformstufe und eine teilweise Kreditfinanzierung, die einen "konjunkturellen Nettoeffekt" gebe.
Euro-Konjunktur - Talsohle noch nicht durchschritten
Konsum als Motor - Kredite für die Konjunktur
Siebter Anstieg in Folge
Der vom ZEW ermittelte Saldo der Konjunkturerwartungen der befragten Analysten und institutionellen Anleger für Juli kletterte nach ZEW-Angaben unerwartet deutlich auf 41,9 von 21,3 Punkten im Juni. Der ZEW-Indikator liegt nach dem siebten Anstieg in Folge nun wieder über seinem historischen Mittelwert von 33 Punkten und signalisiert nach ZEW-Einschätzung einen Konjunkturaufschwung ab Anfang 2004.
Raus aus der Talsohle
Das ZEW sprach von einem Signal für den Aufschwung. "Der Indikatorwert legt nahe, dass Deutschland sich anschickt, die Talsohle zu verlassen", sagte ZEW-Chef Wolfgang Franz. Zu dem neuen Optimismus hätten auch Fortschritte in der Reformdiskussion beigetragen.
Gesundheit - Krankenstand auf Rekordtief gesunken
Arbeitsmarkt - DIW erwartet Erholung erst 2005
Arbeitslosigkeit - Höchster Juni-Stand seit Wiedervereinigung
Experten waren skeptischer
Von Reuters befragte Volkswirte hatten im Schnitt nur mit einem Anstieg auf 25,0 Zähler gerechnet. Das Stimmungsbarometer für die Euro-Zone legte den ZEW-Angaben zufolge auf 50,5 von 38,0 Punkten im Juni zu.
Warnung vor übertriebener Euphorie
Eine allzu große Euphorie hält Haßel dennoch nicht für gerechtfertigt. "Man sollte jetzt aber nicht zu sehr in Optimismus machen. Der Anstieg beim ZEW ist so rasant, dass man damit rechnen muss, dass er in den nächsten Monaten wieder etwas runter kommt", sagte er.