Der Abwärtstrend des USD ist noch völlig intakt und die Nachrichtenlage ist nicht besonders rosig.
Die US-Regierung hat milliardenschwere Strafzölle gegen China verhängt. Die chinesische Regierung reagierte prompt und sehr deutlic : Von der chinesischen Botschaft hieß es am Donnerstag: Würde ein Handelskrieg von den USA initiiert, dann wird China bis zum Ende kämpfen.
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1. Staatsanleihen verkaufen
China ist der größte Gläubiger der USA. Kein Land hält so viele US-Staatsanleihen wie die Volksrepublik. Die Devisenreserven umfassen rund 1,2 Billionen Dollar. Wenn China massenhaft US-Staatsanleihen verkaufen würde, sinkt deren Kurs. Das führt wiederum zu steigenden Renditen und damit explodieren die Zinsen auf die US-Schulden. Ein Desaster für Trump.
2. US-Autohersteller ausbremsen
Ausländische Unternehmen, die in China aktiv sein wollen, müssen Gemeinschaftsunternehmen mit einheimischen Firmen gründen. Vor allem in der Autoindustrie sind solche Joint Ventures üblich, etwa bei Volkswagen oder dem US-Autohersteller General Motors. Kündigen die Chinesen Kooperationen, wären die Autobauer von ihrem derzeit größten Absatzmarkt abgeschnitten.
3. Lieferungen von Elektronik-Artikel drosseln
China ist mittlerweile neben Korea - der weltgrößte Produzent von Elektronikartikeln. Mikrowellen, Fernseher, Laptops und auch das iPhone stammen überwiegend aus chinesischen Fabriken. Drosselt China die Exporte nach Amerika, schadet das Unternehmen und Verbrauchern dort extrem, weil sie auf die Technologien angewiesen sind.
Von alle drei Optionen, ist wohl die erste die Effektivste und würde den USD zu Fall bringen.
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