Billige Drucker!!

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Billige Drucker!! Arbeiter
Arbeiter:

Billige Drucker!!

 
08.10.01 17:49
#1
Billige Drucker

Tintenstrahldrucker sind günstig wie nie. Doch leider nur die Drucker, die Tintenpatronen kosten ein kleines Vermögen. Was für Alternativen gibt es zu den teuren Originalprodukten - und was kosten sie?

Tintenstrahldrucker werden seit Jahren immer besser und billiger. Was es heute für 200 Mark zu kaufen gibt, kostete vor fünf Jahren noch bis zum Zehnfachen. Doch während die Preise bei den Druckern sinken, bleiben die für Tintenpatronen konstant hoch: Eine Schwarzpatrone vom Druckerhersteller kostet zwischen 50 und 60 Mark, eine Farbpatrone sogar zwischen 80 und 100 Mark.

Der Hintergrund


Die Drucker werden hart an der Gewinngrenze verkauft, in Einzelfällen sogar mit Verlust. Diese Strategie kennt man vom Prepaid-Geschäft im Handymarkt. Die Taktik: Man verkauft ein verbilligtes Produkt (Handy) und verdient an den überteuerten Telefongesprächen. Ähnlich bei den Druckern: Durch Niedrigstpreise für die Geräte sichert man sich hohe Marktanteile, das teure Verbrauchsmaterial bringt den eigentlichen Gewinn.

Denn ein Druckerkauf trägt durchschnittlich nur mit zehn Prozent zu den Gesamtkosten bei. 20 Prozent verschlingt das Papier, mit 70 Prozent machen Tinten und Druckköpfe aus.

Die Strategie


Der deutsche Tintendrucker-Markt liegt fest in den Händen weniger Anbieter: Marktführer ist Hewlett-Packard (HP) (45 Prozent), gefolgt von Epson (24 Prozent), Canon (21 Prozent) und Lexmark (8 Prozent). Die Druckerhersteller preisen ihre Tintenpatronen als ein Stück Hightech an und verteidigen die hohen Preise mit dem Hinweis auf die enormen Kosten für die Entwicklung neuer Geräte. Trotzdem sind die Tintenkartuschen Einwegprodukte. Die "Hightech"-Tintenpatronen wandern auf die Deponie, obwohl nur die Tinte aufgebraucht ist.

Auch das ist Strategie: Prinzipiell könnte man die Patronen ganz einfach mit neuer Tinte füllen, doch mit technischen Tricks wird das für den Anwender so gut wie unmöglich gemacht. Das gilt vor allem für die Firmen Hewlett-Packard, Epson und Lexmark.

Die Ausnahme


Eine lobenswerte Ausnahme ist die Firma Canon. Mit ihrem "single-ink"-Verfahren lassen sich die Tintenfarben einzeln austauschen, der Druckkopf bleibt erhalten. Trotzdem sind auch bei Canon die Preise für einen kompletten Satz vier neuer Tintenfarben (schwarz, cyan, magenta und gelb) ziemlich happig: zwischen 70 und 80 Mark für ein paar Milliliter Tinte.

Die Fremdanbieter


Preisgünstige Lösungen von Fremdanbietern kosten oftmals nur die Hälfte, sind aber in den meisten Fällen gleichwertig. Und das obwohl auch die Nachahmer dazu einiges an Aufwand betreiben müssen. Bei den Patronen mit Druckkopf müssen die Fremdanbieter dazu etwa die Originalpatronen sammeln und sie mühsam wiederbefüllen. Der Grund: Auf einer Original HP Patrone wie dem HP-Druckkopf 51626 liegen über 60 Patente, und die lassen sich nicht umgehen.

Die Argumente der Druckerhersteller


Verständlicherweise versuchen die Druckerhersteller ihre Kundschaft an die eigenen, teuren Produkte zu binden. Dafür liefern sie drei Argumente:

  • 1. Die Garantie erlischt, wenn festgestellt wird, dass der Verbraucher ein Fremdprodukt verwendet hat (die Hersteller mischen der Tinte ein spezielles, unverwechselbares Pigment bei).


  • 2. Fremdtinte zerstöre die Druckköpfe und verstopfe die Düsen.


  • 3. Tinte, Papier und Drucker seien vom Hersteller füreinander konstruiert, nur so gäbe es optimale Ausdrucke.

