Keine Fortführung, sondern Asset Deal
Der insolvente Hersteller von IP-basierten Netzwerkkomponenten, Bintec, konnte keine Investoren zur Fortsetzung des Geschäftsbetriebes finden. Zwar betonte eine Sprecherin des Unternehmens Ende vergangenen Jahres im Gespräch mit IT-BUSINESS DAY noch „wir sind lediglich zahlungsunfähig, aber noch lange nicht in Konkurs“, nun scheint es aber doch zur Firmenauflösung zu kommen. Der Insolvenzverwalter Prof. Dr. Reinhard Urbanczyk stellt gegenwärtig die Weichen für einen sogenannten „Asset-Deal“, für den sich bereits Interessenten gefunden haben. Investoren können dabei die Vermögenswerte des Unternehmen übernehmen, ohne dabei das Unternehmen selbst zu kaufen, indem die übernehmende Firma nur die Wirtschaftsgüter, nicht aber die Aktienanteile der Gesellschaft kauft. In einer Absichtserklärung haben bereits mehrere Geldgeber dem Asset-Deal zugestimmt. Professor Urbanczyk und der BinTec-Vorstand haben sich allerdings in einer Vertraulichkeitserklärung verpflichtet, die Namen potenzieller Investoren vor Vertragsabschluss nicht zu nennen. (sr) www.bintec.de
