Eine Woche nach der Bargeld-Einführung ist der Euro ein Renner. Die alten Währungen werden aus dem Portemonnaies verbannt, und die Mark nimmt ganz neue Formen an.
Frankfurt am Main - Mehr als jeder zweite Bürger im Euroraum zahlt mit der neuen Währung. Die Europäische Kommission kommt in einer Zwischenbilanz zu dem Ergebnis, dass der Anteil der Euro-Zahlungen in allen zwölf Teilnehmerländern die Marke von 50 Prozent überschritten hat. In sechs Ländern - die Niederlande, Irland, Portugal, Belgien, Finnland und Griechenland - erreiche der Anteil sogar 66 Prozent.
Mit der zunehmenden Verwendung des Euro verringerten sich die Schwierigkeiten des Einzelhandels, bei der Herausgabe von Euro-Wechselgeld. Die vereinzelt aufgetretenen Engpässe bei der Versorgung mit Banknoten und Münzen lösten sich auf, und auch die Bargeldabhebungen seien wieder auf dem alten Stand.
Die Beschäftigten im Einzelhandel können also wieder durchatmen. Für sie ist die Währungsumstellung eine große Belastung gewesen. "Jede Schlange an der Kasse erzeugt für den Verkäufer Stress", sagt Hubert Thiermeyer, Handelsexperte bei Verdi Bayern. Gerade in den ersten Tagen der Euro-Bargeldeinführung seien die Wartezeiten an den Kassen aber unvermeidbar gewesen, da viele Kunden Fragen zu der neuen Währung gehabt hätten und sich das Wechselgeld erst genau angesehen hätten.
Freundliche Kunden
Anders als befürchtet allerdings hätten die Kunden viel Geduld mitgebracht. "Auch auf Pannen haben die Kunden mit viel Verständnis reagiert", sagte Thiermeyer. Besonders schwierig sei die Situation in kleinen Geschäften. Während die Beschäftigten in den großen Läden durch elektronische Kassen unterstützt würden, müsse das Personal in kleinen Geschäften die Umrechnung mitunter mit dem Taschenrechner selbst erledigen. Zudem sei das Personal kaum auf die Einführung des Euro-Bargeldes vorbereitet worden.
Und was wird aus der D-Mark?
Manchmal stinkt Geld eben doch. Jedenfalls entstehen bei der Verbrennung der alten D-Mark-Scheine im Sekundärrohstoff-Verwertungszentrum (SVZ) im Ort Schwarze Pumpe in Brandenburg allerlei Gase: hauptsächlich Kohlenmonoxyd, Wasserstoff und Methan, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Dienstagausgabe) herausgefunden hat.
Im SVZ wird aus den gasförmigen Überresten der Mark Methanol hergestellt. Der Alkohohl dient als Basisstoff für die chemische Industrie. Zu den Hauptabnehmern zählt laut FAZ die Raffinerie in Schwedt an der Oder, die das Methanol als Zusatzbestandteil von Benzin verwendet.
Frankfurt am Main - Mehr als jeder zweite Bürger im Euroraum zahlt mit der neuen Währung. Die Europäische Kommission kommt in einer Zwischenbilanz zu dem Ergebnis, dass der Anteil der Euro-Zahlungen in allen zwölf Teilnehmerländern die Marke von 50 Prozent überschritten hat. In sechs Ländern - die Niederlande, Irland, Portugal, Belgien, Finnland und Griechenland - erreiche der Anteil sogar 66 Prozent.
Mit der zunehmenden Verwendung des Euro verringerten sich die Schwierigkeiten des Einzelhandels, bei der Herausgabe von Euro-Wechselgeld. Die vereinzelt aufgetretenen Engpässe bei der Versorgung mit Banknoten und Münzen lösten sich auf, und auch die Bargeldabhebungen seien wieder auf dem alten Stand.
Die Beschäftigten im Einzelhandel können also wieder durchatmen. Für sie ist die Währungsumstellung eine große Belastung gewesen. "Jede Schlange an der Kasse erzeugt für den Verkäufer Stress", sagt Hubert Thiermeyer, Handelsexperte bei Verdi Bayern. Gerade in den ersten Tagen der Euro-Bargeldeinführung seien die Wartezeiten an den Kassen aber unvermeidbar gewesen, da viele Kunden Fragen zu der neuen Währung gehabt hätten und sich das Wechselgeld erst genau angesehen hätten.
Freundliche Kunden
Anders als befürchtet allerdings hätten die Kunden viel Geduld mitgebracht. "Auch auf Pannen haben die Kunden mit viel Verständnis reagiert", sagte Thiermeyer. Besonders schwierig sei die Situation in kleinen Geschäften. Während die Beschäftigten in den großen Läden durch elektronische Kassen unterstützt würden, müsse das Personal in kleinen Geschäften die Umrechnung mitunter mit dem Taschenrechner selbst erledigen. Zudem sei das Personal kaum auf die Einführung des Euro-Bargeldes vorbereitet worden.
Und was wird aus der D-Mark?
Manchmal stinkt Geld eben doch. Jedenfalls entstehen bei der Verbrennung der alten D-Mark-Scheine im Sekundärrohstoff-Verwertungszentrum (SVZ) im Ort Schwarze Pumpe in Brandenburg allerlei Gase: hauptsächlich Kohlenmonoxyd, Wasserstoff und Methan, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Dienstagausgabe) herausgefunden hat.
Im SVZ wird aus den gasförmigen Überresten der Mark Methanol hergestellt. Der Alkohohl dient als Basisstoff für die chemische Industrie. Zu den Hauptabnehmern zählt laut FAZ die Raffinerie in Schwedt an der Oder, die das Methanol als Zusatzbestandteil von Benzin verwendet.