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Hendricks dringt auf umfassende Nachrüstungen von alten Dieseln
BERLIN (Dow Jones) - Unmittelbar vor ihrem Rapport in Brüssel wegen schlechter Luft in deutschen Städten verlangt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) von den deutschen Autoherstellern teure Nachrüstungen von Dieselautos. Wenn Nachrüstungen technisch möglich seien, dann sei klar, "dass die Hersteller das machen müssen und natürlich auch die Kosten dafür zu tragen haben", sagte die SPD-Politikerin im SWR.
EU-Umweltkommissar Karmenu Vella hat Hendricks einbestellt, um ihr eine letzte Chance zu geben, die EU-Kommission von Deutschlands Ernsthaftigkeit im Kampf gegen die Luftverschmutzung zu überzeugen. Hierzulande werden die seit 2010 europaweit gültigen Grenzwerte für die Stickoxidbelastung in mehreren Dutzend Städten überschritten. Neben Deutschland haben auch acht weitere EU-Mitgliedsländer dieses Problem und müssen sich nun Vella erklären.
Die deutschen Antworten reichen Brüssel nicht aus
Die deutsche Umweltministerin räumte in dem Interview ein, dass die bisherigen Beschlüsse für saubere Lauft aus Sicht der Kommission vermutlich nicht ausreichen, um eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof abzuwenden. Die Richter könnten die Bundesrepublik zur Einführung von Fahrverboten für Selbstzünder in belasteten Städten verdonnern.
Ein von der Bundesregierung bestellter Gutachter kommt in seiner Analyse zu dem Schluss, dass die Nachrüstung von Harnstoff-Katalysatoren technisch machbar sei. Die Kosten beziffert er pro Wagen auf rund 1.500 Euro, was zu Milliardenkosten für die Autokonzerne führen würde. Sie wollen das Problem bisher mit den wesentlich günstigeren Softwareupdates an der Motorensteuerung in den Griff bekommen.
Die Autoindustrie verweist vor dem wichtigen Gespräch bei der EU auf die bereits beschlossenen Gegenmaßnahmen. "Die Stickoxidemissionen im Straßenverkehr in Deutschland sind seit 1990 um 70 Prozent gesunken, und das trotz steigenden Verkehrsaufkommens", meinte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, Matthias Wissmann. Weiterreichende Schritte lehnt die Branche ab.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
DJG/chg/apo / Quelle: Guidants News news.guidants.com
Man kann natürlich auch erst abwarten, bis alles geklärt und möglichweise in trockenen Tüchern ist, aber dann ist man eben erst spät mit dabei, wo andere möglicherweise schon wieder aussteigen und auf die nächste Spekulation setzen 
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