. . . des Bitcoin!
Bei einer Investition in Aktien ist oft vom „fairen Wert“ die Rede. Beim Bitcoin lässt sich dieser tatsächliche Wert jedoch nicht so einfach berechnen. Diese Ansätze können jedoch dabei helfen, die Kennzahl zu ermitteln.
Bei Aktien lässt sich die Angebots- und Nachfragedynamik zwar nicht auf den fairen Wert, beim Bitcoin kommt jedoch die Endlichkeit ins Spiel. So ist die Cyberdevise darauf ausgelegt, dass es nie mehr als 21 Millionen Bitcoin geben wird. An dieser Menge ist auch nicht zu rütteln. Während Unternehmen etwa neue Aktien ausgeben können, ist die Architektur hinter dem Bitcoin darauf ausgelegt, eine feste Zahl an Token zu erstellen. Bis zum Jahr 2140 sollen alle Token geschürft sein. Daher besteht ein Zusammenhang zwischen dem Bitcoinkurs und der Knappheit der Kryptowährung – zusätzlich zur Nachfrage am Markt. Herrscht am Markt also eine so starke Kauffreude, die die Anzahl der neu geminten Token übersteigt, steige auch der faire Wert der Cyberdevise, so Investopedia.
Betrachtung als Netzwerk statt Anlagegut
Eine weitere Bewertungsmöglichkeit bezieht sich auf den Netzwerkstatus des Bitcoin bzw. der dem Token zugrundeliegende Blockhain-Technologie. So könnte der faire Wert des Netzwerks etwa auch aus der Anzahl der Nutzer oder Nodes, die am Miningprozess beteiligt sind, abgeleitet werden. Gemäß des zur Bestimmung der Wirtschaftlichkeit von Telekommunikationsnetzwerken entwickelten Metcalfeschen Gesetzes ist der Wert eines Netzes proportional zur Anzahl seiner Nutzer bzw. Knoten im Quadrat zu sehen. Bezeichnet U den potenziellen Nutzwert und n die Anzahl von Teilnehmern im Netzwerk, gilt also folgende Formel:
U = n²
Überträgt man dieses Gesetz auch auf die Blockchain, würde dies bedeuten, dass der faire Wert des Bitcoin mit steigender Nutzerzahl erhöht wird.
www.finanzen.net/nachricht/devisen/...-wirklich-wert-12794516