ARIVA Chaos: Liegt's daran? -))


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ARIVA Chaos: Liegt's daran? -))

 
27.03.02 08:34
Online-Nutzer werden ärmer und dümmer
Datum: 26.03.02
(iBusiness) Die jetzige Generation der Internetnutzer ist jung, höher gebildet und vermögend, so eine aktuelle Analyse des Marktforschers Forrester Research. Dieses Bild werde sich jedoch in den kommenden fünf Jahren leicht verändern, wenn die nächste Generation ins Netz drängt: Diese verfügen über ein mehrheitlich durchschnittliches Einkommen und sind neuen Technologien gegenüber zurückhaltend.

Während 1999 erst 19 Prozent der Europäer im Alter von über 16 Jahren das Internet regelmäßig nutzten, lag der Anteil Ende 2001 nach Schätzungen von Forrester bereits bei 43 Prozent. Das entspricht einer Nutzerzahl von rund 127 Millionen Europäern.

Ende 2006 werden nach Schätzungen von Forrester Research rund 200 Millionen Menschen in Europa und damit 67 Prozent aller Europäer im Internet Informationen suchen oder Einkaufen wollen. Die Gründe für diese rasante Entwicklung sieht Reineke Reitsma, Analystin bei Forrester Research, insbesondere im hohen Kommunikationsbedürfnis, in sinkenden PC-Preisen und der zunehmenden Verfügbarkeit von Internetzugängen an öffentlichen Plätzen.

Mit 67 Prozent und 62 Prozent konnten im vergangenen Jahr Schweden und Norwegen den höchsten Anteil an regelmäßigen Internetnutzern in Europa aufweisen. Auch wenn sich in Deutschland nur 49 Prozent zum regelmäßigen Surfen bekannten, ist die deutsche Surfergemeinde mit über 30 Millionen Verbrauchern die stärkste innerhalb Europas.

Mit einem Plus von jeweils 32 Prozent erwartet Forrester die höchsten Neuzugänge an Onlinern bis Ende 2006 vor allem aus den südeuropäischen Regionen wie Italien, Spanien und Frankreich. Nordeuropa werde eine Sättigung an Internetnutzern im Jahr 2003 von 70 Prozent erreichen. Begünstigt durch ein höheres verfügbares Einkommen und der Aufgeschlossenenheit der Verbraucher gegenüber dem Internet, werden Österreicher und Schweizer bis Ende 2006 jeweils zu drei Vierteln zu den Onlinern zählen.

Nach Einschätzung von Forrester werden die künftigen Internetnutzer mehrheitlich über ein durchschnittliches Einkommen verfügen und neuen Technologien gegenüber eher zurückhaltend sein. Mit diesen neuen Surfern und ihren unterschiedlichen Interessen und Bedürfnissen werde sich die Netzwelt verändern. Die EMail-Kommunikation bleibe weiterhin die wichtigste Online-Aktivität und die Nachfrage nach Büchern, Musik und Videos werde steigen.

"Denn die zukünftigen Nutzer wollen Kommunikation und Unterhaltung und sind weniger am Online-Banking interessiert", prognostiziert Reineke Reitsma. Während noch 35 Prozent der heutigen Online-Gemeinschaft karrieremotiviert seien, rücke künftig die Familie in den Vordergrund. Hiervon sollen vor allem Online-Anbieter von Kleidung, Schuhen und Spielzeug sowie Katalog-Versandhäuser profitieren.

Das geringere verfügbare Einkommen und die Unerfahrenheit mit dem PC und dem Internet sollen dann die Bedeutung des Preis-Leistungs-Verhältnisses einer Ware oder Services und die Nutzerfreundlichkeit von Webseiten allgemein stärken
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