Die Garantie


Allerdings: Die Garantie erlischt nur dann, wenn die Tinte des Fremdanbieters tatsächlich für einen Schaden verantwortlich war, das wird gern verschwiegen. Verursacht aber die Fremdpatrone einen Schaden, dann ist der Fremdanbieter haftbar; der Kunde ist also immer auf der sicheren Seite. Die Qualität kann sogar vereinzelt bei den Fremdtinten schlechter sein, nur sind die Unterschiede oft so gering, dass sie von Fachleuten mit dem bloßen Auge nicht erkannt werden können. Und bei ein paar Modellen ist die Qualität der Fremdtinten sogar besser als die der Originale.

Der Test


Die Computerzeitschrift c't (siehe Test in c't 7/2001 ab Seite 126) hat die am Markt großflächig angebotenen Tintenkartuschen für mehrere Druckermodelle von Canon, Epson und HP auf ihre Tauglichkeit geprüft.

Das Fazit: Geld sparen kann man beim Tintendruck allemal. Der Anwender kann bedenkenlos ausprobieren, welche Lösung ihm finanziell und ökologisch zusagt. Allerdings sei es nicht ratsam die Tinten der verschiedenen Fremdanbieter zu mischen, man sollte bei einer Marke bleiben.

Tintenkartuschen von Fremdanbietern bekommt man in allen größeren Fachmärkten.


Weitere Informationen


Wer sich genauer informieren möchte, kann die Computerzeitschrift c't 7/2001 für 5,50 DM plus 5 DM Porto nachkaufen:
Bitte mit Verrechnungsscheck bezahlen und die Ausgabe angeben:
C't Kopierservice
Helstorfer Straße 7
30625 Hannover
oder im Internet bestellen: www.heise.de/abo/ct/ target="_new" rel="nofollow">www.heise.de
Billige Drucker!! juliusamadeus
juliusamadeus:

ist schon verrückt!!

 
08.10.01 18:03
#2
habe mir auch schon öfter überlegt gleich ´nen neuen Drucker zu kaufen, wenn die Tintenpatronen leer sind. Bei einem Drucker unter 200 DM fast rentabel.
den alten verkauft man dann auf dem Flohmarkt an unwissende für +-0.
Habe aber eine Firma, die Tinte lose in Flaschen verkauft. So kostet eine Füllung ungefähr 1/10 des Neupreises. Handele jetzt selber damit in meinem Shop.
Billige Drucker!! Dr.UdoBroemme
Dr.UdoBroem.:

...

 
08.10.01 18:07
#3
                    Datum:  
                             19.09.2000
                    Ressort:  
                             Medien
                    Autor:  
                             Tilman Baumgärtel


                    Das Geheimnis einer Patrone

Vorsicht, Drucker-Hacker: Bastler verkaufen Tinte für Selbstabfüller Säuberlich angeordnet stehen die Plastikflaschen auf dem Tisch. Wie in einer alten Apotheke sind sie nach Größe und nach Farbe der Etiketten sortiert. Doch diese Fläschchen enthalten weder Hustensaft noch Baldriantinktur, sondern Tinte: HewlettPackard, Canon, Epson oder Apple steht
Der Arbeitsraum von Hartmut Bayer* sieht aus wie eine Mischung aus Alchemistenküche, Elektrikerwerkstatt und Künstleratelier. Außer den vielen schwarzen Fläschchen gibt es eine Werkbank, einen Arbeitstisch mit elektrischen Messgeräten; Lötkolben, Phasenprüfer, Pinzette, Spritzenkanülen liegen auf den verschiedenen Arbeitsplatten. Auf dem Schreibtisch steht ein Computer - und, was noch wichtiger ist, eine ganze Reihe von Computerdruckern. Nebeneinander stehen sie unter dem Fenster mit Blick auf einen stillen, grünen Schöneberger Hinterhof.

Die Drucker braucht der gelernte Elektroingenieur, um zu testen, was er zusammen mit zwei Bekannten in der kleinen Werkstatt in seiner Wohnung anrührt. Denn Bayer verkauft Tinten für Computerdrucker, die er selbst gemischt hat. Für über hundertfünfzig Modelle, alle gängigen Computertypen, die zurzeit auf dem Markt oder noch im Gebrauch sind, hat er die richtige Tinte. Und die richtige Methode, um diese Tinte in jede gängige Druckerpatrone zu praktizieren.

            Für alle Modelle die richtige Tinte

Von denen gibt es eine Menge. Allein der Druckerhersteller Epson bietet über 50 verschiedene Patronentypen in Schwarz und in Farbe an, die sich das Unternehmen gut bezahlen lässt. Zu Preisen ab 40 Mark sind die Tintenkartuschen im Handel zu haben.

"Das geht auch billiger", meint Bayer. Er glaubt, dass die Unternehmen ihre Drucker zum Selbstkostenpreis abgeben, um an den Patronen umso mehr zu verdienen: "Wenn man sich einen
Drucker von einer Firma angeschafft hat, ist man dazu verdammt, auch ihre Tintenpatronen zu kaufen."

