Vermögensverwalter im Dornröschen-Schlaf Newssuche
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So wenig Depotbewegungen gab es noch nie. In den vergangenen fünf Handelstagen verzeichnete der Finanz-Informations-Anbieter Firstfive nur sechs Trades in den 300 analysierten Depots von professionellen Vermögensverwaltern. Das ist in den zweieinhalb Jahren, in den Firstfive am Markt ist, noch nicht vorgekommen. „Die erneute Talfahrt an den Börsen, vor allem des Dax, lässt die Asset Manager bis auf wenige, derzeit sehr langfristig orientierte Profis, erneut in Lethargie verfallen“, teilt Firstfive mit.
Bei so wenig Bewegung lässt sich natürlich auch kein Trend erkennen. Genau drei Käufe und drei Verkäufe beobachtete Firstfive. Immerhin hätten die Käufe trotz der desolaten Börsen wertmäßig spürbar über den Verkäufen gelegen. Und noch etwas lässt die Experten von Firstfive staunen: „Ausgerechnet ein Finanztitel führt mit deutlichem Abstand die Liste der Topkäufe an.“ So hätten die Asset Manager einer Privatbank in großem Maßstab Aktien der italienischen Mediobanca geordert.
Diese Bank war jüngst in Zusammenhang mit ihrer Beteiligung am italienischen Versicherungsriesen Generali ins Visier der Anleger gerückt. Laut Firstfive entspinnt sich um die nach Marktwert größte europäische Versicherung derzeit offenbar ein Bieterstreit. Dem Kurs von Mediobanca sei die Nachrichtenlage in den vergangenen Tagen nicht gut bekommen. Diese Schwächephase habe die deutsche Privatbank zu großen Orders genutzt. Namen der handelnden Vermögensverwalter nennt Firstfive grundsätzlich nicht.
INFO: Die bankenunabhängige Firstfive Deutschland AG bietet Finanz-Informationen an. Die Firma beobachtet und analysiert die Investmententscheidungen und -ergebnisse von mehr als 70 Banken und Vermögensverwaltern mit rund 300 Wertpapierdepots in Deutschland, Österreich und der Schweiz, darunter die Deutsche Bank, Credit Suisse und Goldman Sachs. Mit Hilfe ihrer Datenbank vergleicht Firstfive im Auftrag wohlhabender Privatkunden die Leistungen von deren Vermögensverwalter.
DER FONDS.com 13.03.03 al
Quelle: DER FONDS.com
Gruß
Nobody II
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So wenig Depotbewegungen gab es noch nie. In den vergangenen fünf Handelstagen verzeichnete der Finanz-Informations-Anbieter Firstfive nur sechs Trades in den 300 analysierten Depots von professionellen Vermögensverwaltern. Das ist in den zweieinhalb Jahren, in den Firstfive am Markt ist, noch nicht vorgekommen. „Die erneute Talfahrt an den Börsen, vor allem des Dax, lässt die Asset Manager bis auf wenige, derzeit sehr langfristig orientierte Profis, erneut in Lethargie verfallen“, teilt Firstfive mit.
Bei so wenig Bewegung lässt sich natürlich auch kein Trend erkennen. Genau drei Käufe und drei Verkäufe beobachtete Firstfive. Immerhin hätten die Käufe trotz der desolaten Börsen wertmäßig spürbar über den Verkäufen gelegen. Und noch etwas lässt die Experten von Firstfive staunen: „Ausgerechnet ein Finanztitel führt mit deutlichem Abstand die Liste der Topkäufe an.“ So hätten die Asset Manager einer Privatbank in großem Maßstab Aktien der italienischen Mediobanca geordert.
Diese Bank war jüngst in Zusammenhang mit ihrer Beteiligung am italienischen Versicherungsriesen Generali ins Visier der Anleger gerückt. Laut Firstfive entspinnt sich um die nach Marktwert größte europäische Versicherung derzeit offenbar ein Bieterstreit. Dem Kurs von Mediobanca sei die Nachrichtenlage in den vergangenen Tagen nicht gut bekommen. Diese Schwächephase habe die deutsche Privatbank zu großen Orders genutzt. Namen der handelnden Vermögensverwalter nennt Firstfive grundsätzlich nicht.
INFO: Die bankenunabhängige Firstfive Deutschland AG bietet Finanz-Informationen an. Die Firma beobachtet und analysiert die Investmententscheidungen und -ergebnisse von mehr als 70 Banken und Vermögensverwaltern mit rund 300 Wertpapierdepots in Deutschland, Österreich und der Schweiz, darunter die Deutsche Bank, Credit Suisse und Goldman Sachs. Mit Hilfe ihrer Datenbank vergleicht Firstfive im Auftrag wohlhabender Privatkunden die Leistungen von deren Vermögensverwalter.
DER FONDS.com 13.03.03 al
Quelle: DER FONDS.com
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