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ubsb55:

WernerGg

 
06.04.16 15:50
Zum Bargeldverbot. Bei z.B. Negativ-Zinsen kann man sein Geld nicht mehr von der Bank abheben. Im guten Fall sammelt sich das Geld dann auf einem Konto, auf das der Staat dann jeder Zeit zugreifen kann. Das ist keine Verschwörungstheorie, lieber Werner. Das ist eine schleichende Enteignung, nix Anderes. Es wird also einem " Bankrun" vorgebeugt, wahrscheinlich weil man es kommen sieht. Ob es jetzt noch 2 oder 5 Jahre dauert, bis der große Knall kommt, kann ich nicht sagen, aber dass er kommt ist sicher. Schulden haben ja auch was mit Rückzahlung zu tun. Das die mal zurückgezahlt werden, kann ja nur ein Blauäugiger glauben. Der USD als Leitwährung wackelt und eine Art Weltleitwährung steht in den Startlöchern. Man wird dann in jedem Land wieder eine eigene Währung haben und die Weltleitwährung als Verrechnungsgröße, ähnlich dem ECU. Auch der Goldstandart wird zurückkehren, natürlich nicht zu 100% Hinterlegung. Das geht, wenn der Goldpreis um ein vielfaches steigt.
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fxxx:

Vielleicht aber auch anders

 
06.04.16 15:52
Zitat: Ich denke, dahinter steckt die Idee, dass Bar-Verkehr im Gegensatz zu Buch-Verkehr nicht überwacht werden kann. Zitat Ende

Möglicherweise steckt aber auch dahinter, dass der Aufwand für Bargeld enorm ist, ergo Betriebswirtschaft. Ich vergleiche das mit den beleggebundenen Überweisungen. Kosten der Abwicklung (Sach- und Personalkosten sowie indirekte Kosten) vor ca. 15 Jahren ca. 5 Euro. Beleglose ÜW = 0,06 Euro.

Problem, wenn noch mehr Geld für unsere Politiker bleibt, geben sie noch mehr für sinnfrei Dinge aus. Investments dort, wo es für einen Wiederwahl was bringt. Ergo - egal, ob wir das Bargeld behalten oder nicht. Mich nervt Bargeld - lieber Karten als Scheine und Münzen am A....

Und was ich verdiene oder auch nicht geht andere einen Schei....d... Wo sind wir denn? Sorry, ich kann meinen Namen nicht tanzen!
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ubsb55:

passt

 
06.04.16 15:52
noch zum Thema, es sind nicht nur die Griechen, die bald wieder Kohle brauchen.
Mario ist ja Italiener, oder?

deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/...anken-rettung-vor/
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ubsb55:

fxxx

 
06.04.16 16:00
Das hört sich so an, als würden die Politiker dann sparsam. Die verplempern doch auch jetzt kein Cash. Das einzige ist, das Bestechungsgeld kann man nicht mehr unter dem Tisch durch schieben.
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Äppler:

@ fxxx

 
06.04.16 16:16
> ...  dass der Aufwand für Bargeld enorm ist, ...

Das wird auch gerne als Begründung hergenommen. Ich halte das nicht für plausibel. Ja, die Kosten sind wesentlich höher als bei Bargeldlosen Zahlungsverkehr, aber das hat früher auch kein Geldinstitut ruiniert.

Die Gebühren für Barüberweisungen sind doch künstlich hochgeschraubt um die Kunden zu Bargeldlosen Zahlungen und Onlinebanking zu bewegen.
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börsianer1:

@Äppler

 
06.04.16 17:20
wir leben im System Kapitalismus. Ein Hauptmerkmal dieser Konstruktion ist die Fixierung auf Produktivität, nur wer mehr pro Mannstunde produziert, kann überleben.

Das wird beim Geld nicht anders sein. Der Staat, der sich die Kosten fürs Bargeld spart, bietet den dort tätigen Unternehmen einen Kostenvorteil, hilft also beim Überleben. Die Bürger könnten sogar mit weniger Geld klarkommen, weil sie keine Bargeldkosten mehr zu tragen hätten: also Lohnvorteil gegenüber Ländern mit Bargeld.

Wobei natürlich der Geldtransfer anonymisiert erfolgen muss. Das wäre die Bedingung.  
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Äppler:

@ börsianer1

 
06.04.16 17:30
> ... wir leben im System Kapitalismus.

Das ist korrekt. Wenn es der Kostenoptimierung wegen wäre. Aber die waren Absichten sind das Problem. Aber wie oben schon geschrieben bin ich der Falsche um das zu erklären.
Antworten
WernerGg:

@ubsb - Ähh?

 
06.04.16 18:04

"Bei z.B. Negativ-Zinsen kann man sein Geld nicht mehr von der Bank abheben."


Wieso denn nicht? Das entbehrt doch jeder Grundlage.

