AUSBLICK: Ericsson rutscht im zweiten Quartal in die Verlustzone
STOCKHOLM (dpa-AFX) - Der schwedische Telekomkonzern Telefon AB LM Ericsson wird nach Analysteneinschätzung im zweiten Quartal deutlich in die roten Zahlen rutschen. Die Experten rechnen damit, dass Ericsson am heutigen Freitag für das zweite Quartal einen Verlust vor Steuern zwischen 5,7 Mrd. schwedischen Kronen (616 Mio. Euro) und 6,2 Mrd. Kronen (rund 670 Mio. Euro) ausweisen wird. Im Vorjahreszeitraum konnte noch ein Gewinn von 12,55 Mrd. Kronen (rund 1,35 Mrd. Euro) erzielt werden.
Entscheidend für den weiteren Kursverlauf der Ericsson-Aktie seien die Entwicklung des Zuflusses liquider Mittel (Cash Flow) und der Fortschritt bei den Rationalisierungsmaßnahmen, sagten Analysten. Außerdem seien einige Großaufträge eingegangen, die zu einer positiven Entwicklung beitragen könnten. Auch weitere Erfolge bei den Kostensenkungen könnten die Ericsson-Aktie in Bewegung bringen.
Viel hänge von den Entwicklungen auf den Schlüsselmärkten Europa und China ab, sagte ein Analyst. Er erwartet bei Ericsson sogar inklusive eines einmaligen Aufwands von 15 Mrd. Kronen (1,62 Mrd. Euro) einen Quartalsverlust vor Steuern von 20,7 Mrd. Kronen (2,23 Mrd. Euro). Hakan Wranne, Ericsson-Analyst von Fischer Partners, geht nicht davon aus, dass Ericsson im dritten Quartal bessere Zahlen vorlegen wird. Ob das Unternehmen einen Gesamtjahresausblick wage, sei ebenfalls fraglich./FX/kl/bz/hi
20.07. - 06:21 Uhr
STOCKHOLM (dpa-AFX) - Der schwedische Telekomkonzern Telefon AB LM Ericsson wird nach Analysteneinschätzung im zweiten Quartal deutlich in die roten Zahlen rutschen. Die Experten rechnen damit, dass Ericsson am heutigen Freitag für das zweite Quartal einen Verlust vor Steuern zwischen 5,7 Mrd. schwedischen Kronen (616 Mio. Euro) und 6,2 Mrd. Kronen (rund 670 Mio. Euro) ausweisen wird. Im Vorjahreszeitraum konnte noch ein Gewinn von 12,55 Mrd. Kronen (rund 1,35 Mrd. Euro) erzielt werden.
Entscheidend für den weiteren Kursverlauf der Ericsson-Aktie seien die Entwicklung des Zuflusses liquider Mittel (Cash Flow) und der Fortschritt bei den Rationalisierungsmaßnahmen, sagten Analysten. Außerdem seien einige Großaufträge eingegangen, die zu einer positiven Entwicklung beitragen könnten. Auch weitere Erfolge bei den Kostensenkungen könnten die Ericsson-Aktie in Bewegung bringen.
Viel hänge von den Entwicklungen auf den Schlüsselmärkten Europa und China ab, sagte ein Analyst. Er erwartet bei Ericsson sogar inklusive eines einmaligen Aufwands von 15 Mrd. Kronen (1,62 Mrd. Euro) einen Quartalsverlust vor Steuern von 20,7 Mrd. Kronen (2,23 Mrd. Euro). Hakan Wranne, Ericsson-Analyst von Fischer Partners, geht nicht davon aus, dass Ericsson im dritten Quartal bessere Zahlen vorlegen wird. Ob das Unternehmen einen Gesamtjahresausblick wage, sei ebenfalls fraglich./FX/kl/bz/hi
20.07. - 06:21 Uhr