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Hallo Leute,
bis vor 2 Monaten war ich auch in Arques investiert habe dann aber meine position
ohne mit der Vimper zu zucken aufgelöst.
Zu den gründen:
1.Die Art und Weise wie Arques mit den Mitarbeitern und Aktionären umspringt hat mir
"Bauchschmerzen verursacht".Eine Firma die Ihren Gewinn nur maxieren kann,weil
Sie Ihre Mitarbeiter permanent quängelt und Tochterfirmen in die Insolvenz abschiebt,kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.
Mein grosses Vorbild ist Warren Buffet und dieser verabscheut es Mitarbeiter zu kündigen um Firmengewinne zu maxieren.
Mfg
Paulshark
War mir auch klar, die Aktionäre interessieren die mal null, Hauptsache, die schaffen es, die Analysten zu überzeugen oder gar zu überraschen. Die Sache mit Gigaset kann sich ja noch über September hinaus hinziehen, weil Siemens garantiert um die 19,8% feilschen wird, mal sehen, was Hütten und Ulmke noch einfällt. Hütten kommt ja von Metro, da war er CFO, also kennt er sich bestens aus im Punkte Restrukturierung. Gab ja bei Metro auch einiges zu tun.
Der Sanierungsfall
Noch vor knapp drei Jahren steuerte die Aktie von Arques scheinbar unaufhaltsam auf die 40-Euro-Marke zu, die Dax-Aufnahme wurde ernsthaft diskutiert. Seitdem hat die Beteiligungsgesellschaft, die sich selbst als genialer Sanierer wertlos gewordener Unternehmen oder Konzernteile feierte, eine Bruchlandung hingelegt, die sie selbst zum Sanierungsfall machte.
Der Inspirator Peter Löw hat sich längst von Arques verabschiedet, und übernommene Firmen erweisen sich als unsanierbar, unverkäuflich oder beides. Die Aktie dümpelt derweil bei 1,40 Euro. Dazu kommt ein schwerer Imageschaden nach dem heftigen Streit mit Siemens über dessen ehemalige Telefontochter Gigaset, die Arques übernommen hatte, ohne den vollständigen Kauf-preis für die Anteile an Siemens zu überweisen. Noch vor einem Entscheid des Schiedsgerichts zieht ein weiterer Streit mit Siemens über den Kauf der restlichen 19,8 Prozent herauf. Immerhin soll Gigaset 2010 wieder Geld verdienen.
Quelle: www.focus.de/finanzen/boerse/...t-blueten-und-kompost_aid_478567.html
Frankfurt (Reuters) - Der Finanzinvestor Arques schließt nach monatelangen Querelen eine Rückgabe des Telefonherstellers Gigaset an Siemens nicht aus.
"Wenn Siemens uns einen fairen Preis bietet, kann man ja darüber reden", sagte Arques-Vorstand Michael Hütten der "Welt am Sonntag" laut einem Vorabbericht. "Es geht aber nicht, dass Gigaset für null Euro an Siemens zurückgeht."
Arques hält seit Oktober 2008 gut 80 Prozent an Gigaset und hat eigentlich eine Option auf die restlichen Anteile. Allerdings streiten sich der Dax-Konzern und die Beteiligungsgesellschaft seit längerem über den Kaufpreis und über Personalfragen. Zuletzt hatte es in Branchenkreisen geheißen, Siemens sei allgemein unzufrieden mit dem Gigaset-Umbau und suche deshalb für den Telefonhersteller nach einem Alternativ-Investor zu Arques.
In dem Interview sendete Hütten nun versöhnliche Signale aus: "Wir haben nie die Auseinandersetzung mit Siemens gesucht", sagte der Arques-Manager. "Wir sind an einem konstruktiven Dialog mit Siemens interessiert und verschließen uns auch nicht einer vernünftigen Lösung."
Gigaset konzentriert sich zunehmend auf das Kerngeschäft mit Schnurlos-Telefonen. Hier konkurriert das Unternehmen etwa mit Panasonic und Philips. Arques ist auf den Kauf von Sanierungsfällen spezialisiert und trennt sich in der Regel nach drei bis fünf Jahren wieder von diesen.
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