Antworten
börsianer1:

@Äppler

 
06.04.16 18:09
OK, aber wir leben ja nicht in einer Diktatur, auch wenn manche das glauben. In einer Diktatur würde ein Bargeldverbot die Kontrolle der Bürger ja perfektionieren.

Als mündige Bürger müssen wir durchsetzen, dass größtmögliche Geld-Transparenz besonders beim Großkapital und deren Vertretern herrscht. Man muss wissen, woher jemand seine Einkünfte bezieht, unter 5000 € im Monat meinetwegen total anonymisiert. Wer reich ist, braucht sich doch nicht verstecken, wenn er sein Geld rechtmässig verdient.
Antworten
WernerGg:

@fxxx

 
06.04.16 18:13

"Problem, wenn noch mehr Geld für unsere Politiker bleibt, geben sie noch mehr für sinnfrei Dinge aus."


Seit wann sind unsere Politiker reiche Menschen? Frau Merkel oder Herr Schäuble zum Beispiel? So weit ich weiß, leben die ganz bescheiden in kleinen Häuschen oder Eigentumswohnungen, fahren keinen Porsche und haben keine Yacht. Wie kommst du bloß auf derart abstruse Ideen, sie wollten sich persönlich an uns bereichern?

Antworten
ubsb55:

WernerGg

 
06.04.16 19:00
Bei Negativzinsen ist das Geld doch zu Hause besser aufgehoben, im Safe z.B.
Wenn es aber kein Bargeld mehr gibt, kann man auch keines abheben. Man muß also blind auf den Staat vertrauen und hoffen, dass die Finanzinstitute nicht in Schieflage geraten. Mich persönlich betrifft das nicht, aber es gibt ja Zahlen, wie viel Kohle auf irgend welchen Sparkonten schlummert.
Antworten
ubsb55:

werner

 
06.04.16 19:07
die Politiker können von ihrem Gehalt ausgeben was sie wollen. Die Verschwendungen sind, Flughafer BER, Bankenrettungen ohne Gegenleistungen und sonstige, auch innen und außenpolitische Entscheidungen. Dafür braucht man aber kein Bargeld.
Antworten
WernerGg:

@XL nebenan

 
06.04.16 19:09

Bin dort ja leider gesperrt. Nur Gott und XL wissen, warum.

""Aber was spricht gegen "gerechte Steuern"?""
Nichts. Dazu müssten sich aber die Politiker einig werden. Apple zahlt die Steuern die sie halt zahlen müssen. Für ein gerechtes Steuersystem sind die Politiker zuständig, nicht Apple."


Das ist zweifellos richtig. Nur wenn so ein Heuchler wie TC ständig mit sinnlosen moralischen Ansprüchen antritt, dann könnte er ja vielleicht mal einfach und ohne jeden rechtlichen Zwang auf die simple Idee kommen, seine Steuern zuhause und jedem Staat, wo er seine Gewinne erwirtschaftet hat, zu zahlen.

Statt seine Gewinne bis zur Unsichtbarkeit zu verschieben und mit geliehenen Aber-Milliarden ARP seinen Kurs zugunsten der Aktionäre höchst erfolglos zu retten.

(Das gilt natürlich gleichermaßen für Alphabet, Microsoft, Facebook, GM, und Konsorten)

Keine besonders geniale Idee, ich weiß.

Einfach mal so seine Pflichten (moralische, nicht rechtliche) zu erfüllen, könnte aber sehr viel effizienter sein als die momentane endlose, lächerliche Trickserei. Übrigens auch für den Kurs. Davon bin ich - naiv wie ich bin - überzeugt. Man stelle sich mal den unglaublichen Hype um Apple vor, sie würden morgen beschließen, einfach so wie jeder Bäcker um die Ecke ihre Steuern zu bezahlen.

Das in einer Welt wie früher Apple- und neuerdings Tesla-Euphorikern. Ich denke, die würden alle jubilieren, weil sie sich auf der guten Seite der Menschheit fühlen würden. Und händeringend versuchen würden, Apple Geld zu spenden, um seine Steuern zu bezahlen. So wie momentan im Fall Tesla. Wobei es dabei nicht um Steuern oder sonstwas geht, sondern nur um die Begeisterung für eine Idee.

Antworten
börsianer1:

@werner

 
06.04.16 19:15

Nur wenn so ein Heuchler wie TC ständig mit sinnlosen moralischen Ansprüchen antritt, dann könnte er ja vielleicht mal einfach und ohne jeden rechtlichen Zwang auf die simple Idee kommen, seine Steuern zuhause und jedem Staat, wo er seine Gewinne erwirtschaftet hat, zu zahlen.

Gut beobachtet... Und es gibt Gegenbeispiele, also Firmen, die bewusst auf Steuertrickserei verzichten und sogar offensiv diese Machenschaften anprangern. Dass T.C. seine Hände in Unschuld wäscht spricht sicher nicht für seine von ihm selbst verkaufte "moralische Kompetenz". Heuchler ist der richtige Begriff für solche Helden. 


