die keine Vorteile des Bitcoin erkennen können und da sagen, was der Bitcoin kann, kann das Fiat-Geld auch.
Viele Vorteile sind beschrieben worden, einige sind strittig aber der Vorteil der geringen oder gar nicht anfallenden Überweisungsgebühren bei einer Zahlung mit Bitcoins, kann wohl keiner bestreiten.
Der Bitcoin wurde wohl in erster Linie für den Zahlungsverkehr im Internet geschaffen. Für diesen Zweck ist er zuverlässing, schnell, sicher und kostengünstig.
Vor einigen Tagen hat hier in der Diskussionsrunde ein Mitleser aus Singapore geschildert, wie er für seine Freundin von Sigapore aus eine Pizza in Deutschland bestellte. Die Pizza hat er mit Bitcoin bezahlt und die Pizza wurde nach 20 Minuten bei der Freundin angeliefert.
Ein Märchen für die, die die Wirkungsweise des Bitcoin nicht kennen. Eine nicht wegzudenkende Tatsache für die, die den Bitcoin im Internet-Zahlungsverkehr aktiv nutzen. Die Unterschiede und Vorteile bezüglich Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und Sicherheit lasse ich mal weg, denn wie gesagt, da könnte man diskutieren. Aber bezüglich der Kosten kann es keinerlei Diskussion geben, denn hier sprechen nackte Zahlen.
Nun werden die, die keine Vorteile sagen: Überweisungen mit Paypal, Kreditkarte, Sofortüberweisung u.a. kosten auch nichts. So sieht es vielleicht der Käufer, aber das ist falsch!
Ich weis wovon ich spreche, denn ein Online-Shop gibt mir und vielen meiner Mitarbeiter das tägliche Brot.
Der Verkäufer und damit Anbieter der Ware oder der Dienstleistung eines Onlineshops zahlt im Schnitt: 3 % des Überweisungswertes an die Zahlungsanbieter Paypal und Sofortüberweisung. Für Kreditkartenanbieter sind es 3,5 %. Anbieter anderer Zahlungsarten, haben ähnliche Gebührensätze. Dieses Geld hat der Shopbesitzer an den Zahlungsanbieter zu zahlen. Nicht an die Bank. Die kassiert dann nochmals ab, denn der Zahlungsanbieter ist nur "Erfüllungsgehilfe" im Zahlungsverkehr.
Ohne Bank ist nichts möglich.
Viele Onlineshops geben diese Kosten mit einen in der Rechnung ausgewiesenen Prozentsatz anteilig weiter. Sind keine Kosten ausgewiesen, bedeutet das nicht, daß für den Käufer keine Kosten anfallen. Dann sind die Transaktionskosten des Zahlungsverkehrs in Preis der Ware "versteckt".
Was ich hier beschrieben habe, gilt für den Inlandverkehr. Für Auslands-Überweisungen, gleich ob Aus- oder Eingänge, nur soviel: sie sind nicht billiger und werden sauteuer wenn Umtauschgebühren dazukommen.
Die Kosten für eine Überweisung mittels Bitcoin, übernehme ich für meine Kunden künftig mit Kußhand.