Beim Internet-by-Call steigen die Preise


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taos:

Beim Internet-by-Call steigen die Preise

 
11.04.01 13:13
Nachdem Telekom und Wettbewerber den Schlichtungsvorschlag der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) wegen des Inkassostreits beim Call-by-Call angenommen haben, erhöhen jetzt die ersten Anbieter wie erwartet die Preise. Hintergrund war die Auseinandersetzung um die Rechnungsstellung: Call-by-Call-Verbindungen ins Internet oder über Telefon ohne Anmeldung werden meist nicht separat, sondern über die Rechnungen der Deutschen Telekom mit den Kunden abgerechnet. Den dadurch entstehenden Aufwand möchte der Rosa Riese gerne ersetzt haben. Streitpunkt war die Höhe der dafür fälligen Zahlungen, die die Telekom in ihrer bisherigen Höhe als nicht mehr kostendeckend betrachtete.

Teurer werden deshalb unter anderem einige Angebote von Talkline. Die Surfminute im reinen Internet-by-Call ohne Anmeldung kostet ab dem 15. April 4,88 Pfennig. Auch Talknet Adweb, bei dem der Kunde durch die konstante Einblendung eines Werbefensters die Kosten reduziert, wird teurer. Wochentags zwischen 9 und 18 Uhr kostet die Surfminute bald 1,88 Pfennig, während der restlichen Zeit bleibt es wie bisher bei 1,48 Pfennig.

Claranet geht einen anderen Weg und rechnet wie bisher wochentags in der Hauptzeit 3,79 Pfennig und sonst 2,49 Pfennig pro Surfminute sekundengenau ab. Seit dem 1. April wird aber eine zusätzliche Einwahlgebühr von 4,9 Pfennig fällig.

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Antworten
1Mio.€:

und Frankreich bekommt eine billige flatrate!!!

 
11.04.01 16:11
Grosshandelsflatrate in Frankreich - Deutschland hinkt weiter hinterher
Mittwoch, den
11.04.01 13:33  

www.onlinekosten.de    


Wovon Deutsche Internet-Surfer noch immer sehnsüchtig träumen und was von der Deutschen Telekom mit allen Mitteln verhindert wird, ist nun in Frankreich Wirklichkeit geworden. Die Rede ist von der Einführung einer Grosshandelsflatrate.

Nach Angaben der französischen Regulierungsbehörde für Telekommunikation ART habe man sich mit der France Telecom über die Details einer Großhandelsflatrate grundsätzlich geeinigt. Hintergrund dieser Einigung war eine Beschwerde von französischen Internetprovidern, welche die Regulierungsbehörde im September 2000 um Unterstützung angerufen hatten. Zusätzlichen Druck übte Ende Februar der Aufruf von fast 30 IT-Unternehmen aus. Diese hatten vehement die Einführung einer Grosshandelspauschale gefordert, den letztlich sogar der französische Staatspräsident Chaques Chirac "im Interesse Frankreichs" forderte.

Das bereits im Februar vorlegte Angebot von France Telecom von 165.000 Francs für einen 2 MBit/s-Zugang pro Jahr, wurde von ART jetzt auf 145.000 Francs heruntergehandelt, was ca. 43.200 Mark entspricht. Wie ausserdem bekannt wurde, sollen die technischen Details, von einer Arbeitsgruppe, bis Ende September geprüft werden. Durch diese Verbilligung geht ART nun davon aus, dass damit Pauschalzugänge zum Internet für 180 Francs, umgerechnet 54 Mark pro Monat, machbar sein werden. Ein kleiner Wehrmutstropfen bleibt jedoch, so gab ART abschliessend bekannt, dass mit dieser Offerte - anders als bei ADSL - keine unbegrenzte Nutzung des Internets möglich sei. Was damit letztlich gemeint ist, darüber kann vorerst nur spekuliert werden. Es geht dabei aber wohl darum, einer Überlastung des Telefonnetzes vorzubeugen.

Kommentar:
Es war still geworden um das Thema Grosshandelsflatrate in Deutschland. Doch diese neue Entscheidung einer Regulierungsbehörde im europäischen Ausland, dürfte nun wieder für neuen Zündstoff sorgen und das Feuer wieder schüren, liefert es doch den Befürwortern, einer deutschen Grosshandelsflatrate, neue Munition. Schon jetzt darf man auf eine Reaktion der Telekom gespannt sein, die vermutlich wieder einmal auf die völlig anderen Gegebenheiten in Deutschland hinweisen wird.

Auch von der Politik ist bisher keine Hilfe zu erwarten, der Kanzler gefällt sich in medienwirksamen Auftritten und überlässt es einer Staatssekretärin das Thema Flatrate zu beschönigen und totzureden. Auch von dem sogenannten Expertengespräch der SPD ist nicht mehr die Rede. Zwar fand es statt, doch überwog dabei die Zahl der Flatrate-Gegner, die wohl letztlich die SPD-Abgeordneten überzeugen konnten. Fast ist zu vermuten, dass es sich bei diesem Gespräch nur um eine Farce handelte, in der bereits feststehende Entscheidungen noch einmal untermauert werden sollten.

Was bleibt ist der frustrierte Blick des deutschen Surfers über die Landesgrenzen unserer Republik hinweg und der Hinweis auf Breitbandzugänge zum Pauschalpreis. Doch Surfen zum Pauschalpreis, über Modem oder ISDN, wird wohl noch lange nur ein schöner Traum bleiben.
(rsi)


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Nobody II:

Die call-by-call-Anbieter

 
11.04.01 17:15
müssen doch auch auf dem Zahnfleisch laufen oder warum schaffen die es nicht eigene Rechnungen zu schreiben. So wie das klingt war das ja für die recht angenehm mit dem Rechnungen schreiben und einfordern nichts zu tun haben zu müssen.

Gruß
Nobody II
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