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- EBITDA steigt um rund 61% auf EUR 203 Mio.
- Konzernumsatz springt um 174% auf EUR 2,1 Mrd.
Starnberg, 31. März 2008 - Die ARQUES Industries AG (ISIN
eigenen Zielvorgaben übertroffen. So lag das EBITDA (Ergebnis vor
Abschreibungen, Zinsen und Steuern) mit EUR 202,7 Mio. nicht nur um mehr
leicht über der eigenen Unternehmens-Guidance von EUR 200 Mio. Auch beim
Konzernumsatz konnte die selbst gesteckte Zielgröße von EUR 2,0 Mrd.
signifikant übertroffen werden. Die tatsächlich erzielten EUR 2,1 Mrd.
EUR 768 Mio.
Annualisierter Umsatz Ende 2007 bei über EUR 5 Mrd.
verfügt. Eine gute Indikation für die Entwicklung des neuen Geschäftsjahres
liefert der annualisierte Umsatz des Unternehmens. Hierin sind
hochgerechnet auf ein volles Jahr auch die in 2007 erworbenen und im
vergangenen Geschäftsjahr entsprechend nur anteilig oder noch gar nicht
berücksichtigten Beteiligungen enthalten. Dieser Wert belief sich zum 31.
Dezember 2007 auf über EUR 5 Mrd. nach EUR 1,3 Mrd. Ende 2006.
'ARQUES konnte in 2007 trotz der im zweiten Halbjahr schwieriger gewordenen
Rahmenbedingungen seine Zielvorgaben erfüllen. Uns ist es mit einem EBITDA
von EUR 203 Mio. und einem Konzernumsatz von EUR 2,1 Mrd. nicht nur
gelungen, neue Rekordwerte zu erzielen, wir haben nunmehr im vierten Jahr
in Folge deutliche Steigerungen gegenüber dem vergleichbaren
Vorjahreswerten erzielt. Das ARQUES Geschäftsmodell funktioniert auch in
schwierigeren Zeiten, das beweisen die zwei Exits, die wir in 2008 bereits
erfolgreich durchgeführt haben', so der Vorstandsvorsitzende der ARQUES
Industries AG, Dr. Michael Schumann.
Exit-Erlöse in 2007 steigen auf EUR 108 Mio.
Die Veräußerung von vier Beteiligungen in 2007 trug mit Veräußerungserlösen
von rund EUR 108 Mio. entscheidend dazu bei, dass die EBITDA-Zielgröße von
EUR 200 Mio. übertroffen wurde. Dabei entfiel der größte Teil auf den
Verkauf der restlichen Anteile an der SKW Stahl-Metallurgie AG. Angesichts
der gegenüber den Vorjahren im Durchschnitt deutlich größeren Akquisitionen
kletterte auch der so genannte Bargain Purchase ('negative Kaufpreis'), der
beim Erwerb neuer Beteiligungen realisiert wird, von EUR 92,8 Mio. auf EUR
214,7 Mio. an. Die größten Positionen entfielen dabei auf die Anvis-, die
Eurostyle- und die SM Electronic-Gruppe. Wie für das ARQUES Geschäftsmodell
üblich, weisen die neu übernommenen Gesellschaften im ersten Jahr ihrer
Konsolidierung meist ein deutlich negatives Ergebnis aus. Entsprechend lag
das operative Ergebnis aller Beteiligungen in 2007 wie schon im Vorjahr im
Minus. Wie gut die Sanierungserfolge der Beteiligungen jedoch sind, zeigt
sich beim Blick auf die Gesellschaften, die bereits vor 2007 erworben
wurden. Diese wiesen im Berichtsjahr einen operativen Gewinn aus.
Das EBIT lag mit EUR 140,5 Mio. um 40% oberhalb des vergleichbaren
Vorjahreswertes. Angesichts der akquisitionsbedingt gestiegenen
Verschuldung des Konzerns – so wurden für Firmenübernahmen, insbesondere
für Actebis, insgesamt EUR 145,6 Mio. (Vorjahr EUR 9,4 Mio.) aufgewandt –
und damit der höheren Belastung beim Finanzergebnis, stieg der
Vorsteuergewinn mit EUR 118,1 Mio. um 21% an, der Jahresüberschuss betrug
EUR 114,6 Mio. (Vorjahr EUR 112,6 Mio.). Das durch die Ende Mai 2007
durchgeführte Erhöhung des Grundkapitals um 9% verwässerte Ergebnis je
Aktie lag bei EUR 4,43 (Vorjahr EUR 4,60).
