Beratung der EU-Außenminister


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Beratung der EU-Außenminister

 
26.10.01 23:56
 26. Okt,23:36 REUTERS  

VORBERICHT EU-Außenminister beraten über Afghanistan und Balkan  

Brüssel, 26. Okt (Reuters) - Die Außenminister der Europäischen Union (EU) beraten am Montag in Luxemburg über die Lage in Afghanistan und die Zukunft des Stabilitätspakts für den Balkan. Nach Angaben von EU-Diplomaten wollen sie unter anderem beraten, wie die EU-Hilfen besser zu den Bedürftigen in Afghanistan gebracht werden können. Die EU und ihre Mitgliedsstaaten haben in diesem Jahr rund 310 Millionen Euro an Hilfsgeldern für Afghanistan aufgebracht. Zudem hatten sich die EU-Außenminister bereits auf eine Strategie für die Zukunft des Landes für die Zeit nach einem Ende der US-Angriffe auf die dort regierenden radikal-islamischen Taliban verständigt. Danach soll in Afghanistan nach einem Ende der US-Angriffe unter Schirmherrschaft der UNO eine Regierung eingerichtet werden, die breite Unterstützung der Bevölkerung genießt, die Menschenrechte achtet und dem Terror abschwört. Zahlreiche Vertreter der EU und ihrer Mitgliedsländer, unter anderem Bundesaußenminister Joschka Fischer, hatten die Region und den Nahen Osten jüngst bereist. Die Minister wollten sich über die Ergebnisse ihrer diplomatischen Bemühungen abstimmen, hieß es. Zudem wollen die EU-Außenminister über die Zukunft des Stabilitätspakts für den Balkan beraten, mit dessen Hilfe die Länder der Region zu einer engen und friedlichen Zusammenarbeit gebracht werden sollen. Der bisherige Koordinator des Stabilitätspakts, Bodo Hombach, gibt sein Amt zum Ende des Jahres auf. Fischer wolle sich für die Fortsetzung des Pakts aussprechen, der auf eine Initiative des deutschen Außenministers zurückgeht, hieß es. Einige EU-Länder strebten aber eine Reform des Pakts an. Die Frage einer Nachfolge Hombachs, dessen Posten "kein deutscher Erbhof" sei, sei zudem noch offen. Diplomaten zufolge haben die Regierungen Frankreichs, Italiens und Österreichs Interesse gezeigt, einen Nachfolger für Hombach, der in die Privatwirtschaft wechselt, zu nominieren. Ein Ende des Pakts habe bislang keine EU-Regierung gefordert. inv/seh  



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