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Bundestag beriet Gesetze zur nachhaltigen Energieversorgung
Am Donnerstag, dem 21. Februar 2008, diskutierte der Bundestag erstmals über geplante Neuregelungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (16/8148) und weitere Gesetzentwürfe im Zusammenhang mit nachhaltiger Energieversorgung. Nach dem Willen der Bundesregierung soll der Anteil erneuerbarer Energien erhöht werden, um die international und national vereinbarten Klimaschutzziele zu erreichen.
Mit der Neuregelung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes aus dem Jahr 2000 sollen unter anderem die Bedingungen für die Windenergienutzung auf See (Offshore) und das Einspeisemanagement erneuerbarer Energien verbessert werden. Es dient der Umsetzung einer Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen im Elektrizitätsbinnenmarkt.
Bereits jetzt sieht das geltende Gesetz den vorrangigen Anschluss von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien an die Netze für die allgemeine Versorgung mit Elektrizität vor. Seit 2004 sind Netzbetreiber gesetzlich auch verpflichtet, Strom aus erneuerbaren Energiequellen komplett abzunehmen und mit vorgeschriebenen Sätzen zu vergüten. Wollen Stromerzeuger ihren nachhaltigen Strom einspeisen, sollen Netzbetreiber jedoch künftig verpflichtet sein, ihre Netze auszubauen, um die Abnahme, Übertragung und Verteilung des Stroms aus erneuerbaren Energien sicherzustellen. Das geänderte Eneuerbare-Energien-Gesetz soll auch die Vergütungen für die verschiedenen Energiequellen neu regeln.
Dem Bundestag lagen am Donnerstag zwei weitere Gesetzentwürfe der Bundesregierung zum Thema erneuerbare Energien vor: das Gesetz zur "Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich" (16/8149) und eine Novelle des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (16/8150). Auch sie sind Teil des Energie- und Klimaschutzprogramms, auf das sich das Bundeskabinett im August 2007 geeinigt hatte. Insgesamt ist das Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien bis 2020 auf 25 bis 30 Prozent zu steigern.
Nach der Ersten Lesung im Plenum befassen sich die Fachausschüsse des Bundestages im Detail mit den Gesetzesvorhaben.
Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (16/8149) soll den Ausbau erneuerbarer Energien im Heizwärmebereich voranbringen, um fossile Brennstoffe zu sparen und den Ausstoß schädlicher Treibhausgase einzudämmen. Der Anteil an der Heizwärme aus klimafreundlichen Quellen wie Sonne, Biogas, Holz oder Erdwärme soll sich bis 2020 mehr als verdoppeln und auf 14 Prozent steigen. Hausbesitzer, deren Häuser nach dem 31. Dezember 2008 fertig gestellt werden, wären zur Nutzung eines bestimmten Anteils an Ökowärme verpflichtet. Das Förderprogramm für Altbauten soll gleichzeitig aufgestockt werden.
Das Gesetz zur Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (16/8150) zielt darauf ab, den Anteil von Biokraftstoffen zu erhöhen und ab 2015 stärker als bisher auf die Minderung von Treibhausgasemissionen auszurichten. Dabei sollen auch die Treibhausgase der Biokraftstoffe berücksichtigt werden, die bei der Herstellung und Verwendung entstehen. Die Biokraftstoffquote an der Gesamtmenge von Kraftstoffen würde mit der Novelle durch eine Netto-Klimaschutzquote ersetzt. Der Anteil der Biokraftstoffe soll bis 2020 auf etwa 20 Prozent steigen.
Der Bundestag beriet am Donnerstag auch über einen Bericht der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) über Entwicklung, Erfolge und weiteren Handlungsbedarf der Exportinitiative Erneuerbare Energien. Der Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hat hierzu eine Beschlussempfehlung (16/4962) erarbeitet, in der er die Bundesregierung zu einer Reihe verschiedener Maßnahmen zur Umsetzung und Weiterentwicklung der Exportinitiative Erneuerbare Energien auffordert.
Die Intiatitive unterstützt deutsche Unternehmen beim Export von Erneuerbaren Energie-Technologien unter anderem durch Informationsangebote.
...Lesungen. Jeder, der hier liest, giert nach den seltenen Neuigkeiten, Informationen und Kommentaren zum Bereich Biogas! Das man seinen unnötigen Ehrensenf für sich behält, damit hier nicht zu viel nichtssagender Schrott ansammelt, finde ich ja gut. Ich mag auch keine Foren, wo nach 15 Beiträgen eventuell mal ein interessanter oder informativer auftaucht. Aber das nur 2 Promille der Leser den Versuch einer Informations- und Interessensammlung bewerten, fördert nicht gerade die Gewinnung neuer Meinungen und weiterer relevanter Standpunkte. Wofür macht sich Charly2, brackmann und Co die Mühe hier....
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