Wie die Schlange vor dem Kaninchen werden die Börsianer vermutlich die kommende Woche verbringen. Am Freitag wird traditionellerweise Alcoa die US-Ergebnissaison einläuten, die entweder in einen Startschuss zur Sommerrallye mündet oder in einer Jagd auf die letzten überbewerteten Titel endet. Selten haben die Anleger - auch in Deutschland - so auf die Unternehmensergebnisse der großen US-Unternehmen gewartet.
In den vergangenen Tagen räumte zunächst die Siemens-Tochter Infineon, dann BASF und Bayer ein, dass sie unter der sich abschwächenden Konjunktur leiden. "Wir erwarten auch weiterhin noch vereinzelt Gewinnwarnungen", sagen die Analysten der GZ-Bank. Deshalb gehen sie davon aus, dass die Märkte allenfalls zu einer kurzfristigen, technisch bedingten Erholung ansetzen sollten.
Warten auf Alcoa
Auch die Charttechniker gehen davon aus, dass der Dax in der kommenden Woche höher notieren wird. Mit dem Intraday-Reversal vom Donnerstag habe sich die Markttechnik für den Index klar gebessert, meinen Marktbeobachter. Allerdings sei der Abwärtstrend beim Dax nach wie vor intakt. Noch sei nicht sicher, ob die Tiefpunkte vom März und April tatsächlich auch die abschließenden Tiefs der langfristigen Abwärtsbewegung gewesen sind.
Getestet werden könnte das am Montag, wenn die US-Bauausgaben für Mai und der nationale Einkaufsmanagerindex für Juni anstehen. Am Dienstag präsentiert RWE das vorläufige Jahresergebnis und die Heidelberger Druckmaschinen AG lädt zur Bilanz-Pressekonferenz. Am Tag danach stehen die EU-Erzeugerpreise für Mai sowie der Arbeitskostenindex des ersten Quartals auf dem Programm. Die EZB tagt am Donnerstag. Am Freitag klingt die Woche mit den US-Arbeitsmarktdaten für Juni sowie den Quartalszahlen von Alcoa aus.
In den vergangenen Tagen räumte zunächst die Siemens-Tochter Infineon, dann BASF und Bayer ein, dass sie unter der sich abschwächenden Konjunktur leiden. "Wir erwarten auch weiterhin noch vereinzelt Gewinnwarnungen", sagen die Analysten der GZ-Bank. Deshalb gehen sie davon aus, dass die Märkte allenfalls zu einer kurzfristigen, technisch bedingten Erholung ansetzen sollten.
Warten auf Alcoa
Auch die Charttechniker gehen davon aus, dass der Dax in der kommenden Woche höher notieren wird. Mit dem Intraday-Reversal vom Donnerstag habe sich die Markttechnik für den Index klar gebessert, meinen Marktbeobachter. Allerdings sei der Abwärtstrend beim Dax nach wie vor intakt. Noch sei nicht sicher, ob die Tiefpunkte vom März und April tatsächlich auch die abschließenden Tiefs der langfristigen Abwärtsbewegung gewesen sind.
Getestet werden könnte das am Montag, wenn die US-Bauausgaben für Mai und der nationale Einkaufsmanagerindex für Juni anstehen. Am Dienstag präsentiert RWE das vorläufige Jahresergebnis und die Heidelberger Druckmaschinen AG lädt zur Bilanz-Pressekonferenz. Am Tag danach stehen die EU-Erzeugerpreise für Mai sowie der Arbeitskostenindex des ersten Quartals auf dem Programm. Die EZB tagt am Donnerstag. Am Freitag klingt die Woche mit den US-Arbeitsmarktdaten für Juni sowie den Quartalszahlen von Alcoa aus.