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jungchen:

neue art der 0190-abzocke

 
21.11.02 15:44
Achtung: Abzocke mit R-Gesprächen

0190er Rufnummern geraten immer mehr in schlechtes Licht. Nach teuren Sex-Hotlines und versteckten Internet-Dialern versuchen nun Rückruf-Agenturen Geld von ahnungslosen Kunden zu kassieren.

Der Trick: Ein unbekannter Gesprächspartner ruft an und kündigt den angeblich vereinbarten Rückruf an. Dann wird man dazu aufgefordert, eine Taste zu drücken, um einem höheren Telefontarif für die angebotenen Dienste zu akzeptieren. Auch ohne Tastendruck kann man zur teuren Verbindung weitergeleitet wurden.

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg empfiehlt dringend, das Gespräch bei solchen ‚Rückrufen’ fremder Personen umgehend abzubrechen. Wer unerklärbare 0190er Posten auf seiner Telefonabrechnung findet, sollte sich damit an die nächstgelegene Verbraucherberatung wenden.
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malen:

Weitere 0190-Nummer wegen Spam gesperrt

 
28.11.02 11:33
Weitere 0190-Nummer wegen Spam gesperrt

Der Kölner Rufnummernbetreiber IN-telegence sperrt eine 0190-Rufnummer, weil zuvor in unerwünschten Werbe-E-Mails zu einem Fax-Abruf von dieser Nummer aufgerufen wurde. IN-telegence reagierte damit unmittelbar auf eine Aufforderung des Heise Zeitschriften Verlags -- lediglich sieben Tage vergingen zwischen der ersten Kenntnisnahme und der Abschaltung der 0190-Nummer.  

In mehreren Wellen verschickten Spammer jüngst massenhaft E-Mails, die auf einen Fax-Abruf-Service aufmerksam machten, bei dem man "Listen von Banken ohne Schufa-Anschluss" erhalten soll. Die Abruf-Nummer gehört zu einem 0190-Block, der von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) laut deren online verfügbarer Datenbank an IN-telegence zugeteilt ist.

Weil auch Mitarbeiter von heise online solcherlei Spam-Mails erhalten hatten, informierte der Heise Zeitschriften Verlag am 20. November IN-telegence über die hier eingetroffenen Spam-Mails. Der Justiziar des Verlags wies IN-telegence darauf hin, dass das Unternehmen "gemäß § 13 a der Telekommunikations-Kundenschutzverordnung (TKV) als Betreiber der Rufnummer verpflichtet ist, unverzüglich geeignete Maßnahmen zu einer zukünftigen Unterbindung des Rechtsverstoßes zu ergreifen".

Vier Tage später informierte IN-telegence den Verlag darüber, dass man die Nummer an das Licher Unternehmen ServaTel überlassen habe. ServaTel habe bereits einen Tag nach Eingang des Schreibens von Heise eine Abmahnung durch IN-telegence erhalten. Falls der Geschäftspartner die unverlangte E-Mail-Werbung nicht unterbinde, werde man die Rufnummer abschalten.

ServaTel selbst hat die betroffene 0190-Nummer an die Firma Goldberg Information Services Ltd. weitergegeben. Diese fernab des deutschen Rechtszugriffs auf Gibraltar ansässige Firma ist tatsächlich Betreiber des Fax-Abruf-Dienstes, wie uns ein Mitarbeiter telefonisch mitteilte. Er habe eine Firma mit dem Versenden der E-Mails beauftragt. Man habe ihm versichert, dass nur E-Mail-Adressen zum Einsatz kämen, deren Inhaber zuvor bestätigt haben, dass sie Werbung per E-Mail empfangen wollen. Der Mitarbeiter verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Nummer erst in einer Woche gesperrt werde, weil die Spam-Aktion doch "richtig teuer" gewesen sei.

Als am 25. November erneut Spam-Mails bei Heise-Redakteuren eintrafen, die für Goldbergs Abruf-Service warben, forderte der Verlag IN-telegence am gleichen Tag mit Fristsetung zum 28. November auf, "unmittelbar gemäß Ihrer gesetzlichen Verpflichtung eine weitere gesetzwidrige Nutzung der beworbenen Mehrwertdiensterufnummer zu unterbinden und die Nummer gemäß § 13 a TKV abzuschalten". Heute Mittag informierte IN-telegence den Verlag schließlich per Fax darüber, "dass die Servicerufnummer zum von Ihnen genannten Termin abgeschaltet wird". Der Vertragspartner ServaTel sei bereits von der bevorstehenden Sperrung in Kenntnis gesetzt worden.

