Der russische Aktienmarkt hat Anleger 2001 mit fast obszönen Zuwächsen in Verzückung versetzt. Die Euphorie ist auch im neuen Jahr ungebrochen.

Kommt Euch das bekannt vor? *g*
Im vergangenen Jahr kletterte der Moskau-Times-Index, die Fieberkurve der russischen Anteilsscheine, um 81 Prozent - und in den ersten Wochen dieses Jahres ging es weitere 10 Prozent nach oben. Getrieben wird der Markt vor allem von Erdöl- und Gasfirmen wie Lukoil oder Gasprom, die seit Jahresbeginn um über 20 Prozent beziehungsweise um über 10 Prozent zulegten.
Allerdings sind von Gasprom in Deutschland nur so genannte ADRs notiert, also Auslands-Zertifikate auf zehn der eigentlichen Aktien - und die sind, rechnet man den Preis auf die einzelnen Aktien um, hier zu Lande fast doppelt so teuer wie die in Moskau gehandelten Papiere. Dieser Preisunterschied ist allerdings relativ konstant, die Kurven der in Moskau gehandelten Papiere und der in Frankfurt oder Berlin notierten ADRs verlaufen praktisch parallel.
Das Gleiche gilt für die ebenfalls seit Januar stark gestiegenen Aktien der Energiekonzerne Tatneft und Mosenergo sowie des Telekommunikationsunternehmens Rostelecom, die auch von Investmentbanken empfohlen werden - wobei die Experten nie vergessen, auch auf die Risiken des russischen Markts hinzuweisen. Vor vier Jahren beispielsweise stürzte das Land selbst für Finanzexperten überraschend in eine schwere Krise - der Moskau-Times-Index verlor innerhalb eines Jahres mehr als 90 Prozent.

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Im vergangenen Jahr kletterte der Moskau-Times-Index, die Fieberkurve der russischen Anteilsscheine, um 81 Prozent - und in den ersten Wochen dieses Jahres ging es weitere 10 Prozent nach oben. Getrieben wird der Markt vor allem von Erdöl- und Gasfirmen wie Lukoil oder Gasprom, die seit Jahresbeginn um über 20 Prozent beziehungsweise um über 10 Prozent zulegten.
Allerdings sind von Gasprom in Deutschland nur so genannte ADRs notiert, also Auslands-Zertifikate auf zehn der eigentlichen Aktien - und die sind, rechnet man den Preis auf die einzelnen Aktien um, hier zu Lande fast doppelt so teuer wie die in Moskau gehandelten Papiere. Dieser Preisunterschied ist allerdings relativ konstant, die Kurven der in Moskau gehandelten Papiere und der in Frankfurt oder Berlin notierten ADRs verlaufen praktisch parallel.
Das Gleiche gilt für die ebenfalls seit Januar stark gestiegenen Aktien der Energiekonzerne Tatneft und Mosenergo sowie des Telekommunikationsunternehmens Rostelecom, die auch von Investmentbanken empfohlen werden - wobei die Experten nie vergessen, auch auf die Risiken des russischen Markts hinzuweisen. Vor vier Jahren beispielsweise stürzte das Land selbst für Finanzexperten überraschend in eine schwere Krise - der Moskau-Times-Index verlor innerhalb eines Jahres mehr als 90 Prozent.