Ja, BioNTech müsste etwas gegen eine etwaige Gewinnwachstumsdurststrecke im nächsten Jahr tun.
Trotzdem versuche ich mir eine Vorstellung davon zu machen, wie viel Geld BioNTech mit der Onkologie-Sache verdienen könnte.
Krebs - Inzidenz:
In Deutschland erkranken jährlich 500_000 Menschen an Krebs:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/...lle-in-deutschland/
In der EU sind es jährlich 569 pro 100_000 Einwohner - also ~2_540_000
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/...eitsrate-in-europa/
In den USA sind es jährlich 352,2 pro 100_000 Einwohner - also ~1_169_304
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_cancer_rate
Multiple Sklerose - Inzidenz (kein Krebs):
In Deutschland erkranken jährlich ~18 pro 100_000 Einwohner an Multiple Sklerose - also ~15_000
https://www.dmsg.de/multiple-sklerose-infos/faq/...aeufig-ist-die-ms/
Das kann man vielleicht einfach auf andere Länder hochrechnen: https://de.wikipedia.org/wiki/...rosis_world_map_-_DALY_-_WHO2004.svg
In den Niederlanden will man nicht mehr als 80_000€ pro Patient ausgeben: https://immuntherapiekrebs.de/was-kostet-eine-immuntherapie/
Würde BioNtech also bspw. jährlich 25_000$ je Krebs-Patient von weltweit 1_000_000 Patienten erhalten, wäre das bereits ein Umsatz von 25 Milliarden Dollar. Aber soetwas müsste ja erst anlaufen und geht nicht von heute auf morgen, glaube ich.
Ich finde es komisch, dass BioNTech nichts von der Entwicklung einer "Multiple Sklerose"-Therapie oder eines Malaria-Impfstoffs in die Pipeline-Seite schreibt. Beide bringen wahrscheinlich nicht so viel Geld. Dann ist es aber doch trotzdem nicht gleich irrelevant.
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