Richterin fordert Einsicht in Bilanzen von Tether
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Tether soll Bitcoinkurs aufgebläht haben
Die Probleme bei Tether sind jedoch deutlich weitreichender: Bereits 2019 wurde das Unternehmen gemeinsam mit der Kryptobörse und Schwester Bitfinex verklagt. So sollen beide Manipulation am Kryptomarkt betrieben haben, wie es in der in New York eingereichten Klageschrift heißt. "Die von Tether, Bitfinex, Crypto Capital und ihren Führungskräften begangenen Straftaten umfassen Bankbetrug, Geldwäsche, monetäre Transaktionen aus spezifizierten ungesetzlichen Aktivitäten, das Betreiben eines nicht lizenzierten Geldübermittlungsgeschäfts und Betrug per Überweisung", ist dort zu lesen. Die Kläger David Leibowitz, Benjamin Leibowitz, Jason Leibowitz, Aaron Leibowitz und Pinchas Goldshtein sprachen von einem Gesamtschaden in Höhe von einer Billion US-Dollar.
So sollen die Unternehmen einerseits fälschlicherweise behauptet haben, dass der USDT eins zu eins durch Reserven in US-Dollar gedeckt ist, andererseits soll Bitfinex den Tether-Coin verwendet haben, um in den damals schwächeren Bitcoin zu investieren, was den Preis des Krypto-Urgesteins künstlich aufgebläht habe.
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