Oder man wird zum Selbstabfüller von "technischer Tinte", wie die Farbe in der Patrone im Fachjargon heißt. Die kleinste Flasche von Bayers Tinten kostet etwa die Hälfte einer normalen Druckerkartusche und reicht für zwei Nachfüllungen. Wer eine Patrone ein paarmal per Hand auffüllt, kann leicht ein paar hundert Mark sparen.

Bayer ist nur einer von vielen Kleinhändlern, die in Berlin mit Nachfülltinte handeln. Ihre Adressen findet man in Kleinanzeigen, an den schwarzen Brettern von Universitäten oder an einen Laternenmast in der Nachbarschaft geklebt. Für die Hersteller von Druckerpatronen sind diese "Verbrauchsmaterialien", die man nach einmaliger Benutzung wegwirft. Bayer glaubt, dass es nicht nur ökonomischer, sondern auch ökologischer ist, die leeren Kartuschen mehrmals aufzufüllen: "Diese Patronen sind komplizierte Kombinationen aus Kunststoff und Metall. Wenn man sie wegwirft, sind sie Sondermüll."

Wenn ein neuer Patronentyp auf den Markt kommt, besorgt sich Bayer so schnell wie möglich ein Exemplar: "Da gehen wir sofort ran", sagt er, und macht mit der Hand eine Bewegung, als würde er das Patronengehäuse aufknacken. Mit ein paar Freunden nimmt er das Gerät auseinander um herauszufinden, wie es funktioniert und was es für Tinte enthält. An einem besonders hartnäckigen Kandidaten bastelten die Tinten-Hacker einmal drei Tage und drei Nächte nonstop. "Reverse-engineering" nennt man diese Methode der Informationsgewinnung. Anders geht es nicht, denn die Hersteller verraten natürlich nicht, wie ihre Druckerpatronen funktionieren.

Wenn sie das Geheimnis einer Patrone geknackt haben, mischen sie die Tinte, füllen sie in Fläschchen ab, und beginnen mit dem Verkauf. Jedem Kunden zeigt Bayer mit viel Akribie, wie er die Kartusche öffnet, die Tinte einfüllt, und das Ganze wieder verschließt. Informationen zur Funktionsweise der Patrone gibt es gratis dazu, ebenso ein Blatt mit Gebrauchsanweisung und einer Spritze, damit man sich beim Tinteneinfüllen nicht die Finger schmutzig macht.

Die Hersteller von Druckerpatronen sehen solche Aktivitäten natürlich mit wenig Begeisterung. Bettina Steeger, Pressesprecherin von Canon, warnt: "Wir haben keinen Einfluss darauf, wenn sich ein Verbraucher so entscheidet. Aber er muss damit rechnen, dass er im Einzelfall seinen Drucker beschädigen kann." Bayer widerspricht: Alle Tinten sind chemisch analysiert und mehr oder weniger identisch mit den Tinten, die die Hersteller verkaufen. Die Mikroskopien von den Tinten, die er benutzt, um ihre Zusammensetzung zu bestimmen, fand er so ästhetisch, dass er sie gleich auf seiner Website veröffentlicht hat.

                    Wie Ersatzteile fürs Auto

Noch keiner seiner Kunden hätte sich durch seine Tinten den Drucker kaputtgemacht, behauptet Bayer. Die Druckerhersteller würden versuchen, Leute wie ihn als Produktpiraten hinzustellen. Doch Bayer vergleicht sich lieber mit einer Firma, die Ersatzteile für die Autos von großen Konzernen herstellt. Illegal sei das, was er da tue, nicht. Zu seinen Kunden würden darum auch einige Institute der Freien Universität und verschiedene mittelständische Betriebe gehören.

Andere Hersteller operieren indess mit drastischen Warnungen: Epson hat unter seinen  Kundendienstmitarbeitern ein Merkblatt mit Argumenten gegen Nachfülltinten verbreitet, in dem es heißt: "Epson Original-Tinten werden durch aufwändige und kostspielige Verfahren dahingegehend
geprüft, dass sie keinerlei erbgutgefährdende und Krebs erregende Stoffe enthalten." Die Tinte als Gefahr für die Gene - Bayer grinst.

Dann nimmt er eine neue Tintenpatrone von Epson aus der Schreibtischschublade, und hält sie hoch: "Damit fangen wirklich schwere Zeiten für uns an", sagt er und deutet auf einen Chip im Deckel der Patrone. "Der regelt angeblich den Tintenfluss. Aber wir glauben, dass er eigentlich verhindern soll, dass man die Patrone noch einmal verwenden kann. Dann kann man wirklich nichts mehr machen."

