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Fake-Handelsvolumen, gepumpte Preise: Binance soll über Jahre Wash Trading begangen haben. Warum das den ganzen Kryptomarkt gefährdet.
Der Vorwurf wiegt schwer: Binance-Chef Changpeng “CZ” Zhao soll mit einem eigenen Marketmaker die Kurse auf seiner Kryptobörse manipuliert haben. Das behauptet die SEC in ihrer Anklageschrift gegen Binance (ab S. 65). Das Phänomen heißt Wash Trading. Und es kann das Vertrauen in den gesamten Markt erschüttern
Nach außen hin brüstet sich Binance mit den besten Sicherheitsmaßnahmen gegen ebensolche Verbrechen. On-Chain-Analysetools, KI-Technologie und Human Intelligence: Binance sei vor Manipulationen sicher. Hinter den Kulissen sieht es wohl anders aus. “Offenbar haben wir nichts, um Wash Trading zu verhindern?”, schreibt im Januar 2021 ein Binance-Mitarbeiter an seine Chefin, Catherine Coley. Sie leitet BAM-Trading, den Betreiber von Binance.US: “Ich habe es gerade selbst getestet, habe eine Order in mein eigenes Angebot verkauft.”
Noch schwerwiegender: Sigma Chain, ein von CZ persönlich kontrollierter Marketmaker, soll laut SEC selbst Wash Trading im großen Stil betrieben haben. Allein im ersten Halbjahr von 2022 handelte Sigma Chain 48 der 51 neuen gelisteten Assets. Beim Listing von COTI am 6. April 2022 war man für fast 35 Prozent des Volumens verantwortlich. In einem anderen Fall waren es “99 Prozent des Handelsvolumens der ersten Stunde.” Am Tagesende lag der Wert bei 70 Prozent. Von einem Account von Sigma Chain kaufte CZ sich angeblich eine Yacht für elf Millionen US-Dollar
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