Bilanztricks bei General Electric?
GE schreibt solide Zahlen
Schwindelerregende Schulden bei General Electric
Archiv: Bilanztricks - Skandale ohne Ende
15. Aug. 2002 Die Staatsanwaltschaft Köln prüft nach Angaben einer Sprecherin die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den US-Konzern General Electric GE. Grund ist, dass dem Unternehmen in einer anonymen Anzeige angebliche Ungereimtheiten in den Bilanzen deutscher Tochterunternehmen vorgeworfen wurden.
„Wir prüfen, ob wir Ermittlungen einleiten oder nicht", sagte eine Sprecherin der Behörde. „Wir sind uns noch nicht sicher, ob ein Anfangsverdacht besteht oder nicht", fügte sie hinzu. Sie könne noch nicht sagen, wann die Prüfung abgeschlossen werde.
GE-Deutschland weist Vorwürfe zurück
Der Sprecher des US-Mischkonzerns in Deutschland, Carsten Barth, betonte, man sehe keinen Grund, diesen Behauptungen Glauben zu schenken. GE CompuNet werde „völlig unbegründet der Bilanzfälschung bezichtigt". Der Fernsehsender n-tv hatte berichtet, GE CompuNet und GE Power Controls seien wohl von bilanziellen Ungereimtheiten betroffen. Der Fernsehsender beruft sich auch auf ein Schreiben, in dem Mitarbeiter von CompuNet nach Darstellung des Senders dem Unternehmen Bilanzfälschung vorwerfen.
GE habe aber eine „umfassende Untersuchung“ der Beschuldigungen gegen GE CompuNet und GE Power Controls eingeleitet. In dem Brief an n-tv werde behauptet, Absender seien Mitarbeiter von GE CompuNet. „Dies können wir nicht bestätigen, da das Schreiben anonym verfasst wurde“, so der GE-Sprecher. Bei GE bestehe für Mitarbeiter die Möglichkeit, gegenüber Ombudsleuten Bedenken vertraulich zu äußern. „Bisher hat kein Mitarbeiter irgendeine Anschuldigung dieser Natur den Ombudsleuten in einem der genannten Geschäftsbereiche zur Kenntnis gebracht", so Barth.
Medienberichte, in denen vermutet werde, dass das GE-Management Kenntnisse über die behaupteten Unregelmäßigkeiten habe, entsprächen nicht der Wahrheit. „GE verfolgt einen strengen Bilanzierungsprozess und einen sehr hohen Standard der internen Revision.
Text: Reuters
GE schreibt solide Zahlen
Schwindelerregende Schulden bei General Electric
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15. Aug. 2002 Die Staatsanwaltschaft Köln prüft nach Angaben einer Sprecherin die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den US-Konzern General Electric GE. Grund ist, dass dem Unternehmen in einer anonymen Anzeige angebliche Ungereimtheiten in den Bilanzen deutscher Tochterunternehmen vorgeworfen wurden.
„Wir prüfen, ob wir Ermittlungen einleiten oder nicht", sagte eine Sprecherin der Behörde. „Wir sind uns noch nicht sicher, ob ein Anfangsverdacht besteht oder nicht", fügte sie hinzu. Sie könne noch nicht sagen, wann die Prüfung abgeschlossen werde.
GE-Deutschland weist Vorwürfe zurück
Der Sprecher des US-Mischkonzerns in Deutschland, Carsten Barth, betonte, man sehe keinen Grund, diesen Behauptungen Glauben zu schenken. GE CompuNet werde „völlig unbegründet der Bilanzfälschung bezichtigt". Der Fernsehsender n-tv hatte berichtet, GE CompuNet und GE Power Controls seien wohl von bilanziellen Ungereimtheiten betroffen. Der Fernsehsender beruft sich auch auf ein Schreiben, in dem Mitarbeiter von CompuNet nach Darstellung des Senders dem Unternehmen Bilanzfälschung vorwerfen.
GE habe aber eine „umfassende Untersuchung“ der Beschuldigungen gegen GE CompuNet und GE Power Controls eingeleitet. In dem Brief an n-tv werde behauptet, Absender seien Mitarbeiter von GE CompuNet. „Dies können wir nicht bestätigen, da das Schreiben anonym verfasst wurde“, so der GE-Sprecher. Bei GE bestehe für Mitarbeiter die Möglichkeit, gegenüber Ombudsleuten Bedenken vertraulich zu äußern. „Bisher hat kein Mitarbeiter irgendeine Anschuldigung dieser Natur den Ombudsleuten in einem der genannten Geschäftsbereiche zur Kenntnis gebracht", so Barth.
Medienberichte, in denen vermutet werde, dass das GE-Management Kenntnisse über die behaupteten Unregelmäßigkeiten habe, entsprächen nicht der Wahrheit. „GE verfolgt einen strengen Bilanzierungsprozess und einen sehr hohen Standard der internen Revision.
Text: Reuters