Unabhängig vom generell negativen Tenor des untenstehenden Artikels möchte ich folg. Zusatzinfo geben: derzeit warten einige hundert Schiffe auf ihre Verschrottung, v. a. überalterte Supertanker. Der einzige Mafiosi, der diese Drecksarbeit machen kann, sitzt in China und weiß nicht mehr, wie er diese Arbeit bewältigen soll. Ich nehme an, daß es Pläne gibt, einen weiteren "Verschrotter" aufzubauen. Dann wäre der Weg frei für Neubestellungen. Und das paßt dann zu der unten genannten Neuausrichtung. Nebenbei bemerkt, Schiffe verschrotten ist extreme Umweltbelastung und wohl nur noch in Asien möglich.
Babcock-Bewertung wird zum Stochern im Nebel
Kurs gibt in der Spitze um knapp 17 Prozent nach
ck Frankfurt - Zu kräftigen Kursverlusten hat die Ankündigung der Babcock Borsig geführt, die Hälfte ihrer Beteiligung an der Howaldtswerke Deutsche Werft AG (HDW) an One Equity Partners zu verkaufen. Der Kurs brach gestern in der Spitze um 16,9 % ein. Gegenüber dem Hoch von 9,65 vom Montag nachmittag bedeutet das gestrige Tagestief von 7,40 Euro einen noch drastischeren Kursverlust von 30,4 %. Für Verunsicherung sorgte, dass der Verkauf des HDW-Anteils eine strategische Kehrtwende bedeutet, gleichzeitig aber wichtige Informationen wie der Verkaufspreis unbekannt geblieben sind.
Bei der WestLB Panmure wurde die Einschätzung der bisher als "Underperformer" eingestuften Aktie ausgesetzt. Aktuell sei es nicht möglich, eine fundamentale Aussage zu dem Unternehmen zu mache, sagte Ralf Dörper, für Investitionsgüter zuständiger Analyst des Instituts, der Börsen-Zeitung. Von einem Engagement in den Titel sei bis auf weiteres abzuraten. Zunächst müsse geklärt werden, was genau strategisch anvisiert werde. Der Verkauf des 25 %-Anteils an der HDW sei eine Wende um 180 Grad. Bisher habe die Gesellschaft erklärt, sich stärker auf den Schiffbau ausrichten zu wollen. Die HDW-Abgabe bedeute eine Kernausrichtung auf den Bereich Anlagenbau/Energie. Auch sei aufgrund des sich anbahnenden Ausscheidens des Vorstandsvorsitzenden Klaus Lederer zu fragen, wer die neue Strategie umsetzen solle. Ferner sei völlig unklar, welche investiven Mittel dem Konzern als Folge der Transaktion zur Verfügung stehen würden. Auf dieser Basis sei es kaum möglich, einen fairen Wert für den Titel anzusetzen.
Für ein bisschen Klarheit könnte der kommende Dienstag sorgen. Denn an diesem Tag findet die Hauptversammlung der Gesellschaft statt.
Börsen-Zeitung, 13.3.2002
Babcock-Bewertung wird zum Stochern im Nebel
Kurs gibt in der Spitze um knapp 17 Prozent nach
ck Frankfurt - Zu kräftigen Kursverlusten hat die Ankündigung der Babcock Borsig geführt, die Hälfte ihrer Beteiligung an der Howaldtswerke Deutsche Werft AG (HDW) an One Equity Partners zu verkaufen. Der Kurs brach gestern in der Spitze um 16,9 % ein. Gegenüber dem Hoch von 9,65 vom Montag nachmittag bedeutet das gestrige Tagestief von 7,40 Euro einen noch drastischeren Kursverlust von 30,4 %. Für Verunsicherung sorgte, dass der Verkauf des HDW-Anteils eine strategische Kehrtwende bedeutet, gleichzeitig aber wichtige Informationen wie der Verkaufspreis unbekannt geblieben sind.
Bei der WestLB Panmure wurde die Einschätzung der bisher als "Underperformer" eingestuften Aktie ausgesetzt. Aktuell sei es nicht möglich, eine fundamentale Aussage zu dem Unternehmen zu mache, sagte Ralf Dörper, für Investitionsgüter zuständiger Analyst des Instituts, der Börsen-Zeitung. Von einem Engagement in den Titel sei bis auf weiteres abzuraten. Zunächst müsse geklärt werden, was genau strategisch anvisiert werde. Der Verkauf des 25 %-Anteils an der HDW sei eine Wende um 180 Grad. Bisher habe die Gesellschaft erklärt, sich stärker auf den Schiffbau ausrichten zu wollen. Die HDW-Abgabe bedeute eine Kernausrichtung auf den Bereich Anlagenbau/Energie. Auch sei aufgrund des sich anbahnenden Ausscheidens des Vorstandsvorsitzenden Klaus Lederer zu fragen, wer die neue Strategie umsetzen solle. Ferner sei völlig unklar, welche investiven Mittel dem Konzern als Folge der Transaktion zur Verfügung stehen würden. Auf dieser Basis sei es kaum möglich, einen fairen Wert für den Titel anzusetzen.
Für ein bisschen Klarheit könnte der kommende Dienstag sorgen. Denn an diesem Tag findet die Hauptversammlung der Gesellschaft statt.
Börsen-Zeitung, 13.3.2002