Der Rufnummernbetreiber verhielt sich ganz gemäß der im August geänderten TKV. Bleibt die Frage, ob er entsprechend handelt, wenn er die "gesicherte Kenntnis" zu dem Rechtsverstoß, nämlich dem unverlangten Senden von Spam-Mails, nicht von einem Verlagshaus, sondern von Seiten privater Nutzer erhält. Im Gespräch mit heise online versicherte die zuständige IN-telegence-Anwältin Silke Klaes, jede derartige Beschwerde Ernst zu nehmen. Werde per Spam-Mail für den Anruf einer 0190-Nummer geworben, reagiere man stets auf diese Weise. (hob/c't)
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malen:

Abzocke mit "Premium-SMS"

 
28.11.02 11:34
Abzocke mit "Premium-SMS"

Immer öfter lassen sich Unternehmen Strategien einfallen, um an das Geld oftmals ahnungsloser Handy-Besitzer zu kommen. Die neueste Masche: Sogenannte Premium-SMS, die wahllos verschickt werden. Der Vorgang ist vergleichbar mit den bekannten 0190-Rufummern, nur findet kein Telefonat statt. An der Nummer des Absenders ist nicht ersichtlich, dass es sich um einen gebührenpflichtigen Dienst handelt.  

Antwortet man etwa auf eine SMS wie "Bekomme ich noch eine SMS von Dir? Mein Handy brummt immer so suess dabei", kann dahinter ein "Premium-SMS"-Dienst stecken und dafür bis zu 2 Euro verlangen. Diese Nummern werden neuerdings auch immer öfter in den 0190-Erotikwerbeblöcken im Fernsehen eingeblendet. Wenn arglose User zu dieser Nummer eine SMS schicken oder auf erhaltene Nachrichten antworten, werden sie anschließend kräftig zur Kasse gebeten.

So wirbt beispielsweise der Dienstleister Top Concepts für seine "Premium-SMS"-Dienste mit dem Slogan "SMS mit Mehrwert". Mit einer kostenpflichtigen SMS-Kurzwahlnummer könne man Geld über die Handyrechnung der Kunden kassieren. So koste eine SMS des Kunden an die Nummer des Anbieters beispielsweise 49 Cent, 99 Cent oder sogar 1,99 Euro. Dies sei die erste Möglichkeit, Informations-Dienste, Gewinnspiele oder Umfragen über SMS abzuwickeln. (mgo/c't)
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schnee:

Kostenfalle R-Gespräch

 
05.12.02 18:38
Kostenfalle R-Gespräch

Gratis Telefonieren, so lautet das Werbeversprechen der Düsseldorfer 01058 Telecom. "Telefonieren Sie kostenlos ins deutsche Festnetz! Jetzt neu: R-Gespräche, R Talk, 365 Tage gratis Telefonieren! Tel. 0800-... Aus allen Netzen nur ins Festnetz der Deutschen Telekom", so der komplette Text der Anzeige, die beispielsweise in der Bild-Zeitung erschien. Vorsichtige werden bei solchen Anzeigen zu Recht misstrauisch, auch wenn die Anwahl der 0800-Rufnummer kostenlos ist. In einer anderen Anzeige für denselben Dienst -- jedoch mit einer abweichenden Einwahlnummer -- steht zumindest ein erklärender Zusatztext: "Sie telefonieren kostenlos, der Angerufene übernimmt die Gebühren!"  

Wer anruft, erhält zunächst die Aufforderung, die "0" zu drücken, anschließend die Zielrufnummer einzugeben und seinen Namen aufzusprechen. Im nächsten Schritt ruft das System die Zielrufnummer an, spielt neben der Ansage eine Aufzeichnung des aufgesprochenen Namens ab und fordert dazu auf, die "1" zu drücken, wenn man das Gespräch entgegennehmen wolle.

Wer dies innerhalb von 5 Sekunden tut, stellt damit sofort die Verbindung her und erhält keinerlei Hinweis auf die damit verbundenen Kosten von 99 Cent pro Minute bei Anrufen aus dem Mobilfunknetz und 39 Cent pro Minute bei Anrufen aus dem Festnetz. Sowohl der Anrufer als auch der Angerufene gehen zu diesem Zeitpunkt von einem kostenfreien Dienst aus, wenn sie den Werbeversprechen glauben. Die Tarifansage erfolgt erst nach einer Kunstpause im Abstand von mehreren Sekunden nach der Eingabeaufforderung. Wer vorher die "1" drückt, hört diese zusätzliche Ansage über die anfallenden Gebühren aber nicht.

