BASF: Kurssturz nach schlechter Prognose
Für den Chemieriese BASF wird es schwer seine Ertragsziele zu erreichen. Für das zweite Quartal sieht das Unternehmen dunkle Wolken aufziehen.
Weltweit will das Unternehmen zehn Standorte schließen und zusätzlich 14 andere Anlagen stilllegen, teilte die BASF am Donnerstag mit. Damit sollten Kapazitäten vom Markt genommen werden. Außerdem werde das Investitionsprogramm um ein Fünftel verringert. Wegen der schwächeren Konjunktur in Europa und USA sowie hoher Rohstoffkosten rechnet der Chemiekonzern nicht mit einem Ergebnisanstieg im zweiten Quartal 2001. Auch das mittelfristige Ertragsziel sei "nur mit größten Anstrengungen" zu erreichen, sagte der BASF-Vorstandsvorsitzende Jürgen Strube. Ende April hatte BASF für den Zeitraum noch einen "deutlichen Anstieg" des operativen Ergebnisses in Aussicht gestellt.
Der Aktienkurs des Chemieunternehmens brach in den ersten Minuten nach Börsenstart ein. Mit einem Verlust von über 5 Prozent auf 42,60 Euro gehörte BASF zu den großen Verlieren im Dax. Die Gewinnwarnung hat aber nach Einschätzung von Christian Schmidt, Aktienhändler bei der Helaba, nicht die Bedeutung für den Gesamtmarkt wie die hohe Verlustprognose von Infineon am Mittwoch.
"Mit diesen Maßnahmen passen wir unser Geschäft dem deutlich langsameren weltweiten Wachstum an", sagte Strube. "Wir wollen jedoch an unserem ehrgeizigen, mittelfristigen Ertragsziel festhalten und für die Jahre 2000 bis 2002 unsere Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen um durchschnittlich mindestens zehn Prozent steigern." Er forderte die Führungskräfte auf, das Maßnahmenpaket zügig umzusetzen. Mit einem Umsatz von rund 36 Mrd. Euro und 103.000 Mitarbeitern im Jahr 2000 ist die BASF eines der weltweit führenden Chemieunternehmen.
Für den Chemieriese BASF wird es schwer seine Ertragsziele zu erreichen. Für das zweite Quartal sieht das Unternehmen dunkle Wolken aufziehen.
Weltweit will das Unternehmen zehn Standorte schließen und zusätzlich 14 andere Anlagen stilllegen, teilte die BASF am Donnerstag mit. Damit sollten Kapazitäten vom Markt genommen werden. Außerdem werde das Investitionsprogramm um ein Fünftel verringert. Wegen der schwächeren Konjunktur in Europa und USA sowie hoher Rohstoffkosten rechnet der Chemiekonzern nicht mit einem Ergebnisanstieg im zweiten Quartal 2001. Auch das mittelfristige Ertragsziel sei "nur mit größten Anstrengungen" zu erreichen, sagte der BASF-Vorstandsvorsitzende Jürgen Strube. Ende April hatte BASF für den Zeitraum noch einen "deutlichen Anstieg" des operativen Ergebnisses in Aussicht gestellt.
Der Aktienkurs des Chemieunternehmens brach in den ersten Minuten nach Börsenstart ein. Mit einem Verlust von über 5 Prozent auf 42,60 Euro gehörte BASF zu den großen Verlieren im Dax. Die Gewinnwarnung hat aber nach Einschätzung von Christian Schmidt, Aktienhändler bei der Helaba, nicht die Bedeutung für den Gesamtmarkt wie die hohe Verlustprognose von Infineon am Mittwoch.
"Mit diesen Maßnahmen passen wir unser Geschäft dem deutlich langsameren weltweiten Wachstum an", sagte Strube. "Wir wollen jedoch an unserem ehrgeizigen, mittelfristigen Ertragsziel festhalten und für die Jahre 2000 bis 2002 unsere Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen um durchschnittlich mindestens zehn Prozent steigern." Er forderte die Führungskräfte auf, das Maßnahmenpaket zügig umzusetzen. Mit einem Umsatz von rund 36 Mrd. Euro und 103.000 Mitarbeitern im Jahr 2000 ist die BASF eines der weltweit führenden Chemieunternehmen.