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Wo geht die Wärme hin?
Eine erprobte Methode, um die Wärmeströme innerhalb eines Betriebes zu ermitteln, ist die Pinch-Analyse. Stellt man die Wärme- und Kälteströme einer Anlage als Summenkurve grafisch da, entsteht an der Stelle, an der sich die Kurven am stärksten annähern eine Einschnürung – der namengebende Pinch. Hier ist die Temperaturdifferenz am geringsten. „Eine wichtige Regel ist, keine Wärme über den Pinch zu transportieren“, erklärt Dr. Andreas Jupke, bei BTS Leiter der Prozessanalyse. Dann wird nämlich Wärme vom Prozess weggeführt. Als häufig auftauchendes Praxisproblem skizziert Jupke die Frage: Was macht man mit niedrig gespanntem Dampf? Dieser im BTS-Jargon anschaulich Schlappdampf genannte Niederdruckdampf entsteht z.B. aus Hochdruckkondensat oder kann aus Abwärme gewonnen werden und wird häufig einfach in die Luft gepustet oder mit Kühlwasser kondensiert, statt die darin enthaltende Energie über Dampfturbinen zu schicken und so zu verstromen.
Wo geht die Wärme hin?
Eine erprobte Methode, um die Wärmeströme innerhalb eines Betriebes zu ermitteln, ist die Pinch-Analyse. Stellt man die Wärme- und Kälteströme einer Anlage als Summenkurve grafisch da, entsteht an der Stelle, an der sich die Kurven am stärksten annähern eine Einschnürung – der namengebende Pinch. Hier ist die Temperaturdifferenz am geringsten. „Eine wichtige Regel ist, keine Wärme über den Pinch zu transportieren“, erklärt Dr. Andreas Jupke, bei BTS Leiter der Prozessanalyse. Dann wird nämlich Wärme vom Prozess weggeführt. Als häufig auftauchendes Praxisproblem skizziert Jupke die Frage: Was macht man mit niedrig gespanntem Dampf? Dieser im BTS-Jargon anschaulich Schlappdampf genannte Niederdruckdampf entsteht z.B. aus Hochdruckkondensat oder kann aus Abwärme gewonnen werden und wird häufig einfach in die Luft gepustet oder mit Kühlwasser kondensiert, statt die darin enthaltende Energie über Dampfturbinen zu schicken und so zu verstromen.
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