Aktuelle Wirtschaftsdaten aus den USA bekräftigen die Sichtweise, dass es bereits im Frühjahr dieses Jahres zu einer deutlichen konjunkturellen Erholung kommen wird, in deren Folge mit etwas Verzögerung auch Europa profitieren wird.
Diese Erholung rechtfertig mittelfristig einen fairen Wert des Dax von 6000 Punkten. Aus konjunktureller Sicht erwarten wir somit für das Gesamtjahr 2002 eine positive Aktienmarktentwicklung. Allerdings rechnen wir nicht damit, dass dieser Indexstand unmittelbar bevorsteht. Nach der starken Rally von Ende September bis Anfang Dezember vergangenen Jahres befinden wir uns nun in der Phase der Gewinnmitnahmen. Defensive Titel werden temporär wieder favorisiert.
Diese Phase sollte noch im ersten Quartal 2002 durch eine bessere Entwicklung von Wachstumswerten abgelöst werden. Dafür reichen erste positive makroökonomische Daten aber nicht aus. Es bedarf günstigerer Unternehmensnachrichten. Erst dadurch eröffnet sich für dieses Jahr die Chance auf eine positive Entwicklung der Aktienmärkte. Damit würde der Dax dem historischen Muster folgen, nach dem seit den 60er Jahren nie mehr als zwei negative Börsenjahre zu verkraften waren.
Der Januar sagt nichts aus
Ein Blick in die Vergangenheit lehrt auch, dass der Januar kein guter Indikator für die Gesamtjahresperformance ist. So verzeichnete der Dax im Januar 2001 mit einem Plus von 5,6 Prozent im Monatsvergleich einen überdurchschnittlichen Anstieg. Der Gesamtjahresrückgang von fast 20 Prozent zeigte jedoch gänzlich in die andere Richtung. Ähnlich sah es im Jahr 1994 aus. Im historischen Durchschnitt bleibt das Vorzeichen der Januar-Performance ohne jegliche Relevanz. Ein relativ schwacher Januar sollte die Investoren deshalb nicht erschrecken.
Die Aktienmärkte haben bereits antizipiert, dass es nach dem Schock, den die Terroranschläge in den USA brachten, zu einer Fortsetzung des Konjunkturzyklus in Form einer allmählichen Besserung kommen wird.
Diese Erholung rechtfertig mittelfristig einen fairen Wert des Dax von 6000 Punkten. Aus konjunktureller Sicht erwarten wir somit für das Gesamtjahr 2002 eine positive Aktienmarktentwicklung. Allerdings rechnen wir nicht damit, dass dieser Indexstand unmittelbar bevorsteht. Nach der starken Rally von Ende September bis Anfang Dezember vergangenen Jahres befinden wir uns nun in der Phase der Gewinnmitnahmen. Defensive Titel werden temporär wieder favorisiert.
Diese Phase sollte noch im ersten Quartal 2002 durch eine bessere Entwicklung von Wachstumswerten abgelöst werden. Dafür reichen erste positive makroökonomische Daten aber nicht aus. Es bedarf günstigerer Unternehmensnachrichten. Erst dadurch eröffnet sich für dieses Jahr die Chance auf eine positive Entwicklung der Aktienmärkte. Damit würde der Dax dem historischen Muster folgen, nach dem seit den 60er Jahren nie mehr als zwei negative Börsenjahre zu verkraften waren.
Der Januar sagt nichts aus
Ein Blick in die Vergangenheit lehrt auch, dass der Januar kein guter Indikator für die Gesamtjahresperformance ist. So verzeichnete der Dax im Januar 2001 mit einem Plus von 5,6 Prozent im Monatsvergleich einen überdurchschnittlichen Anstieg. Der Gesamtjahresrückgang von fast 20 Prozent zeigte jedoch gänzlich in die andere Richtung. Ähnlich sah es im Jahr 1994 aus. Im historischen Durchschnitt bleibt das Vorzeichen der Januar-Performance ohne jegliche Relevanz. Ein relativ schwacher Januar sollte die Investoren deshalb nicht erschrecken.
Die Aktienmärkte haben bereits antizipiert, dass es nach dem Schock, den die Terroranschläge in den USA brachten, zu einer Fortsetzung des Konjunkturzyklus in Form einer allmählichen Besserung kommen wird.