Anschnallen! Die Konjunktur gibt Gas


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Anschnallen! Die Konjunktur gibt Gas

 
01.03.02 20:33
Ein klein wenig Geduld noch, dann ist es überstanden: Nach den neuesten Zahlen des ifo-Instituts dürfen sich die Anleger endlich wieder auf bessere Konjunkturzeiten freuen. Das Geschäftsklima in Deutschland hat sich im Februar weiter verbessert.  

Der ifo-Index ist im laufenden Monat unerwartet hoch ausgefallen. Er lag bei 88,7 Punkten für Westdeutschland und damit 1,5 Zähler besser als von den Wirtschaftsexperten prognostiziert. Im Januar lag der Wert noch bei 86,3 Punkten. Im Osten wurden 100,4 Punkte nach 98,3 Zählern im Vormonat gemessen. Der Index für die Geschäftserwartung legte in Westdeutschland von 94,8 auf 101,0 Punkten zu und in Ostdeutschland von 81,0 auf 84,8 Punkten.

Damit ist der ifo-Index nach einem Einbruch im Herbst zum vierten Mal in Folge gestiegen. Der Geschäftsklimaindex gilt als wichtiges Stimmungsbarometer für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland. Die Münchener Forscher ermitteln den Wert einmal im Monat aus einer Umfrage unter 7.000 Unternehmen in ganz Deutschland.

Experten: "Beginn der Trendwende"

Konjunkturanalysten sehen in den jüngsten Wirtschaftsdaten eine Trendwende. "Der Index deutet auf eine markante Konjunkturerholung hin", so ein Experte. Zwar
liege die aktuelle Geschäftsbeurteilung noch unter den Zahlen des Vormonats. Doch wichtiger für die weitere Entwicklung seien die Geschäftserwartungen, die sich mit einem Wert von 101,0 sehr positiv präsentierten. Daher rechnet er im Gefolge mit einer mittelfristig positiven Reaktion der Aktienmärkte. Insbesondere bei Zyklikern erwartet der Analyst festere Kurse.

Möglicherweise trägt hierzu auch die EZB bald einen großen Teil bei. ifo-Chefvolkswirt Gernot Nerb macht den Anlegern Hoffnung: "Der Druck auf die EZB ist nicht so groß wie vor einigen Monaten, doch sehen wir weiterhin Spielraum für eine Senkung der Leitzinsen", so Nerb zur Nachrichtenagentur AFP.

Ein erneutes Drehen an der Zinsschraube ist nach seiner Ansicht dazu geeignet, die Erholung der Wirtschaft zu stützen und auf einem hohen Niveau zu halten.

Tolle Aussichten für die USA

Für Deutschland sieht es also von der wirtschaftlichen Seite aus betrachtet wieder viel besser aus. Aber was ist mit den USA, der größten Volkswirtschaft der Welt? Laut US-Finanzminister Paul O'Neill können sich die Anleger bald auf ein paar faustdicke Überraschungen gefasst machen – und zwar positive. Der Politiker sieht die Vereinigten Staaten am Beginn einer Erholung hin zu jährlichen Wachstumsraten von 3,0 bis 3,5 Prozent. Dieser Aufschwung werde mehr als eine Million Stellen schaffen.

Das Wirtschaftswachstum wird seiner Meinung nach im laufenden Quartal deutlich stärker ausfallen als im Vorquartal. Er geht zudem davon aus, dass die BIP-Zahlen für das vierte Quartal 2001 nach oben revidiert werden müssen, nachdem die Daten zur Handelsbilanz besser als erwartet ausgefallen sind.

Die Bush-Regierung werde allerdings nicht darauf warten, dass sich die Wirtschaft von alleine erholt: "Wir hoffen, dass der Senat das Konjunkturpaket bald verabschieden wird, um die Steuerlast für die Unternehmen zu senken und so Arbeitsplätze zu schaffen", so O'Neill am Montag bei einem Treffen von führenden Wirtschaftsvertretern und Vertretern der Chicagoer Terminbörse.

Anschnallen!
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Luki2:

Danke und es gibt ein Happy End :-)))))))))

 
01.03.02 20:38
 
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Happy End:

YEAH!!!!!!!

 
01.03.02 22:08
 
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Happy End:

up´n push!

 
02.03.02 12:53
 
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9745400lopi:

Wurde auch langsam mal Zeit!! :-))

 
02.03.02 13:10
Dann wird das Geld verdienen,doch um einiges leichter!


