Börse AG droht Geldstrafen für NM-Unternehmen an
Die Deutsche Börse AG droht 29 Unternehmen vom Neuen Markt mit
Geldstrafen. Grund: Die Firmen halten ihre Geschäftszahlen für das Jahr
2000 zurück.
Die jeweilige Sanktion werde mit Eingang der fälligen Unterlagen
festgesetzt, teilte die Deutsche Börse am Freitag auf ihrer Website mit.
Genaue Angaben über die Form der Sanktion wurden nicht gemacht. Das
Regelwerk des Neuen Marktes sieht vor, dass die Zahlen für das
abgelaufene Geschäftsjahr, sofern es mit dem Kalenderjahr endet,
spätestens am 31. März veröffentlicht werden müssen. Die Deutsche
Börse veröffentlichte eine vollständige Liste der 29 Unternehmen, die den
fälligen Jahresabschluss weder in deutscher noch in englischer Sprache
rechtzeitig übermittelt haben. Betroffen sind dabei folgende Unternehmen:
Aixtron, Abit, Adva, Antwerpes, ArtStor, Bäurer, Broadvision, CAA,
Carrier1, CyBio, Fortis, F.A.M.E., Gedys, Gericom, InfoGenie, Integra, IPC
Archtec, Kinowelt Medien, Lipro, MME, Nemetschek, PrimaCom, Prodacta,
Refugium Holding, Rhein Biotech, SCM Microsystems, Team
Communications, TelDaFax, Teleplan. Mit der Liste solle der Anleger über
das Geschäftsgebaren der Firmen informiert werden, so die Begründung
der Börse über die Maßnahme. Unternehmen, die ihre Zahlen tatsächlich
nicht termingerecht vorgelegt hätten, erhielten in einem ersten Schritt von
der Börse eine Mahnung. Erst in einem zweiten Schritt werde dann über
weitere Sanktionen wie etwa Bußgeldverfahren entschieden.
Das Wissen der Unternehmen um diese wichtigen Termine darf man als
selbstverständlich voraus setzen. Somit werden die Vorstände künftig bei
Nichteinhaltung mit entsprechendem Misstrauen seitens der Anleger und
Analysten rechnen müssen. Besonders nach dem man weiß, dass
positive Meldungen meist vorzeitig und sehr schnell veröffentlicht werden.
-KMR-
www.finance-online.de/news/news_detail.asp?NewsNr=39261
Die Deutsche Börse AG droht 29 Unternehmen vom Neuen Markt mit
Geldstrafen. Grund: Die Firmen halten ihre Geschäftszahlen für das Jahr
2000 zurück.
Die jeweilige Sanktion werde mit Eingang der fälligen Unterlagen
festgesetzt, teilte die Deutsche Börse am Freitag auf ihrer Website mit.
Genaue Angaben über die Form der Sanktion wurden nicht gemacht. Das
Regelwerk des Neuen Marktes sieht vor, dass die Zahlen für das
abgelaufene Geschäftsjahr, sofern es mit dem Kalenderjahr endet,
spätestens am 31. März veröffentlicht werden müssen. Die Deutsche
Börse veröffentlichte eine vollständige Liste der 29 Unternehmen, die den
fälligen Jahresabschluss weder in deutscher noch in englischer Sprache
rechtzeitig übermittelt haben. Betroffen sind dabei folgende Unternehmen:
Aixtron, Abit, Adva, Antwerpes, ArtStor, Bäurer, Broadvision, CAA,
Carrier1, CyBio, Fortis, F.A.M.E., Gedys, Gericom, InfoGenie, Integra, IPC
Archtec, Kinowelt Medien, Lipro, MME, Nemetschek, PrimaCom, Prodacta,
Refugium Holding, Rhein Biotech, SCM Microsystems, Team
Communications, TelDaFax, Teleplan. Mit der Liste solle der Anleger über
das Geschäftsgebaren der Firmen informiert werden, so die Begründung
der Börse über die Maßnahme. Unternehmen, die ihre Zahlen tatsächlich
nicht termingerecht vorgelegt hätten, erhielten in einem ersten Schritt von
der Börse eine Mahnung. Erst in einem zweiten Schritt werde dann über
weitere Sanktionen wie etwa Bußgeldverfahren entschieden.
Das Wissen der Unternehmen um diese wichtigen Termine darf man als
selbstverständlich voraus setzen. Somit werden die Vorstände künftig bei
Nichteinhaltung mit entsprechendem Misstrauen seitens der Anleger und
Analysten rechnen müssen. Besonders nach dem man weiß, dass
positive Meldungen meist vorzeitig und sehr schnell veröffentlicht werden.
-KMR-
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