Infineon wachsen Flügel
Nachdem die US-Notenbank die Leitzinsen gesenkt hat, sind die deutschen Aktienmärkte freundlich gestartet. Infineon profitiert von den Fortschritten bei der Kooperation mit Toshiba. Auch RWE gewinnt, nachdem die EU dem Verkauf der Tankstellenkette Dea offenbar zustimmen will.
Frankfurt am Main - Nach einem umsatzschwachen Start hat der Dax langsam an Kraft gewonnen und legte bis 9.30 Uhr um 0,7 Prozent auf 5182 Punkte zu. Der Nemax 50 stieg auf 1287 Zähler, ein Plus von 0,3 Prozent.
Die Börsen reagierten damit offenbar erleichtert auf die US-Leitzinssenkung vom Vorabend. Die US-Notenbank hatte in ihrer Begründung auf die anhaltend schwache Konjunktur verwiesen, jedoch seien erste Anzeichen einer Erholung sichtbar. Marktbeobachter gehen nun jedoch davon aus, dass im Januar eine weitere Zinssenkung möglich sei.
Belastend auf den Markt wirkte sich eine Gewinnwarnung von Merck & Co. aus. Der Pharmariese hatte am Dienstagabend bekannt gegeben, seine ursprünglichen Prognosen voraussichtlich zu verfehlen. Die im Dax gelisteten Pharmawerte BASF und Bayer daraufhin im Minus eröffnet.
Die Gewinnerliste führte der Chiphersteller Infineon an. Im frühen Handel legte die Aktie um über zwei Prozent auf 26,64 Euro zu. Das Untenehmen hatte zuvor über Fortschritte bei der geplanten Kooperation im Speicherchip-Geschäft mit Toshiba berichtet. "Ich würde mir wünschen, dass wir noch bis Ende des Jahres ein Ergebnis in den Verhandlungen mit Toshiba haben", sagte Konzernchef Ulrich Schumacher der Nachrichtenagentur Reuters. Zudem betonte Schumacher, dass eine Kooperation für Infineon kein finanzielles Engagement bedeuten dürfe: "Es darf uns keine Mark kosten für die ersten eineinhalb Jahre. Das ist eine harte Forderung, aber so ist das."
Zu den größten Gewinnern gehörte die Aktie von RWE , die sich um ein Prozent auf 0,40 Euro verteuerte. Die EU-Kommission wird nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD) die Übernahme der deutschen Tankstellenketten Aral und DEA durch die Ölmultis BP und Shell genehmigen. Die Tankstellenkette Dea gehört zur Essener RWE und Aral zu Eon-Tochter Veba-Oel.
Größter Verlierer war die Aktie von MAN , die knapp 1,8 Prozent auf 23,19 Euro verlor.
Tokios Börse schließt fest
Die asiatische Leitbörse in Tokio hat am Mittwoch kräftige Gewinne erzielt. Der Nikkei-Index für 225 führende Aktienwerte gewann in Folge der erneuten Zinssenkung der US-Notenbank 327,61 Punkte oder 3,1 Prozent hinzu und schloss beim Stand von 10.801 Zählern.
Auch der nicht so schlecht wie von Analysten erwartet ausgefallene Quartalsbericht der japanischen Zentralbank zum Wirtschaftsklima half dem Markt. Der breit angelegte Topix legte um 21,48 Punkte oder 2,1 Prozent zu und notierte zum Handelsende bei 1036 Zählern.
Der Dollar notierte um 15.00 Uhr Ortszeit fester mit 125,78-80 Yen nach 125,96-99 Yen am Dienstag. Der Euro notierte zur gleichen Zeit fester mit 0,8966-68 Dollar nach 0,8909-12 Dollar am Vortag.
Nachdem die US-Notenbank die Leitzinsen gesenkt hat, sind die deutschen Aktienmärkte freundlich gestartet. Infineon profitiert von den Fortschritten bei der Kooperation mit Toshiba. Auch RWE gewinnt, nachdem die EU dem Verkauf der Tankstellenkette Dea offenbar zustimmen will.
Frankfurt am Main - Nach einem umsatzschwachen Start hat der Dax langsam an Kraft gewonnen und legte bis 9.30 Uhr um 0,7 Prozent auf 5182 Punkte zu. Der Nemax 50 stieg auf 1287 Zähler, ein Plus von 0,3 Prozent.
Die Börsen reagierten damit offenbar erleichtert auf die US-Leitzinssenkung vom Vorabend. Die US-Notenbank hatte in ihrer Begründung auf die anhaltend schwache Konjunktur verwiesen, jedoch seien erste Anzeichen einer Erholung sichtbar. Marktbeobachter gehen nun jedoch davon aus, dass im Januar eine weitere Zinssenkung möglich sei.
Belastend auf den Markt wirkte sich eine Gewinnwarnung von Merck & Co. aus. Der Pharmariese hatte am Dienstagabend bekannt gegeben, seine ursprünglichen Prognosen voraussichtlich zu verfehlen. Die im Dax gelisteten Pharmawerte BASF und Bayer daraufhin im Minus eröffnet.
Die Gewinnerliste führte der Chiphersteller Infineon an. Im frühen Handel legte die Aktie um über zwei Prozent auf 26,64 Euro zu. Das Untenehmen hatte zuvor über Fortschritte bei der geplanten Kooperation im Speicherchip-Geschäft mit Toshiba berichtet. "Ich würde mir wünschen, dass wir noch bis Ende des Jahres ein Ergebnis in den Verhandlungen mit Toshiba haben", sagte Konzernchef Ulrich Schumacher der Nachrichtenagentur Reuters. Zudem betonte Schumacher, dass eine Kooperation für Infineon kein finanzielles Engagement bedeuten dürfe: "Es darf uns keine Mark kosten für die ersten eineinhalb Jahre. Das ist eine harte Forderung, aber so ist das."
Zu den größten Gewinnern gehörte die Aktie von RWE , die sich um ein Prozent auf 0,40 Euro verteuerte. Die EU-Kommission wird nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD) die Übernahme der deutschen Tankstellenketten Aral und DEA durch die Ölmultis BP und Shell genehmigen. Die Tankstellenkette Dea gehört zur Essener RWE und Aral zu Eon-Tochter Veba-Oel.
Größter Verlierer war die Aktie von MAN , die knapp 1,8 Prozent auf 23,19 Euro verlor.
Tokios Börse schließt fest
Die asiatische Leitbörse in Tokio hat am Mittwoch kräftige Gewinne erzielt. Der Nikkei-Index für 225 führende Aktienwerte gewann in Folge der erneuten Zinssenkung der US-Notenbank 327,61 Punkte oder 3,1 Prozent hinzu und schloss beim Stand von 10.801 Zählern.
Auch der nicht so schlecht wie von Analysten erwartet ausgefallene Quartalsbericht der japanischen Zentralbank zum Wirtschaftsklima half dem Markt. Der breit angelegte Topix legte um 21,48 Punkte oder 2,1 Prozent zu und notierte zum Handelsende bei 1036 Zählern.
Der Dollar notierte um 15.00 Uhr Ortszeit fester mit 125,78-80 Yen nach 125,96-99 Yen am Dienstag. Der Euro notierte zur gleichen Zeit fester mit 0,8966-68 Dollar nach 0,8909-12 Dollar am Vortag.