Antworten
WernerGg:

@ubsb

 
06.04.16 19:42

"die Politiker können von ihrem Gehalt ausgeben was sie wollen. Die Verschwendungen sind, Flughafer BER, Bankenrettungen ohne Gegenleistungen und sonstige, auch innen und außenpolitische Entscheidungen. Dafür braucht man aber kein Bargeld."


Hmm? So weit ich dich verstehen kann, haben Politiker (übrigens auch jede Menge Manager, Abteilungsleiter und Arbeiter) allerlei Fehler begangen. Das ist natürlich richtig. Hier wird aber behauptet, sie hätten das wie in irgendwelchen Bananenstaaten wie Russland getan, um sich persönlich zu bereichern.

Und das ist eben - Gott sei Dank - in unserem Land vollkommen aus der Welt.


Die Frauen und Herren haben vielleicht Fehler gemacht, was man ihnen im Nachhinein vielleicht nachweisen kann. Die grundsätzliche Frage ist aber, ob du oder ich das besser gekonnt hätten. Was mich angeht, glaube ich keinesfalls, dass ich Merkels, Schäubles oder Steinmeiers Job besser als jene gekonnt hätte.

Antworten
ubsb55:

WernerGg

 
06.04.16 19:46
Was mich angeht, glaube ich keinesfalls, dass ich Merkels, Schäubles oder Steinmeiers Job besser als jene gekonnt hätte.

Die Frage ist leider, ob sie es nicht besser konnten oder durften, zumindet was die große Politik betrifft.
Antworten
WernerGg:

@ubsb

 
06.04.16 19:58

"Was mich angeht, glaube ich keinesfalls, dass ich Merkels, Schäubles oder Steinmeiers Job besser als jene gekonnt hätte.

Die Frage ist leider, ob sie es nicht besser konnten oder durften, zumindet was die große Politik betrifft."


Was soll das denn heißen? Der bekannte Ami-Verschwörungs-Quatsch?

Antworten
ubsb55:

WernerGg

 
06.04.16 22:06
Behalt Dir deinen Kinderglauben und streite Dich mit Otti. Was denkst Du, warum man Willy Brandt tagelang drängen mußte, die sogenannte Kanzlerakte zu unterzeichnen. Glaubst Du wirklich, dass unsere Politiker tun können, was sie wollen?
Vielleicht ist es besser, Du behälst Deinen Glauben, da lebt es sich bequemer.
Antworten
ubsb55:

WernerGg

 
06.04.16 22:12
oder auch nicht

de.wikimannia.org/Kanzlerakte
Antworten
börsianer1:

@usbs

 
06.04.16 23:13
Die Westorientierung (also Verbundenheit mit den USA) ist offizielle deutsche Staatsräson. Dem hat sich das auch das politische Tagesgeschäft unterzuordnen. Das ist keine Verschwörung, sondern normale Politik, seit ewigen Zeiten gibt es Freunde, Feinde, Cliquen, Claqueure, Wirtschafteliten.

Und über allem schwebt es, unser Gesellschaftsmodell Kapitalismus. Also das Prinzip, dass die Ökonomie über allem steht.
Antworten
ubsb55:

börsi

 
07.04.16 07:35
Ich stimme zu, aber eine Orientierung ist eine Richtung, die man sich selbst aussucht. Deutschland hat den Krieg verloren, der Sieger bestimmt die Musik. Wir werden orientiert. Das ist auch alles nachvollziehbar, nur das die Meisten immer noch glauben, wir leben in einem mächtigen, souveränen Staat, das gibt mir zu denken.
Antworten
börsianer1:

@usbs

 
07.04.16 08:21
Macht ist immer verbunden mit Korruption und Manipulation. :-)

Ob wie jetzt alleine als BRD mächtig sind, oder zusammen als EU. Die Menschen selbst sind nur Spielball der Verhältnisse und wissen meist gar nicht, dass man mit ihnen spielt.

Man sollte zu den Autonomen wechseln. Aber dann darf man auch keine Aktien mehr handeln.... lol  
Antworten
börsianer1:

Ist eigentlich schon jemandem aufgefallen

 
07.04.16 09:43
dass morgens die Kurse steigen und dann fallen?  Sind da wieder die Saudis oder pöhse Algotrader samt nöch pöhseren Applebashern am Werke?

Und ich dachte, Kurse würden nur steigen. lol

Ich bin ratlos.

Antworten
börsianer1:

Schlimm sind ja auch

 
07.04.16 09:47
die Volatrader. Ganz üble Purschen, hoffentlich greift Mutti mal ein. Kann ja nicht sein, dass man mir ehrlicher Haut das Fell über die Ohren zieht.

Werde demnächst AfD wählen und in Gold umschichten. lol
Antworten
fxxx:

Werner, es waren nicht die privaten Gelder ...

 
07.04.16 09:48
... der Politiker gemeint, sondern vielmehr, was sie mit unserem Geld, also den Steuereinnahmen, "veranstalten".  
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