Da haben sich zwei gefunden mit den gleichen Herausforderungen.
Quelle: www.bw24.de/stuttgart/...chnungen-geld-finanzen-90096179.html
Stuttgart - Die Daimler AG mit Hauptsitz in der Landeshauptstadt Stuttgart hat nicht zuletzt durch die fatalen Folgen des Coronavirus auf die Wirtschaft massive Probleme. Der Konzern fährt aktuell einen deutlich strengeren Sparplan als ursprünglich von CEO Ola Källenius angekündigt. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Daimler in sechs deutschen Städten ein massiver Stellenabbau droht, 20.000 Jobs sind dadurch gefährdet. Die Probleme bei dem Stuttgarter Autobauer stürzen jedoch auch die Zulieferer mit in die Krise.
Die Daimler AG steckte schon vor dem Ausbruch des Coronavirus in Baden-Württemberg in der Misere. Dadurch haben auch die Zulieferer mit Problemen zu kämpfen. Mahle aus Stuttgart kündigte 7.600 Entlassungen an und sprach von einer beispiellosen Krise. Der Autokonzern aus der Schwabenmetropole wandte sich nun mit einer Botschaft an die eigenen Mitarbeiter, aber auch an die Zulieferer.
Daimler AG: Botschaft an Mitarbeiter und Zulieferer - Konzern will zahlungsfähig bleiben
Die Daimler AG appellierte an die Mitarbeiter, eingehende Rechnungen so spät wie möglich zu bezahlen. Jeder der Angestellten solle verstehen, wie man die Balance zwischen dem Geld, das hereinkomme und dem Geld, das ausgegeben werde, optimieren könne, sagte Daimler-Finanzvorstand Harald Wilhelm in einer Botschaft an die Beschäftigten, die den Stuttgarter Nachrichten (StN) vorliegt.
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In der Botschaft an die Mitarbeiter der Daimler AG heißt es den StN zufolge außerdem, dass die Konzernkasse auch zulasten der Zulieferer aufzubessern sei. „Wenn es um unsere zu zahlenden Rechnungen geht: wie kann ich mit unseren Lieferanten verhandeln, um die Zahlungsziele zu verlängern?“, fragt Wilhelm in dem Schreiben an die Angestellten, wie die StN berichten. Ein strengerer Umgang mit den Kunden soll ebenfalls die Lage verbessern: „Wie kann ich die Zahlungsziele unserer Kunden reduzieren und meine Außenstände minimieren?“.
Daimler AG: Konzern fordert Verlängerung von Zahlungszielen der Zulieferer
Die Daimler AG und das Tochter-Unternehmen Mercedes-Benz gehören zu den größten und wichtigsten Automobilherstellern der Welt. Dadurch ist der Stuttgarter Konzern auch ein wichtiger Abnehmer für die deutschen Autozulieferer. Viele dieser Unternehmen stecken jedoch ebenfalls in der Krise. Beispielsweise schloss kürzlich der Daimler-Zulieferer Ebersbacher ein Werk in Esslingen, trotz des verzweifelten Kampfs der Mitarbeiter - und auch mehrere andere Daimler-Zulieferer verkündeten Entlassungen. Durch die Spezialisierung werden die Unternehmen vom technischen Wandel deutlich härter getroffen als die Hersteller.
Bin gespannt wie lange die beiden noch im Premium Motorsport aktiv sind. Danke