da drehen wir uns doch im Kreis, die Zahlen hast du doch schon lesen können, wenn du es gewollt hättest.
Einfaches Beispiel:
Banküberweisung dauert innerhalb Dtl. für gewöhnlich einen Tag, über die Grenzen hinwei teils mehrere Tage. Die Kosten hierfür sind relativ günstig, wenngleich ein kostenloses Konto in der Regel durch die Zinseinkünfte (Überziehungszinsen) wieder rein geholt wird.
Bitcoin ist somit schneller als Banküberweisung und vergleichbar günstig, wenn man mal von einem kostenfreien Konto ausgeht, was womöglich die Wenigsten von uns haben, erst recht nicht die Sparkassenkunden, die ja nach wie vor die größte Gruppe der Kunden darstellen.
Dann hätten wir die Kreditkarte, hier liegen die Kosten teils wesentlich höher als bei einer Banküberweisung. Zudem birgt eine Kreditkarte hohe Sicherheitsrisiken, weltweit jedes Jahr in zweitstelliger Milliardenhöhe, für die die Banken haften, indem sie die Unkosten an anderer Stelle (Überziehungszinsen) wieder reinholen müssen.
Daher scheitet Kreditkarte ebenfalls aus.
Dann wären noch Dienste wie Sofortüberweisung oder PayPal. Hier geht der Transfer sehr schnell, vergleichbar schnell wie bei Bitcoin. Wiederum liegen die Gebühren wesentlich höher als bei Bitcoin.
Ferner seien auch hier die erhöhten Sicherheitsrisiken zu nennen.
D.h. Banküberweisung ist zu langsam, bietet keine schnelle Zahlung und ist auch in der Anwendung komplizierter und weniger sicher, denn man braucht ein Login, PIN,TAN, was man bei Bitcoin nicht braucht.
PayPal oder Sofortüberweisung sind zwar schnell, dafür jedoch wesentlich teurer und ich wüsste nicht, warum ein Kunde 3% seines Kaufpreises an PayPal & Co. unnötigerweise zahlen soll, wenn er es nicht muss. Ferner ist die Bedienung zwar einfacher als bei Banküberweisung, wiederum braucht man auch hier PIN und TAN, so dass die Anwendung komplizierter und zudem wie auch Banküberweisung unsicherer ist, man anfällig für die Ausspähung von PIN und TAN ist, was bei Bitcoin nicht der Fall ist, da es hier keine PIN und TAN gibt.
Für einen Händler mit einem Umsatz von 100.000€ im Monat, fallen ihm Kosten in Höhe von mehreren Tausend € durch PayPal & Co. an. Gegen wir mal von 3% aus, so lägen die Kosten bei 3000€ im Monat oder 36.000€ im Jahr.
Wer nun nicht von wesentlichen Vorteilen spricht, der ist schlichtweg ignorant.
Es ist daher nur eine Frage der Zeit bis Unternehmen und Händler diese Kostenvorteile nutzen werden wollen.
Ferner sei noch zu erwähnen, kann die Verwaltung und Buchhaltung wesentlich vereinfacht werden, so dass hier Personal und Ressourcenersparnisse den vorteiligen Effekt noch vergrößern und dann auch Kursschwankungen egalisieren.