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auf schnelle Zulassung eines Corona-Impfstoffs
Das Weiße Haus wollte laut Berichten die Impfstoff-Testphase verkürzen. Die amerikanische Arzneimittelaufsicht besteht aber auf eine Nachbeobachtung von zwei Monaten. Damit wird eine Zulassung noch vor der Präsidentschaftswahl sehr unwahrscheinlich.
www.faz.net/aktuell/politik/ausland/...pfstoffs-16989886.html
(Auszüge)
Die amerikanische Arzneimittelaufsichtsbehörde FDA hat die Hoffnung auf eine schnelle Zulassung eines Corona-Impfstoffes gedämpft. Die Behörde veröffentlichte am Dienstag ihre Richtlinien für die beschleunigte Zulassung eines Corona-Impfstoffs: Demnach müssen die Hersteller, die einen Impfstoff in der dritten und letzten Testphase an tausenden Menschen erproben, eine Nachbeobachtungszeit von mindestens zwei Monaten nach der zweiten Impfdosis einplanen, um ausreichend Daten zur Bewertung des Risiko-Nutzen-Profils eines Impfstoffs zu erheben.
Amerikanische Medien berichteten unterdessen, das Weiße Haus habe versucht, Einfluss auf die neuen FDA-Richtlinien zu nehmen. Demnach hielt das Weiße Haus die Nachbeobachtungszeit für unnötig .....
Die beiden Unternehmen Moderna und Pfizer, die bei den klinischen Studien bislang am weitesten sind, haben die dritte Test-Phase Ende Juli begonnen. Da die zweite Impfdosis jeweils 28 Tage nach der ersten Dosis verabreicht wird, wäre die von der FDA geforderte Nachbeobachtungszeit bei den allerersten Probanden also Ende Oktober zu Ende. Die Firmen hätten dann aber vermutlich noch keine ausreichende Datengrundlage, um eine Zulassung im Schnellverfahren zu beantragen. ....Befürchtung, Trump übe massiven Druck auf Forscher und Gesundheitsbehörden aus, damit möglichst bald ein Impfstoff zugelassen wird.
Eine neue und umfassende amerikanische Studie mit Daten aus aller Welt zeigt: Das Sterberisiko bei einer Covid-19-Erkrankung ist nun nicht mehr kleinzureden. Besonders Menschen über 45 Jahren sind gefährdet.
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/...e-16987332.html?premium
Auszug
Wird er es wieder tun? So wie andere es nicht lassen können? Wird der amerikanische Präsident also, wenn er mutmaßlich dank einer experimentellen, extrem teuren Antikörpertherapie ins Weiße Haus zurückkehrt, seine Covid-19-Erkrankung wieder mit der gewöhnlichen Grippe vergleichen, die schließlich auch viele Influenza-Infizierte ins Krankenbett zwingt? ...
Wie gefährlich das neue Coronavirus ist, lässt sich so jedenfalls nicht beantworten, da gibt es bei sorgfältig arbeitenden Wissenschaftlern keine zwei Meinungen mehr.
Ein mahnendes Beispiel ist der Hype um den amerikanisch-griechischen Epidemiologen John Ioannidis von der Stanford-Universität. Schon im Frühjahr meldete er sich mit Mahnungen vor unbewiesenen Übertreibungen und mit Publikationen zur mutmaßlichen Tödlichkeit von Sars-CoV-2 zu Wort mit dem unbegründeten Vergleich, die Gefahr durch Covid-19 sei für die meisten Menschen etwa so niedrig, wie morgens auf dem Weg zur Arbeit bei einem Verkehrsunfall zu sterben.
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Platz 4 der wichtigsten Anlässe für Massensterben
Covid-19 wird schon jetzt mit bisher mehr als zweihunderttausend dokumentierten amerikanischen Todesopfern nach der Spanischen Grippe mit 675.000 Toten, dem Bürgerkrieg mit 618.200 Toten und dem Zweiten Weltkrieg mit 418.500 Opfern auf Platz vier der wichtigsten Anlässe für Massensterben in den Statistiken geführt.
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Das Ergebnis der Metastudie ist eindeutig: Das Sterberisiko für Kinder und junge Erwachsene ist gering, gefährlich ist das Virus für Menschen mittleren Alters und extrem gefährlich für ältere Menschen. In Zahlen: Bis zum Alter von 44 Jahren liegt das Sterberisiko deutlich unter oder allenfalls so hoch wie bei der saisonalen Grippe, das in Amerika (und etwas höher in Deutschland) bei 0,05 Prozent liegt. Zwischen 45 und 54 Jahren ist das Risiko, an Covid-19 zu sterben, viermal so groß wie bei der Grippe, zwischen 55 und 64 Jahren vierzehnmal, zwischen 65 Jahren und 74 sechsundzwanzigmal so groß und zwischen 75 und 85 Jahren mit 7,6 Prozent fast hundertfünfzigmal so groß. Von den noch älteren Covid-19-Patienten stirbt im Schnitt der medizinisch hochentwickelten OECD-Länder demnach fast jeder Vierte.
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