PR vertritt...
die Offenlegung der Tesla-Patente ist dennoch ein super Schachzug von Musk und dürfte der Automobilbranche mit elektrischen Antrieben einen enormen Schub geben...
Schließlich könnte diese implizierte Kampfansage an die Fahrzeugindustrie mit Verbrennungsmotoren
dazu führen dass die vorherrschende Lagermentalität
der Protagonisten
bzgl. Pro und Kontra für und gegen batteriebetriebene resp. brennstoffbetriebene Lagermentalität aufgelösen.
Am sinnigsten wäre es die beiden Philosophien
( Batterie < - versus -> Brennstoffzelle ) miteinander verheiraten!
Das Tesla "im Geiste der Open-Source-Bewegung" die Rechte an ihren Patenten aufgibt, um die Verbreitung der Elektroautotechnologie zu erleichtern dürfte diese Hochzeit als willkommenses Mitgift erheblich unterstützen...
Ich vermute,
es wird bei den Debatten zumeist übersehen
dass wenn man im automobilen Bereich
von einem Hybrid spricht
i.d.R.
Fahrzeuge mit zwei verschiedenen Energiequellen für einen Antrieb meint.
Und genau dass liegt bei einem Brennstoffauto vor...
das Brennstoffauto ist ein Hybrid mit 2 verschiedene Energiequellen
(Brennstoffzelle + Batterie).
Was will ich damit eigentlich sagen?!
Zum besseren Verständnis teile ich die Anlagenarchitektur eines Elektrofahrzeugs
grob vereinfacht in drei topologische Teilsysteme, resp. nach einem Baukastenprinzip in mehrere Blöcke mit ihren Einzel- Bausteinen auf...
- Block 1. Energieversorgung
- Block 2. Antrieb(e)
- Block 3. Nebeneinrichtungen
Block 1: Energieversorgung:
die Energieversorgung erfolgt i.d.R. mittels
- dem Baustein a: Batterie
und/oder
- dem Baustein b: Brennstoffzelle
Es sollte bedacht werden dass in einem brennstoffbetriebenen E- Fahrzeug neben der Brennstoffzelle grundsätzlich auch eine Batterie
zum Starten, Beschleunigen sowie der Bremsenergierückgewinnung und als Kurzzeit- Redundanz eingesetzt wird....
Block 2 Motorantrieb:
das "Teilsystem Antrieb" ist der elekrische Motor der auf die Antriebsachsen wirkt und dürfte in den meisten Fällen für beide Antriebsarten ähnlich sein...
Block 3. Nebeneinrichtungen:
Service etc...; der Einfluss der gewählten Energieversorgung dürfte m.E. eher gering sein...
Es wird offensichtlich dass eine Unterscheidung im Wesentlichen im Block 1 zu finden ist...
Ergo....:
Batterie und FuelCell dürften über eine breite übereinstimmende Basis,
sprich gemeinsame Projektierungsgrundlagen verfügen... ...
folglich darf bei einem konzeptionellen Zusammenschluss
der beiden Systeme
mit erheblichen Synergien gerechnet werden
Nochmals zurück zu Block 1 der Energieversorgung)
Block 1 der Energieversorgung lässt sich eigentlich
in zwei getrennte Bausteine auflteilen:
Baustein 1a = Batterie
Baustein 1b = Brennstoffzelle
Wobei eine mehr oder weniger große Batterie als Energiequelle für beide Fahrzeug- Arten zum Einsatz kommt.
Das heißt der "Baustein 1a" muss immer eingesetzt werden.
Somit macht es m.E. Sinn das Teilsystem der Energieversorgung,
sprich die
"Batteriearchitektur incl. ihrer Regeleinrichtungen"
kosteneinsparend
als Basisvariante auch
für das Brennstoffzellenmobil zu nutzen...
Sollte ein Brennstoffzellenfahrzeug gewünscht werden so müsste nach so einer Konzeptentwicklung der Baustein 1b vereinfacht dargestellt, nur zusätzlich eingefügt werden
Wie es auch kommt...
m.E. gehört beiden Fahrzeugen vermutlich die Zukunft.
Für den städtischen Kurzzeitbetrieb oder auch Zweitwagen bietet sich m.E. die Basisversion (nur Batterie) als LowCost- Variante an.
Die Reichweite von diesem Fahrzeug ist naturgemäß sehr begrenzt (ca. 150km)
und das Aufladen dauert eine gefühlte Ewigkeit...
Für einen Fahrzeugeinsatz wie gewohnt, sprich Strecken von bis zu 600km und mehr und schnellen Aufladezyklen bietet sich das Elektro- Hybridfahrzeug (Brennstoffzellen + Batterie) an.
Es sieht ganz danach aus als ob Toyota und BMW die daraus entstehenden Synergien bereis nutzen wollen...
Gruß ixurt