Rechtsstreit
Patente komplizieren Corona-Impfstoffentwicklung
Das US-Patent- und Markenamt hat in einem Rechtsstreit zwischen Arbutus Biopharma und dem
Impfstoffhersteller Moderna Therapeutics entschieden, dass eine von Moderna eingesetzte Schlüsseltechnologie
für dessen Corona-Impfstoffkandidaten von Arbutus erfunden wurde.
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Patentstreitigkeiten drohen, eine zügige Impfstoffentwicklung gegen SARS-CoV-2 zu verkomplizieren.
Eine Besonderheit der von Moderna entwickelten Corona-Impfstoffkandidaten ist die Formulierung
der eingesetzten RNA in Form von Lipid-Nanopartikeln, um so die Aufnahme der mRNA in die Zellen
zu erleichtern. Für Moderna schien klar, dass diese Technologie »nicht patentierbar« sei.
Dem widersprach jetzt das Berufungsgericht des US-amerikanischen Patent- und Markenamtes.
Dabei argumentierte das Gericht, dass Moderna es versäumt habe, transparent zu machen,
dass die in dem Patent von Arbutus Biopharma formulierten Ansprüche »vorhersehbar oder
offensichtlich« sind. Sowohl Arbutus Biopharma mit Sitz in Warminster, Pennsylvania, als auch
Moderna Therapeutics mit Sitz in Cambridge, Massachusetts, sind US-amerikanische Firmen.
Sollte diese Entscheidung Bestand haben, könnten auf Moderna erhebliche Lizenzgebühren zukommen,
falls sein Corona-Impfstoff auf den Markt kommen sollte. Das würden die Preisflexibilität und das Margenprofil
für Moderna im Vergleich zu anderen Akteuren an der Impfstofffront deutlich einschränken. Denn wie das
spezialisierte Nachrichtenportal Biopharma Dive berichtet,
scheint Arbutus einen Anteil von 20 Prozent des Verkaufspreises zu fordern.
Da wundert es nicht, dass durch die Nachricht der Aktienkurs von Moderna am Donnerstag deutlich
um 9 Prozent fiel. Dieser negative Trend setzte sich auch am Freitag fort, obwohl noch unklar ist,
ob das Arbutus Biopharma-Patent tatsächlich Bestand hat.
Solche Patentstreitigkeiten enden oft damit, dass sich eine Partei bereit erklärt, eine Vorabgebühr und laufende,
vielleicht zeitlich begrenzte Tantiemen zu zahlen, um sich das Recht zur Nutzung eines Teils des geistigen
Eigentums zu sichern. Auf dem Weg dorthin können die Gerichte einstweilige Verfügungen erlassen,
die Unternehmen daran hindern, Produkte zu verkaufen, die Patente verletzen könnten. Das sind schlechte
Aussichten, nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für die Gesellschaft, die dringend auf
gute und sichere Impfstoffe wartet.
www.pharmazeutische-zeitung.de/...mpfstoffentwicklung-119100/
Eo eo, eo
Eo eo, eo
Ich schreibe einen Hit, die ganze Nation kennt ihn schon
Alle singen mit (heeo, eo), ganz laut im Chor, das geht ins Ohr
Keiner kriegt davon genug, alle halten mich für klug
Hoffentlich merkt keiner den Betrug
Denn das ist alles nur geklaut (eo eo)
Das ist alles gar nicht meine (eo)
Das ist alles nur geklaut (eo eo)
Doch das weiss ich nur ganz alleine (eo)
Das ist alles nur geklaut, und gestohlen, nur gezogen, und geraubt
Entschuldigung, das hab ich mir erlaubt
Ich bin tierisch reich
Ich fahre einen Benz
Der in der Sonne glänzt
Ich hab 'n grossen Teich
Und davor ein Schloss und ein weisses Ross
Ich bin ein grosser Held
Und ich reise um die Welt
Ich werde immer schöner durch mein Geld