Hoffe ,daß diese positiven Aussichten sich auch bestätigen!


Kostolmoney
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lackilu:

endlich!!!! die Frage wie lange hält es an und

 
02.03.02 13:25
wie weit könnte es gehen DAX& Co........
schönes WE
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Die Börsen erwarten den Aufschwung

 
05.03.02 06:15
Deutliche Kursgewinne an den Aktienmärkten / Positive Wirtschaftsdaten wecken Hoffnung  
   
Positive Konjunktursignale aus den USA und Europa beflügelten gestern weltweit die Börsen. In Europa legten vor allem die zuletzt arg gebeutelten Technologie-, Medien- und Telekomwerte zu. Der Dax kletterte erstmals seit September vergangenen Jahres über die 200-Tage-Linie, also den durchschnittlichen Indexstand der vorangegangenen 200 Tage. Vor allem professionelle Investoren orientieren sich an der Linie, um kurzfristig ein- oder auszusteigen. "Das gibt Anlegern ein zusätzliches Signal zum Einstieg", meinte Achim Matzke von Commerzbank Securities. Das Überwinden der "wichtigen Marke" bestätige die deutlich besseren Tendenzen an den Aktienmärkten.

In den USA hatte der Dow-Jones-Index bereits Ende vergangener Woche die 200-Tage-Linie überwunden. Angesichts der konjunkturell verbesserten Lage gibt es für Matzke Grund zum Optimismus: "Bis Jahresende sind 6000 Punkte im Dax machbar." Der Dax beendete den Handel am Montag mit einem Plus von 2,91 Prozent auf 5245,84 Punkte, der Nemax 50 stieg um 2,19 Prozent auf 1047,14 Zähler. Auch in New York setzte sich der Aufwärtstrend am Montag fort. Bis kurz vor Handelsschluss verbesserte sich der Dow Jones um rund zwei Prozent und die Nasdaq sogar um drei Prozent.

Die Zuversicht vieler Anleger und Investmentbanken gründet auf einen Blick in die Vergangenheit: In fast allen früheren Wirtschaftsabschwüngen hatten die Aktienbörsen sechs bis neun Monate vor Beginn der Erholung ihren Tiefpunkt erreicht. Nach positive Vorgaben aus Fernost hatte der Kursaufschwung in Europa am Vormittag begonnen. In Tokio stieg der Nikkei-Index um 5,9 Prozent auf ein Sechs-Monats-Hoch. Händler werteten die Pleite des Bauriesen Sato Kogyo als positives Signal. Die Banken seien endlich bereit, faule Kredite aus ihren Bilanzen zu streichen.

Von konjunktureller Seite sendet in Deutschland neben dem stark gestiegenen Ifo-Geschäftsklima-Index der HandelsblattFrühindikator positive Signale. Er ist im März erneut deutlich gestiegen. Die im Dezember begonnene Erholung hat sich damit verstärkt. Für den Aufschwung in Deutschland signalisiert der Indikator: Im ersten Quartal dürfte die Talsohle mit nahezu Nullwachstum erreicht sein, im zweiten Vierteljahr setzt moderates Wachstum ein und ab der Jahresmitte belebt sich die Konjunktur.  
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An der Wall Street sind die Bullen los

 
05.03.02 06:25
Die Kursentwicklung zu Wochenbeginn dürfte viele Anleger auf dem falschen Fuß erwischt haben. Denn nach der Gewinnwarnung des Softwarekonzerns Oracle am Freitag waren die Vorzeichen für steigende Kurse alles andere als rosig. Doch diese Belastung wurde förmlich vom Tisch gewischt. Zu Handelsschluss in New York konnten die drei wichtigsten Indizes kräftige Kursgewinne verbuchen und fast auf Tageshöchstkurs schließen. Das sind gute Vorzeichen für den Handel am Dienstag und dürfte den Bullen weiteren Auftrieb geben.    

Am stärksten gewann der Technologieindex Nasdaq Composite mit 3,1 Prozent. Doch auch der Dow Jones Industrial mit 2,1 Prozent und der Marktbreite S&P 500 ließen mit 1,9 Prozent Kursgewinn ließen sich nicht lumpen.

