Bill Gates verliert 39 Mrd.$ und bleibt dennoch der reichste Mann Amerikas
Michael Dell kauft im Kurssturz 63 Mio. Aktien dazu.
Sinkende Börsenkurse haben so manchen Kleinanleger in finanzielle Bedrängnis gebracht. Das ist allerdings ein Klacks gegen Beträge, die die Bosse der großen amerikanischen Technologie-Konzerne verloren haben.
Fast alle Vorstände amerikanischer Konzerne besitzen stattliche Aktienpakete. Das US-Magazin Forbes hat eine Liste der größten Verlierer zusammengestellt.
Bill Gates, Gründer und immer noch wichtigster Mann von Microsoft, musste im vergangenen Jahr einen Verlust von 39 Mrd.$ seines Vermögens in Kauf nehmen, weil der Kurs des weltgrößten Software-Produzenten abgestürzt ist. Vielleicht hätte er doch etwas mehr als jene 4% seiner Anteile vor dem Crash verkaufen sollen, die er tatsächlich verkauft hat. Dennoch bleibt Bill Gates der reichste Mann Amerikas.
Nicht viel besser ergeht es Bills Partner Steve Ballmer, der mittlerweile den Vorstandsvorsitz von Microsoft übernommen hat. Ballmer kann 12 Mrd.$ in den Wind schreiben.
Dagegen sind die Verluste von Jeffrey Bezos, Vorstandsvorsitzender des Online-Kaufhauses Amazon, mit 6,5 Mrd.$ im vergangenen Jahr fast schon bescheiden. Allerdings waren das 84% des Aktienvermögens von Bezos.
Michael Dell, Gründer des gleichnamigen Computerhändlers, hat 6 Mrd.$ eingebüßt. Larry Ellison, Chef von Oracle, des größten Datenbankherstellers weltweit, gingen 16 Mrd.$ verloren. Theodore Waitt, Vorstandsmitglied des PC-Direktverkäufers Gateway, trauert um 4,7 Mrd.$. Und Scott McNealy von Sun Microsystems beklagt eine Verringerung seines Depotwertes um 67% oder 2,2 Mrd.$.
Aufschlussreich dabei ist, wie viele Aktien die Chefs, die über ihre Konzerne ja bestens informiert sind, abgestoßen haben. Bill Gates hat sich von 4% seiner Bestände getrennt, Waitt von 13%. Merkwürdig wird es allerdings, wenn Ellison die Hälfte seiner Oracle-Aktien veräußert, und das auch noch kurz vor der Gewinnwarnung des Unternehmens Anfang März. FAd wirkt da seine Beteuerung, er habe nicht gewusst, wie kritisch es um seine Firma steht.
Michael Dell zeigt, dass es auch anders geht. Er hat im vergangenen Jahr nicht verkauft,sondern 63 Mio. Aktien dazugekauft, obwohl (oder weil?) der Kurs fiel.
Der Trost für den Kleinanleger: Auch die Großen haben es nicht besser gemacht. Mehr als genug besitzen sie aber immer noch.
Quelle: WO
Michael Dell kauft im Kurssturz 63 Mio. Aktien dazu.
Sinkende Börsenkurse haben so manchen Kleinanleger in finanzielle Bedrängnis gebracht. Das ist allerdings ein Klacks gegen Beträge, die die Bosse der großen amerikanischen Technologie-Konzerne verloren haben.
Fast alle Vorstände amerikanischer Konzerne besitzen stattliche Aktienpakete. Das US-Magazin Forbes hat eine Liste der größten Verlierer zusammengestellt.
Bill Gates, Gründer und immer noch wichtigster Mann von Microsoft, musste im vergangenen Jahr einen Verlust von 39 Mrd.$ seines Vermögens in Kauf nehmen, weil der Kurs des weltgrößten Software-Produzenten abgestürzt ist. Vielleicht hätte er doch etwas mehr als jene 4% seiner Anteile vor dem Crash verkaufen sollen, die er tatsächlich verkauft hat. Dennoch bleibt Bill Gates der reichste Mann Amerikas.
Nicht viel besser ergeht es Bills Partner Steve Ballmer, der mittlerweile den Vorstandsvorsitz von Microsoft übernommen hat. Ballmer kann 12 Mrd.$ in den Wind schreiben.
Dagegen sind die Verluste von Jeffrey Bezos, Vorstandsvorsitzender des Online-Kaufhauses Amazon, mit 6,5 Mrd.$ im vergangenen Jahr fast schon bescheiden. Allerdings waren das 84% des Aktienvermögens von Bezos.
Michael Dell, Gründer des gleichnamigen Computerhändlers, hat 6 Mrd.$ eingebüßt. Larry Ellison, Chef von Oracle, des größten Datenbankherstellers weltweit, gingen 16 Mrd.$ verloren. Theodore Waitt, Vorstandsmitglied des PC-Direktverkäufers Gateway, trauert um 4,7 Mrd.$. Und Scott McNealy von Sun Microsystems beklagt eine Verringerung seines Depotwertes um 67% oder 2,2 Mrd.$.
Aufschlussreich dabei ist, wie viele Aktien die Chefs, die über ihre Konzerne ja bestens informiert sind, abgestoßen haben. Bill Gates hat sich von 4% seiner Bestände getrennt, Waitt von 13%. Merkwürdig wird es allerdings, wenn Ellison die Hälfte seiner Oracle-Aktien veräußert, und das auch noch kurz vor der Gewinnwarnung des Unternehmens Anfang März. FAd wirkt da seine Beteuerung, er habe nicht gewusst, wie kritisch es um seine Firma steht.
Michael Dell zeigt, dass es auch anders geht. Er hat im vergangenen Jahr nicht verkauft,sondern 63 Mio. Aktien dazugekauft, obwohl (oder weil?) der Kurs fiel.
Der Trost für den Kleinanleger: Auch die Großen haben es nicht besser gemacht. Mehr als genug besitzen sie aber immer noch.
Quelle: WO
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