www.derstandard.at/story/3000000196751/...-sagen-us-ermittler
"Finanzierung der Hamas
Schon im Juli 2020 wies ein Partnerunternehmen Binance darauf hin, dass manche Nutzer eindeutig mit der Hamas und dem "Islamischen Staat" in Verbindung stehen. Ein ranghoher Binance-Mitarbeiter räumte ein, dass diese Kunden "extrem gefährlich für unser Unternehmen" seien, wies aber seine Untergebenen an, zu prüfen, ob einer von ihnen als VIP gilt – ein Nutzer, der genug Geschäfte auf der Börse macht, um eine Sonderbehandlung zu rechtfertigen –, bevor er sein Konto schließt. "Lasst ihn sein Geld nehmen und verschwinden", wies der Manager seine Untergebenen an.
Zhao selbst soll aktiv daran gearbeitet haben, Kunden vor dem Zugriff der Ermittelnden zu schützen. Laut dem Bericht wies er seine Mitarbeiter an, herauszufinden, wie man Nutzer in den Vereinigten Staaten als irgendwo anders auf der Welt ansässig klassifizieren könnte, damit sie nicht ins Visier der amerikanischen Behörden geraten. Den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft zufolge wies Zhao Binance-Mitarbeiter unter anderem an, mit US-Kunden per Telefon zu kommunizieren, um keine Spuren zu hinterlassen.
Fairerweise muss aber auch dazugesagt werden, dass aus den Gerichtsakten auch hervorgeht, dass Binance sehr wohl auch Schritte unternahm, um den Zugang aus Ländern auf der US-Sanktionsliste zu sperren. Zhao und Binance selbst haben sich noch nicht zu den Vorwürfen geäußert."
Was für ein Sumpf?