Doch noch ist der aktuelle Aufschwung nicht mehr als eine Zwischenrally im Abwärtstrend. Dabei kommt der von den Anlegern stark beachteten 200-Tage-Linie eine besondere Bedeutung zu. Denn an dieser charttechnischen Marke werden viele insbesondere mittelfristige Anlageentscheidungen festgemacht.

Der Dow Jones Industrial hat bereits in der vergangenen Woche die 200-Tage Linie überwunden. Dagegen hinken hierbei der marktbreitere S&P 500 und der Nasdaq Composite trotz des Kursanstiegs noch hinterher. Und das spricht im Moment noch gegen die Nachhaltigkeit des Kursaufschwungs. Erst wenn auch diesen beiden Indizes die Hürde überspringen, wäre die Trendwende wirklich geschafft.  

 
Fast sieht es nach Friede, Freude, Eierkuchen aus. Aber ob die Anleger auch bei kommenden Gewinnwarnungen so gelassen bleiben wie am Montag ist fraglich.
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Der Aufschwung steht kurz bevor

 
17.04.02 15:37
Die Anzeichen für einen Wirtschaftsaufschwung verstärken sich zunehmend. Der Internationale Währungsfonds (IWF) korrigiert seine Konjunkturprognose nach oben, und die Mehrheit der deutschen Topmanager erwartet für das nächste Jahr deutlich steigende Gewinne.

Frankfurt am Main - Wie das "Handelsblatt" am Mittwoch unter Berufung auf den Frühjahrsausblick des IWF berichtet, dürfte die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um 0,9 Prozent und im nächsten sogar um 2,7 Prozent wachsen. Zugleich sagt die Organisation für 2003 eine Beschäftigungszunahme von 0,5 Prozent voraus, nachdem der Stellenabbau in Deutschland in diesem Jahr 0,2 Prozent betragen werde.
Damit liegt die deutsche Wirtschaft allerdings noch immer hinter den prognostizierten Wachstumsraten für die Weltwirtschaft zurück. Denn nach Einschätzung des Währungsfonds ist in diesem Jahr weltweit ein Plus von 2,9 und im nächsten Jahr ein Zuwachs von 4,1 Prozent zu erwarten. Für die USA sagt der IWF 2002 ein Wachstum von 2,3 Prozent voraus. 2003 werde es in den Vereinigten Staaten zu einem Plus von 3,4 Prozent kommen.

59 Prozent der deutschen Manager rechnen für das nächste Jahr wieder mit steigenden Gewinnen. Das geht aus einer vom "Handelsblatt" Business Monitor veröffentlichten Repräsentativ-Umfrage des Psephos-Instituts unter 841 Führungskräften hervor. Jeder vierte Entscheider erwartet eine unveränderte Gewinnsituation und nur neun Prozent befürchten verringerte Erträge.

Besonders optimistisch sind nach der Umfrage die Führungskräfte der Großunternehmen. Hier gehen vier von fünf Befragten von stärker sprudelnden Gewinnen im nächsten Jahr aus. Bei den Branchen sind es nach diesen Angaben vor allem Metall, Handel und Dienstleister, die mit überwiegend positiven Erwartungen in das kommende Jahr blicken.

Risikofaktoren sind Lohnsteigerungen und der Ölpreis

Für 2002 sind die Gewinnerwartungen dagegen noch eher verhalten: Nur 30 Prozent der Führungskräfte glauben an einen Ertragsanstieg, 35 Prozent rechnen mit einer Stagnation der Gewinne, und nach Ansicht eines weiteren Drittels könnte ein Gewinnrückgang eintreten. Die Entwicklung der Auftragslage für das laufende Jahr wird von den Managern allerdings überwiegend positiv eingeschätzt.

Trotz der vom Internationalen Währungsfonds (IWF) nach oben korrigierten Wachstumsaussichten für Deutschland hält die Bundesregierung offenbar an ihrer offiziellen Prognose von 0,75 Prozent für 2002 fest. Die Wirtschaftsexperten in Kanzleramt und Finanzministerium sähen wegen der bestehenden Konjunkturrisiken keinen Grund, die Wachstumsprognose nach oben zu schrauben, berichtete die "Wirtschaftswoche". Neben stark schwankenden Ölpreisen könnten zu hohe Tarifabschlüsse den deutschen Aufschwung gefährden, heißt es nach Darstellung des Blattes in der Regierungszentrale.

Gruß    
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Anschnallen! Die Konjunktur gibt Gas 639115
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