Ich traue solchen Leuten wie Jay Clayton nicht.
In dem Zusammenhang wird für mein Verständnis zuviel laviert, geredet, propagiert - aber zu wenig getan.
Was wurden im Cryptospace nicht schon alles für Hoffnungsballons gestartet die dann alle wieder landeten oder abstürzten?
Übrigens stehe ich zu dem, was Du in einem vorherigen Post an meinen Ausführungen kritisiert hast.
Du stösst Dich dabei an solchen Begriffen wie "Finanzeliten" usw.
Ich habe verstanden, dass es eine Finanzelite gibt, die schon lange nicht mehr auf ein einziges Land zu verorten ist. Hierbei handelt es sich um eine Macht, die sich organisiert hat und die über fast unbegrenzte finanzielle Mittel verfügt.
Schon der gesunde Menschenverstand sagt jedem, der nachdenkt, dass im Zeitalter der Digitalisierung und des Internets sich derartige Organisationen leicht aufbauen und verwalten lassen. Da diese Dinge aber in den Mainstreammedien nicht kommuniziert werden, wollen es die allermeisten Menschen nicht wahrhaben.
Der Bürger nimmt in der Regel nur das für wahr und gegeben hin, was er selbst sieht oder selbst erfährt. Jeder weiss heute, dass es in jedem noch so kleinen Dorf oder in jeder noch so kleinen Provinzstadt Deutschland Netzwerke gibt, die aus den "Honoratioren" aus Politik und Wirtschaft sich gebildet haben. Im einfachsten Fall sieht das so aus, dass vielleicht einmal die Woche sich diese Leute in irgendeiner Kneipe treffen um sich gegenseitig Vorteile angedeihen zu lassen.
Wenn man jedoch den Menschen erklärt, dass dies im globalen Massstabe ähnlich abläuft, will das kaum jemand wahrhaben: man sieht diese Leute nicht, man erfährt i.d.R. nicht, wo sie sich treffen und wer sich trifft - also kann es das alles gar nicht geben.
Das Beispiel der Existenz der "Bilderberger" müsste eigentlich jedem die Augen öffnen. Jahrelang wurde die Existenz dieser international agierenden Organisation aus Multimilliardären, Politikern, Bankern usw. bestritten und durch die Medien komplett ignoriert. Dank der Aufklärungsarbeit von unabhängigen Journalisten, die sich über das Netz artikulieren, kamen diese Dinge aber in den letzten Jahren ans Licht. Die "Bilderberger" gibt es wirklich. Sie treffen sich alljährlich auf Kosten der Steuerzahler und Journalisten sind dabei nicht zugelassen. Daran sieht man auch sehr deutlich, dass die Medien nicht die Rolle spielen, die ihnen angedichtet wird (bzw., die sie sich selbst andichten).
Es gibt internationale Thinktanks und es gibt die sog. "Transatlantiker". Es gibt mächtige Organisationen wie den "Atlantic Council" u.a. deren Existenz jedoch in der täglichen Berichterstattung der Medien verschwiegen wird. Kann man alles relativ easy recherchieren - so man will. Empfehlenswert sind in dem Zusammenhang auch die Vorträge von Dr. Rainer Mausfeld von der Uni Kiel. Dir, Jörg, würde ich diese auf Youtube leicht abrufbaren Auftritte dieses Mannes wärmstens empfehlen.
Zurück zu Bitcoin & Co.
Die Logik all dieser Erkenntnisse gebietet es m.E. davon auszugehen, dass es längst eine Art Strategiepapier gibt, welches regelt, wie mit Kryptowährungen zu verfahren ist. Diese stellen eine Bedrohung für das aktuelle "westliche Wertesystem" dar und sie sind m.E. längst zur Chefsache in den o.g. mächtigen Organisationen geworden. Ich gehe davon aus, dass Beschlüsse bezgl. der Verfahrensweise mit Bitcoin nicht von einzelnen Bankern getroffen werden. Vor allem nicht in den USA. Solche Beschlüsse werden m.E. in den Thinktanks erarbeitet und die Finanzeliten halten sich dran (ist ja quasi deren Dachorganisation). Allerdings halte ich es für unwahrscheinlich, dass wir über die Denke in diesen Organisationen etwas erfahren. Bestenfalls durch einen neuen Snowden.....