Argentinien hat angekündigt, die nächste Tilgungsrate bei der Weltbank nicht zu begleichen. Die Regierung schiebt die Schuld auf den Internationalen Währungsfonds.
Argentinien wird seinen Kreditverpflichtungen gegenüber der Weltbank nicht nachkommen. Ein Sprecher des argentinischen Wirtschaftsministeriums erklärte, die Regierung werde die am Samstag fällige Zahlung von 726 Millionen Dollar nicht leisten.
Als Begründung gab der Sprecher an, dass die Regierung keine Einigung über weitere Finanzhilfen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) erzielt habe. Es ist bereits das zweite Mal innerhalb eines Monats, dass das Land die Schuldentilgung gegenüber der Weltbank aussetzt.
Buenos Aires bittet IWF um schnelle Hilfe
Die argentinischen Behörden hatten am Donnerstag an den IWF appelliert, die Verhandlungen über ein mögliches Hilfsabkommen zu beschleunigen. Dies könne dem Land in seiner Schuldenkrise helfen.
Der argentinische Präsident Eduardo Duhalde hatte im vergangenen Monat erklärt, das Land werde seine Schulden bei der Weltbank nur teilweise begleichen. Seine Entscheidungen hatte zu Spannungen mit der Weltbank und dem IWF geführt. (nz)
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