Ariba weitet Verlust im 3. Quartal auf


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Ariba weitet Verlust im 3. Quartal auf

 
19.07.01 17:02
Ariba weitet Verlust im 3. Quartal auf 10 US-Cent je Aktie aus  
 

SUNNYVALE (dpa-AFX) - Vor dem Hintergrund eines ausgeweiteten Verlustes im dritten Finanzquartal ist der Vorstandschef des US-Softwareunternehmens Ariba Inc. , Larry Mueller, nach nur einem Quartal zurückgetreten. Wie das an der NASDAQ notierte Unternehmen am Donnerstag in Sunnyvale mitteilte, stieg der Fehlbetrag vor Sonderausgaben binnen Jahresfrist von 11,3 Mio. US-Dollar oder 5 Cent je Aktie auf 26,1 Mio. oder 10 Cent je Aktie.

Damit wurden die Schätzungen des Marktes jedoch übertroffen, die noch größere Verluste erwartet hatten, hieß es. Die durchschnittliche Schätzung der von Thomson Financial/First Call befragten Analysten lag bei einem Verlust von 12 Cent je Anteilsschein. Wobei die einzelnen Schätzungen weit auseinander klafften und von minus 25 bis minus 4 Cent reichten.


Ariba, die Software für den Internet-Handel zwischen Unternehmen anbieten (Business-to-Business), erzielten in den Monaten April bis Juni einen Umsatz von 85,3 Mio. Dollar, eine Steigerung von 6% gegenüber dem Vorjahr. Die Marktschätzung lag bei 84 Mio. Dollar, mit einer Spanne von 71 bis 92 Mio. Dollar.

Unter Berücksichtigung aller Sonderausgaben hat Ariba im dritten Quartal einen Verlust von 273,5 Mio. Dollar oder 1,10 Dollar je Aktie verbucht. Im dritten Quartal 2000 wurde auf vergleichbarer Basis einen Fehlbetrag von 317,1 Mio. Dollar oder 1,45 Dollar je Aktie ausgewiesen.

Die Position des Vorstandschefs (CEO) wird der bisherige Ariba-Chairman Keith Krach vorübergehend einnehmen, teilte das Unternehmen in einer gesonderten Meldung mit./rh/rw/av  

19.07. - 16:34 Uhr  Artikel drucken | Artikel senden  


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US-Quartalszahlen: Die nächste Runde geht weiter

 
19.07.01 17:02
US-Quartalszahlen: Die nächste Runde geht weiter
Von Christina Kestel, Hamburg

Die Flut der Quartalszahlen von US-Unternehmen schlägt die nächste Welle: Am Donnerstag legen große Softwarehäuser wie Sun Microsystems und Microsoft sowie mehrere Fluggesellschaften ihre Ergebnisse vor.

Vor US-Börseneröffnung gab Pepsico ihre Ergebnisse für das zweite Quartals bekannt. Gewinn und Umsatz übertrafen die Schätzungen von Analysten, doch den Konkurrenten Coca Cola konnte Pepsico nicht schlagen.


Weitere Verluste bei den Fluglinien


Ins Blickfeld rückten Verluste von zwei US-Fluglinien. Bei Delta Airlines drückte ein Streik bei einer Tochter das Ergebnis erheblich ins Minus. Northwest Airlines meldete ebenfalls hohe Einbußen. Die Fluglinie will sich mit einem harten Sparkurs wieder aus dem Sumpf ziehen.



Microsofts Gewinn je Aktie soll 42 Cent betragen

Der US-Softwarehersteller Microsoft erwartet nach eigenen Angaben von vergangener Woche einen Umsatz von 6,5 Mrd. bis 6,6 Mrd. $ für das vierte Quartal. Der Gewinn pro Aktie soll zwischen 41 bis 42 Cent liegen. Damit bestätigte das Unternehmen die Analystenerwartungen von Thomson Financial/First Call von 42 Cents.


Beim Microsoft-Konkurrenten Sun Microsystems rechnen die Analysten von First Call mit einem Gewinn pro Aktie von drei Cent. Der Hersteller von Netzwerkrechnern hatte Ende Mai seinen Gewinn- und Umsatzausblick für das vierte Quartal wegen der Schwäche des europäischen Marktes erheblich reduziert. Den Gewinn pro Aktie schätzt das Unternehmen zwischen zwei und vier Cent und rechnet ferner mit einem Umsatz zwischen 3,8 Mrd. und 4,0 Mrd. $. Im dritten Quartal lag der Gewinn pro Aktie noch bei acht Cent und der Umsatz bei 4,1 Mrd. $.


Netzwerkausrüster Nortel Networks erwartet bis zum Ende des zweiten Halbjahres 2002 kein nachhaltiges Wachstum. Das Unternehmen rechnet mit einem Nettoverlust je Aktie vor Sonderabschreibungen von 48 Cents. Die Zahlen sollen nach US-Börsenschluss veröffentlicht werden.




Ebay gegen den Trend?


Ebenfalls nach der Schlussglocke an der Wall Street will Ebay seine Kennzahlen bekannt geben. Nach Ansicht von Branchenexperten ist das Internetauktionshaus eine der wenigen "dot.com"-Firmen, die sich dem allgemeinen Abwärtstrend entziehen können. Deswegen rechnen die Analysten von Thomson Financial/First Call auch mit einem Gewinn pro Aktie von neun Cent im zweiten Quartal nach fünf Cent im gleichen Vorjahreszeitraum. Analyst Jeetil Patel von Alex Brown schätzt den Umsatz auf 164 Mio. $.






Ausführliche Berichte zu den einzelnen Unternehmen, die am Donnerstag ihre Zahlen vorgelegt haben, finden Sie im Anschluss.



© 2001 Financial Times Deutschland  
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