Nordkorea hat 21 weitere Todesfälle wegen eines „unbekannten Fiebers“ gemeldet. Ob die Fälle mit dem Ausbruch des Coronavirus im Land zusammenhängen, ist noch unklar. Offiziell war ein Toter an Covid-19 erkrankt. Der Staatschef Kim Jong Un hat den Notstand ausgerufen und einen landesweiten Lockdown angeordnet.
„Wenn wir bei der Umsetzung der Seuchenpolitik nicht den Fokus verlieren und auf der Grundlage der Einigkeit von Partei und Volk eine starke Organisationskraft und Kontrolle aufrechterhalten, können wir die Krise überwinden“, sagte Kim Jon Un laut der Nachrichtenagentur KCNA. Der Ausbruch von Covid-19 sei eine „große Katastrophe“. In der Hauptstadt Pjöngjang war eine Untervariante des Omikron-Erregers entdeckt worden. Soweit bekannt, ist die Bevölkerung Nordkoreas nicht gegen Covid-19 geimpft.
Noch keine Infektionszahlen bekannt
Wie viele Menschen sich damit infiziert haben, gab Kim nicht bekannt. Seit Ende April sollen 27 Menschen an einem unbekannten Fieber gestorben sein. Einen Todesfall führten die Behörden auf Covid-19 zurück. Die Mehrzahl der Verstorbenen könnte an einer Überdosis von Medikamenten „aufgrund mangelnder Kenntnisse über Behandlungsmethoden“ ums Leben gekommen sein, berichteten Mitarbeiter der Seuchenkontrolle auf einer Dringlichkeitssitzung der regierenden Arbeiterpartei.
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(Meinung: "mangelnder Kenntnisse über Behandlungsmethoden“?. Wir wissen natürlich nicht, was dieser "freundliche" Diktator seinem leidenden Volk empfiehlt oder bereithält. Als Vorbeugung wird jedenfalls der Goldstandard empfohlen: Biontech aus Mainz :-). Mal sehen, ob der "vorausschauende" Diktator vorgesorgt hat. Ich hab da so meine Bedenken. Siehe China. Ende meiner Meinung)