                    * Name von der Redaktion geändert

                    Wer eine Patrone ein paarmal per Hand auffüllt, kann leicht ein paar hundert Mark sparen.


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                                                                     23.08.2001




Test: Epson-Patronen von Drittanbietern

Epson-Chip nachgebaut



Von Florian Heise

Im Testlabor nahmen wir kompatible Epson-Patronen für den Stylus Color 680[1] unter die Lupe.
Die Patronen passen auch in den fast baugleichen Nachfolger Stylus Color 685[2] .

Tintenpatronen und Druckkopf sind bei den Epson-Druckern getrennt. Die Kartuschen enthalten
also lediglich die Tinte. Aus diesem Grund sind sie sehr einfach nachzubauen. Zahlreiche
Hersteller wie Jet tec[3] , KMP[4] , Pelikan[5] , BASF[6] , Pearl[7] oder Rotring[8] bieten diese
Kartuschen an.


   Um den einfachen Nachbau der Plastikkartuschen zu verhindern, integrierte Epson in die
Tintenpatronen aller neuen Drucker eine kleinen Chip. Er speichert den Tintenfüllstand. Ist die
Kartusche leer, kann man sie nicht wieder auffüllen, denn der Drucker erkennt die einmal
leergedruckte Tintenpatrone.



   Jet tec, ein Pionier im Refillmarkt, brachte wenige Monate nach der Einführung der
Chip-Kartuschen einen kleinen Re-Programmer auf den Markt, der diese Chips wieder
zurücksetzt. Mit seiner Hilfe ist es also möglich, eine Patrone wieder mehrmals aufzufüllen. Aber:
Das Gerät ist nicht mehr nötig. Mittlerweile gibt es einen viel bequemeren Weg:


   Die Drittanbieter bauen den Chip nach und bringen ihn an ihre eigenen, nachgebauten
Tintentanks an. Genau diese Tintentanks haben wir getestet. Die Hersteller Jet tec[9] , KMP[10] ,
Pelikan[11] , BASF[12] , und Pearl[13] konnten Patronen für den Epson Stylus Color 680/685 mit
Chip liefern.


Gruß Dr. Broemme

Billige Drucker!! 433687
Billige Drucker!! Stopper
Stopper:

Tintenpatronen!!!

 
08.10.01 18:16
#4
Hab mir vor einiger Zeit auch mehrere neue Patronen für meinen Drucker gekauft, da ich regelmäßig Grafiken ausdrucke (da geht im Monat schon jeweils eine Patrone -Schwarz u. Photo- drauf!) Neu hätten mich die Dinger nen Vermögen gekostet (Schwarz ca. 80,-- DM und Photo ca. 140,--DM das Stück)!

Da ich mir dachte jetzt nen Schnäpchen zu machen hab ich mich auch erst mal für einige Monate eingedeckt! Aber scheisse.............

=> die Photopatronen sind OK., aber die Schwarzen sind voll übel! Da kann man nicht viel mit Anfangen!
Im Endeffekt hätt ich mir dann auch neue kaufen können!

...........shit happens.................

Billige Drucker!! JokerHB
JokerHB:

Alles MIST......

 
08.10.01 18:23
#5
also.....ich finde diese Druckersubvention eh total irre, ích habe vor einigen Wochen 70DM für eine Farbpatrone bezahlt, ich dachte mich trifft der Schlag!
Zudem habe ich lediglich 30 Farbausdrucke gemacht und fertig war das Teil.

Wenn ich überlege, dass ich mit meinem Laserdrucker ca. 5000 Seiten drucken kann und der Toner lediglich 100DM kostet....

Ich kann nur sagen, wozu braucht man eigentlich wirklich einen Tintenstrahldrucker?
- Teure Patronen, immer dieses Gerödel im Hintergrund, stundenlanges Warten auf sein Dokument

Tipp von mir: Minolta PagePro 1100L für 399DM oder 499Dm weiß nicht mehr genau, aber das Teil ist im Preisleistungsverhältnis absolut top!!!
Billige Drucker!! derGURU

Mit meinem Epson SC 600

 
#6
bin ich vollstens zufrieden. Ist auch das einzige Teil, das sich seit Jahren in meinem System hält, ohne die geringste Gefahr, ausgetauscht zu werden. Nachahmerpatronen gibts für 15 (schwarz) bzw. 20 DM (Farbe), das ist vertretbar. Qualitative Unterschiede gibts wohl nicht und kaputt ging auch noch nix. Epson kann ich nur empfehlen.


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