Ethereum vor Angebotsschock?
Denn aktuell zeigen große Unternehmen verstärktes Kaufinteresse an der zweitgrößten Kryptowährung. Jüngstes Beispiel ist der Ethereum-Treasury-Gigant BitMine, der seine Investitionspläne massiv aufgestockt hat: Statt wie ursprünglich geplant 4,5 Milliarden US-Dollar will das Unternehmen nun 24,5 Milliarden US-Dollar in ETH investieren – ein zusätzliches Kapitalvolumen von 20 Milliarden US-Dollar, das vor allem durch Kapitalerhöhungen finanziert werden soll. Dieser Schritt bedeutet, dass ein erheblicher Teil des verfügbaren Marktangebots aufgekauft und langfristig aus dem Umlauf genommen werden könnte.
Parallel dazu sorgen die US-amerikanischen Ethereum-ETFs für einen weiteren Nachfrageimpuls. Allein am vergangenen Montag verzeichneten die Spot-Produkte Zuflüsse von 1,0 Milliarden US-Dollar – ein neuer Tagesrekord, der den bisherigen Höchstwert von 727 Millionen US-Dollar deutlich übertrifft. Branchenexperten wie Matt Hougan von Bitwise gehen davon aus, dass sich dieser Trend fortsetzen wird und allein im zweiten Halbjahr eine zweistellige Milliardensumme von der Wall Street in Ethereum fließen könnte. Diese anhaltenden und wachsenden Zuflüsse aus institutionellen Quellen erhöhen den Druck auf das ohnehin begrenzte Angebot weiter.
Ein besonders entscheidender Faktor ist das Missverhältnis zwischen neuerzeugten Token und der Menge, die von Unternehmen gekauft wird. Seit Mai 2025 wurden laut Hougan 2,83 Millionen ETH von Firmen erworben – das entspricht dem 32-Fachen der neu geschaffenen Token in diesem Zeitraum. Diese strukturelle Verschiebung deutet darauf hin, dass die Nachfrage das Angebot dauerhaft übersteigt. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte Ethereum in naher Zukunft eine ähnliche Preisexplosion erleben wie Bitcoin im Jahr 2024, als ETF-Zuflüsse und massive Unternehmenskäufe den Kurs in ungeahnte Höhen trieben. Hougan rechnet allein im kommenden Jahr mit weiteren 20 Milliarden US-Dollar, die über ETFs in Ethereum fließen werden.
Explodiert der Kurs von Ethereum jetzt?
www.boerse-online.de/nachrichten/...ebotsschock-20384791.html
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Nach dem Bärenmarkt ist vor dem nächsten Bullrun. Schlauer durch Aua