Operativer Cashflow steigt deutlich an
Angesichts der guten operativen Entwicklung wurde der Netto-Cashflow (aus
laufender Geschäftstätigkeit) von EUR 2,1 Mio. auf EUR 42,2 Mio.
verbessert. Der Free Cashflow war dagegen geprägt von den hohen
Investitionen in Unternehmenskäufe und Anlagevermögen und rutschte von EUR
36,4 Mio. mit EUR -24,8 Mio. ins Negative. Dennoch verfügt ARQUES zum
Jahresende 2007 mit einer Liquidität, die mit EUR 84,5 Mio. in etwa auf
Vorjahresniveau (EUR 92,0 Mio.) lag, über eine sehr solide
Finanzausstattung. Akquisitionsbedingt stieg die Bilanzsumme massiv von EUR
665,3 Mio. auf EUR 1.830,8 Mio. an. Auf Grund der hohen Investitionen sank
dagegen die Eigenkapitalquote im Jahresvergleich von 41,3% auf 21,7%. Die
gesamten Finanzverbindlichkeiten sprangen vor allem auf Grund der
Actebis-Übernahme von EUR 49,7 Mio. auf EUR 339,5 Mio. Der Net Asset Value
aller Beteiligungen kletterte dafür trotz konservativerer Kapitalmarkt
bedingter Anpassungen gegenüber 2006 von EUR 311 Mio. auf rund EUR 540 Mio.
Zuversicht trotz schwierigerer Rahmenbedingungen für 2008
Für 2008 ist ARQUES trotz des auf Grund der aktuellen Lage an den Kapital-
und Finanzmärkten deutlich schwierigeren Umfeldes zuversichtlich, erneut
ein gutes Ergebnis ausweisen zu können. Die genaue Höhe von Umsatz und
Ergebnis wird dabei sehr stark von der zu realisierenden Zahl von
Firmenverkäufen und Akquisitionen abhängen. Dass das ARQUES Geschäftsmodell
auch in schwierigen Zeiten erfolgreich ist, wird durch die Tatsache
unterstrichen, dass im 1. Quartal 2008 bereits zwei Unternehmensverkäufe
getätigt werden konnten. So wurde im Februar der Bauzulieferer Missel und
im März das Chemieunternehmen Oxiris veräußert. Aus dem Verkauf der im
November 2004 übernommenen Missel wurde ein Transaktionserlös von rund EUR
13 Mio. und aus der erst im Mai 2007 übernommenen Beteiligung Oxiris von
rund EUR 10,5 Mio. erwirtschaftet. Angesichts weiterer viel versprechender
Gespräche bezüglich der Veräußerung anderer Beteiligungen ist ARQUES sehr
optimistisch, in 2008 weitere Exits bekannt geben zu können.
Wie schon in den Vorjahren ist davon auszugehen, dass auch im laufenden
Geschäftsjahr ein nennenswerter Ergebnisbeitrag aus den so genannten
Bargain Purchases (negativen Kaufpreisen) einiger noch zu tätigender
Akquisitionen erzielt werden kann. Die Akquisitions-Pipeline ist gut
gefüllt und ARQUES rechnet mit einer regen Übernahmetätigkeit im laufenden
Geschäftsjahr.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite
www.arques.de. Der
vom Aufsichtsrat gebilligte Jahresabschluss und der endgültige
Geschäftsbericht werden nach der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 15.
April 2008 veröffentlicht. Den vorläufigen Geschäftsbericht 2007 finden Sie
unter
www.arques.de.Über ARQUES
Die ARQUES Industries AG, Starnberg, (
www.arques.de) ist Partner von
Großkonzernen bei Konzernabspaltungen und ein Turnaround-Spezialist, der
sich auf den Erwerb und die aktive Restrukturierung von Unternehmen in
Umbruchsituationen konzentriert, um sie mit einem eigenen Team und aus
eigener Kraft zu wettbewerbsfähigen und ertragsstarken Unternehmen zu
entwickeln. ARQUES revitalisiert das Wertschöpfungspotenzial seiner
Beteiligungsunternehmen zum Nutzen aller ihrer Stakeholder unter
Wahrnehmung der damit verbundenen sozialen Verantwortung. Die Aktien der
ARQUES Industries AG werden im Geregelten Markt (Prime Standard) der
Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Symbol 'AQU' (ISIN:
DE0005156004)
gehandelt und notieren seit dem 1. Oktober 2007 im MDAX.
Kontakt
ARQUES Industries AG
Investor Relations & Unternehmenskommunikation
Anke Lüdemann, CEFA/CIIA
Email: luedemann@arques.de
Public Relations
Christian Schneider
Email: schneider@arques.de
Tel.: +49 (0) 8151/ 651 0
(c)DGAP 31.03.2008
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Sprache: Deutsch
Emittent: ARQUES Industries AG
Münchner Str. 15a
82319 Starnberg
Deutschland
Telefon: +49 (0)8151 651-0
Fax: +49 (0)8151 651- 500
E-Mail: info@arques.de
Internet:
www.arques.deISIN:
DE0005156004WKN:
515600Indizes: MDAX
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