Daten aus der phase1 Studie zum ersten Produkt bnt326 kommen auf der asco nächste Woche, der abstrakt ist bereits online:
Ergebnisse: Zum Datenstichtag (4. Februar 2024) waren 52 Patienten in D-ESC und BF eingeschrieben (39 NSCLC, 13 v. Chr.). Eine DLT (febrile Neutropenie Grad 3) trat während der D-ESC bei der höchsten Dosis auf. Die häufigsten TRAE (>20 %, alle Grade / ≥ G3) waren Anämie (71 %/20 %), verringerte Anzahl weißer Blutkörperchen (67 %/31 %), verringerte Neutrophilenzahl (63 %/29 %), Übelkeit ( 52 %/0 %), verminderter Appetit (42 %/4 %), verminderte Lymphozytenzahl (37 %/23 %), verminderte Thrombozytenzahl (37 %/10 %), Erbrechen (37 %/0 %), Mundtrockenheit (25 %/0 %), Müdigkeit (25 %/0 %), Stomatitis (23 %/2 %), Alopezie (21 %/0 %). Bei 1 (2 %) Patienten kam es nach einer COVID-19-Infektion zu einer interstitiellen Pneumonie. Die PK-Exposition wurde durch Dosiserhöhung erhöht, wobei die systemische Exposition der Nutzlast gering war und es bei wiederholter Verabreichung zu keiner Akkumulation von YL202/BTN326 kam. Bei 46 Patienten mit mindestens 1 Tumor konnte die Wirksamkeit beurteilt werden. Von den nicht auswertbaren Patienten befinden sich 5 bis zur ersten Tumorbeurteilung in Behandlung und 1 hat die Behandlung vor der ersten Beurteilung abgebrochen. Im Dosisbereich DL3 bis DL5 betrug die ORR 41,0 % (95 %-KI: 25,6; 57,9), die DCR betrug 94,9 % (95 %-KI: 82,7; 99,4) über alle Tumortypen hinweg; und die ORR bei BC-Patienten betrug 54,5 % (95 %-KI: 23,4; 83,3), die DCR betrug 100 % (95 %-KI: 71,5; 100,0). Schlussfolgerungen: YL202/BNT326 zeigte eine ermutigende Wirksamkeit bei stark vorbehandeltem lokal fortgeschrittenem/metastasiertem NSCLC und Chr. Das Sicherheitsprofil zeigte ausreichende Sicherheit und Verträglichkeit. Informationen zur klinischen Studie: NCT05653752.
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