werden weit über eine Milliarde Menschen auf der Erde leben, die älter als 60 Jahre sind. Ein deutliches Zeichen dieses demographischen Wandels wird die Zunahme altersbedingter Hautveränderungen sein. Beiersdorf begegnet dieser Entwicklung unter anderem mit Forschung im wissenschaftlichen Verbund AgeNet und wird dabei vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
Beiersdorf verfügt über ein hochmodernes Hautforschungs-zentrum und über 130 Jahre Erfahrung in der Hautpflege
und -forschung. Dies macht das Untenehmen zu einem attraktiven Partner bei der Aufklärungsarbeit zur Biologie der Haut – mittlerweile unterhält Beiersdorf 500 Forschungskooperationen weltweit. Seit 2011 zählt auch die Forschung im wissenschaftlichen Verbund AgeNet dazu, dem auch namhafte Institutionen wie das Deutsche Krebsforschungs-zentrum (DKFZ), die Universität Heidelberg und die Technische Universität Dresden angehören.
Im Rahmen der Förderinitiative „GerontoSys2" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sollen neue Einblicke in die komplexen Vorgänge des Alterungsprozesses gewonnen und Strategien zum Schutz und zur effektiven Behandlung der damit verbundenen Alterserscheinungen entwickelt werden. Dazu gehören auch altersbedingte Veränderungen der Haut. Im AgeNet Verbundprojekt untersuchen Beiersdorf Forscher Dr. Sabine Hagemann, Research Scientist, und Dr. Marc Winnefeld, Leiter des Labors Special & Aged Skin, daher die Einflüsse alterungsbeschleunigender Umweltfaktoren, wie UV-Licht und Luftverschmutzung
Vielversprechende erste Erkenntnisse
„Vitaliät und Leistungsbereitschaft von Hautzellen werden von den Genen und deren Aktivität bestimmt. Gene prägen so ganz entscheidend Erscheinungsbild und Funktion der Haut“, erklärt Marc Winnefeld. „Wir interessieren uns bei unseren Untersuchungen für eine neuentdeckte Form der Beeinflussung der Genaktivität durch Umweltfaktoren, denen die Haut ja in besonderer Weise ausgesetzt ist“, ergänzt Sabine Hagemann und erläutert weiter: „Diese Faktoren drücken den Genen nämlich ihren molekularen Stempel auf. Der heißt Epigenom und erzwingt Veränderungen der Gen- und Zellaktivität, die schließlich unvorteilhafte Veränderungen im Hautbild bedingen können.“
Das Epigenom als Bindeglied zwischen Umwelt und Genom ist modulierbar, und genau hier setzt die Beiersdorf Forschung an. „Erste Befunde zum Altersunterschied im Epigenom und den damit verbundenen Veränderungen der Zellaktivität sind ermutigend“, freut sich Marc Winnefeld, „Nach Abschluss der Untersuchungen werden wir genügend Material haben, um daraus zusammen mit den Untersuchungsergebnissen anderer Arbeitsgruppen bei Beiersdorf ganz neuartige und hocheffektive Ansätze für die Hautpflege abzuleiten.“
Zwischenergebnisse zu diesem Thema wurden bereits in wissenschaftlichen Fachjournalen veröffentlicht:
Link > AgeNet – Altersforschung im Verbund: www.beiersdorf.de/Presse/...93_Altersforschung_im_Verbund.html