Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 07.07.2001
Ausführlich setzt sich Andreas Platthaus mit den Comic-Zeichnungen von Anke Feuchtenberger auseinander, die er als die "mittlerweile bekannteste Comic-Zeichnerin Deutschlands" bezeichnet. Die Serie, zuerst in den Berliner Seiten der FAZ veröffentlicht, sind nach Ansicht von Platthaus "ein Exerzitium nicht nur des Körperdiskurses, sondern auch der grafischen Traditionen". Hier macht er u.a. den Einfluss frühneuzeitlicher Holzschnitte, expressionistischer Zeichnungen oder surrealistischer Grafik aus.
Auch die Ausstattung des Buches wird sehr gelobt, weil es die Comics im
originalen "extremen Querformat" drucke
und so die Möglichkeiten deutlich mache, die der Comic biete, wenn er aus seinen "festen Rastern" befreit wird.