Sascha Zimmermann, Pressesprecher der 01058 Telecom, hat für die hohen Preise eine Erklärung parat: "Ein R-Gespräch ist kein kostenloser Dienst. Die Preise für R-Gespräche liegen weltweit deutlich höher als für direkte Verbindungen, da ja auch bei nicht zu Stande gekommenen Verbindungen Kosten anfallen, die umgelegt werden müssen." Mehr als fragwürdig erscheint es dann aber, dann mit dem Schlagwort "gratis Telefonieren" zu werben. Auf die Frage von heise online, wieso die Tarifansage erst so spät erfolgt, hat Zimmermann auch eine Erklärung parat: "Da muss es sich um einen technischen Fehler handeln." Und der geht, wie fast immer in solchen Fällen, voll zu Lasten der Kunden.

Rückrufdienste wie der Mehrwertdienst der Firma Prompt sind umstritten, da sie Rufnummernsperren aushebeln und damit unerwartete Kosten verursachen können. Besonders die Betreiber von Hotels oder Gaststätten stehen häufig vor dem Problem, dass lange nach Abreise des Gastes noch eine Telefonrechnung für Rückrufe eintrifft, die dann nicht mehr eingetrieben werden kann. Eine generelle Sperre für kostenpflichtige Rückrufdienste wird in Deutschland nicht angeboten. (uma/c't)
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Poet:

Diese emails kommen immer wieder, und man kann nur

 
05.12.02 19:27
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Und so einfach funktioniert es:

Wählen Sie einfach von Ihrem Faxgerät die entsprechende Faxnummer und drücken Sie die Abruf-bzw. die Starttaste oder stellen Sie Ihr Gerät auf Faxabruf um. Verfügen Sie über eine Faxnebenstelle, so wählen Sie die Nummer auf Ihrem Telefon und verbinden anschließend zum Fax. Wenn Sie über Preselection telefonieren, wählen Sie bitte die Vorwahl der Deutschen Telekom 01033, da der Abruf sonst nicht funktioniert (z.B. 01033-0190-85 35 68 80). Informationen finden Sie auch in der Bedienungsanleitung Ihres Faxgerätes.

Sie erhalten diese Nachricht, weil Sie sich mit der E-Mail Adresse in einer unserer Partnerdatenbanken eingetragen haben (opt-in). Für das Produkt und/oder den Service in dieser E-Mail ist der Auftraggeber verantwortlich. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an den Auftraggeber. Regelmäßige Newsletter erwünscht? Abmelden jederzeit rund um die Uhr möglich! Wenn Sie weiterhin an unseren E-Mail Newslettern interessiert sind, dann drucken Sie bitte diese E-mail aus, tragen Sie Ihre Daten in die vorgegebenen Felder ein und senden Sie die Informationen an unsere Service-Faxnummer 0190 - 85 35 68 99*.

Meine E-Mail Adresse lautet: ___________________________

Meine Faxnummer lautet: ________________________________




05 Dec 2002,Thu
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1661

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schnee:

Zeitlimit für 0190-Verbindungen

 
14.12.02 16:00
Zeitlimit für 0190-Verbindungen

Ein Telefonnetzbetreiber muss Verbindungen seiner Kunden zu 0190-Servicenummern nach einer Stunde unterbrechen. Das geht aus einem am heutigen Freitag bekannt gegebenen Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Hamm hervor. Dadurch sollen Kunden vor hohen Kosten durch unbeabsichtigt lange Verbindungenen geschützt werden. Die Revision zum Bundesgerichtshof wurde wegen der über den Einzelfall hinausgehenden Bedeutung zugelassen (Az.: 19 U 41/02).  

Im konkreten Fall hatte ein Telefonnetzbetreiber einem Kunden im Raum Detmold einen Betrag von 6.560 Euro für eine Verbindung zu einer 0190-Servicenummer im Januar 2000 in Rechnung gestellt. Der Kunde hatte die Service-Nummer nur kurz nutzen wollen, die Verbindung aber versehentlich nicht korrekt beendet und 68 Stunden aufrechterhalten. Er muss nach der OLG-Entscheidung dennoch nur für eine Stunde zahlen, rund 111 Euro.

Die Richter in Hamm bezogen sich in ihrem Urteil auf eine "Nebenpflicht" aus dem Telefonvertrag, wonach der Netzbetreiber nach einer Stunde die Verbindung automatisch hätte abschalten müssen. Es entspreche dem redlichen Geschäftsverkehr, wenn der Netzbetreiber Schutzvorkehrungen ergreife, um unbeabsichtigte Kosten für den Kunden soweit wie möglich zu vermeiden, teilte das Gericht weiter mit. Seit März 2000 gebe es eine entsprechende Anweisung der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation. (dpa)
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