An dieser Stelle möchte ich mal einen Vergleich anstellen, welcher verdeutlichen soll, dass das Geldsystem weit weniger ökonomisch ist als es gern vor allem von den Bitcoin-Kritikern propagiert wird.
Hierzu möchte ich mal eine Rechnung anstellen:
In Dtl. gibt es aktuell ca. 40.000 Bankfilialen u. Zweigstellen.
bankenverband.de/downloads/032011/...ntwicklung-bankanzahl.pdf
Nehmen wir mal an, dass jede dieser Stellen mit einem Bankfilialleiter sowie einer Bankkauffrau geführt und verwaltet wird.
Gehen wir davon aus, dass jede dieser Stellen einen Geldautomaten beherbergt, welcher ca. 20.000€ kostet.
www.abendblatt.de/wirtschaft/...automat-die-Banken-kostet.html
Nun rechnen wir mal....
40.000 * 100.000€ an Personalkosten
40.000 * 1000kWh an Stromkosten
40.000 * 20.000€ an Geldautomaten
Personalkosten wären allein schon mal 4mrd.€
Stromkosten würden ebenfalls nochmal 11mio.€ betragen.
Und die Geldautomaten nochmal 800mio.€, bei einer 10jährigen Laufzeit wären dies 80mio.€ im Jahr.
Da in den Filialen nicht nur zwei Mitarbeiter arbeiten, weil auch weitere Kosten für den Erhalt und Bau solcher Filialen noch nicht mal eingerechnet sind, auch nicht nur ein Geldautomat steht, so liegen die Kosten wohl in der Realität noch wesentlich höher.
Wenn man nun mal von jährlichen Kosten von 5mrd.€ ausgehen würde, dies nun weltweit mal hochrechnet, so sind Kosten in Höhe von 50mrd.€ nicht unrealistisch.
Wenn man dann noch die Verluste durch Sicherheitslücken im Kreditkartensystem betrachtet, so liegen die Kosten bei mehr als 60mrd.€.
All diese Kosten würden durch Bitcoin zu einem großen Teil entfallen, weil die Bereitstellung, Verwaltung und Transaktionen im Bitcoinsystem über das doch so enorm teure Netzwerk ;-) erledigt werden können. es weder Automaten noch Filialen noch Bankangestellte braucht.
Wenn wir mal allein in Dtl. bleiben, so entstehen allein durch das Bankenwesen Unkosten in Höhe von geschätzt mehr als 60€ je Einwohner, d.h. über 240€ bei einer vierköpfigen Familie.
Nun kann sich ja jeder ausmalen, wenn er teils deutlich weniger Gebühren für sein Konto zahlt, woher das Geld kommt. Nicht ohne Grund sind die Überziehungszinsen so besonders hoch ;-)
Klar könnte man argumentieren, dass man ja sein Giro nicht überziehen muss. Nun wenn Jeder sein Giro nicht überzieht, würde das Geschäft für Banken nicht mehr finanzierbar sein. Glücklicherweise gibt es in unserem lieben Schuldgeldsystem neben Guthaben immer Schulden, so dass wenn Jemand Guthaben auf seinem Giro hat, Jemand an anderer Stelle in der Kreide stehen wird, wer dann eben über diese hohen Überziehungszinsen die Kostenlast des Anderen mitträgt.