27. Sep,19:54 DPA-AFX
Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst am 27. September 2001
FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst am 27. September 2001. HALBLEITER-SEKTOR Die Analysten von Goldman Sachs haben die europäischen Halbleiterwerte als "überverkauft" bezeichnet. Diese seien im Vergleich zu den Papieren aus anderen Weltregionen günstig bewertet, hieß es in einer am Donnerstag in London vorgelegten Studie. HIGH-TECH-SEKTOR Die konjunkturelle Abschwächung infolge der Terroranschläge vom 11. September in den USA wird zu Ertragsausfällen in den Sektoren High-Tech Engineering/Halbleiter im laufenden Jahr führen. Oliver Wojahn, Analyst bei der Berenberg Bank, erwartet in seiner am Donnerstag in Hamburg vorgelegten Studie eine spätere Erholung der Zielmärkte in 2002 als bisher angenommen. Aus diesem Grund revidierte das Finanzhaus seine Umsatz- und Gewinnschätzungen der Branche für die Jahre 2001 und 2002. SAP Die Investmentbank Lehman Brothers belässt die Aktie des Software-Hauses SAP weiterhin auf "Strong Buy". Das Papier wird sich laut einer am Donnerstag veröffentlichten Studie um 15 oder mehr Prozent besser entwickeln als der Gesamtmarkt. Selbst im schlimmsten Szenario, für das die Analysten einen Einbruch um 25 Prozent beim US-Lizenzumsatz in den verbleibenden beiden Quartalen des Jahres annehmen, betrage der angemessen Wert der Aktie 169 Euro, mehr als 50 Prozent über dem aktuellen Kurs. SIEMENS Die Analysten von Dresdner Kleinwort Wasserstein haben ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) der Siemens AG für das laufende Geschäftsjahr um 19 Prozent reduziert. Sie begründeten dies in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie mit Verlusten der Chip-Tochter Infineon, die höher als erwartet ausgefallen seien. Für 2002 nahmen sie ihre EPS-Schätzung um 8 Prozent zurück. Die Anlageempfehlung "Add" wurde beibehalten. ALLIANZ Die Investmentbank Morgan Stanley hat ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) des Münchener Versicherungskonzerns Allianz AG im laufenden Geschäftsjahr um 37 Prozent auf 7,04 Euro reduziert. Die Analysten erwarten jedoch bis 2003 ein jährliches Gewinnwachstum von durchschnittlich 27 Prozent, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie. Die Anlageempfehlung "Outperform" werde beibehalten. IBM Die Analysten von Lehman Brothers haben ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) der IBM Corp im laufenden Geschäftsjahr von 1,04 auf 0,89 US-Dollar (USD) gesenkt. Für 2002 nahmen sie ihre EPS-Schätzung von 5,11 auf 4,95 USD zurück. Die Anlageempfehlung "Market Perform" werde beibehalten, hieß es in einer am Donnerstag in New York veröffentlichten Studie. BASF Die Analysten von J.P. Morgan Chase & Co. haben ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) der BASF AG im laufenden Geschäftsjahr um 1 Prozent auf 1,80 Euro gesenkt. Ihre EPS-Schätzung für 2002 reduzierten sie um 12 Prozent auf 2,10 Euro. Die Anlageempfehlung "Market Performer" werde beibehalten, hieß es in einer am Donnerstag vorgelegten Analyse. Das Kursziel wurde dagegen von 40 auf 38 Euro gesenkt. THYSSEN KRUPP Die Analysten der Investmentbank Merrill Lynch haben vor dem Hintergrund einer drohenden weltweiten Industrierezession im kommenden Jahr die Gewinnschätzungen für den ThyssenKrupp-Konzern für 2001 und 2002 gesenkt. Einer am Donnerstag in London vorgelegten Unternehmensstudie zufolge reduzierte der Analyst Mark Troman seine Schätzung für den Gewinn je Aktie vor Goodwill (Unternehmenswertabschreibung) für das Geschäftsjahr 2001 um 5% auf 0,8 Euro und für das Jahr 2002 um 38% auf 0,9 Euro. Dem zufolge sollte der Vorsteuergewinn im Jahr 2002 rund 50% unter dem Niveau des Vorjahres liegen./tw
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Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst am 27. September 2001
FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten-Einstufungen im dpa-AFX Nachrichtendienst am 27. September 2001. HALBLEITER-SEKTOR Die Analysten von Goldman Sachs haben die europäischen Halbleiterwerte als "überverkauft" bezeichnet. Diese seien im Vergleich zu den Papieren aus anderen Weltregionen günstig bewertet, hieß es in einer am Donnerstag in London vorgelegten Studie. HIGH-TECH-SEKTOR Die konjunkturelle Abschwächung infolge der Terroranschläge vom 11. September in den USA wird zu Ertragsausfällen in den Sektoren High-Tech Engineering/Halbleiter im laufenden Jahr führen. Oliver Wojahn, Analyst bei der Berenberg Bank, erwartet in seiner am Donnerstag in Hamburg vorgelegten Studie eine spätere Erholung der Zielmärkte in 2002 als bisher angenommen. Aus diesem Grund revidierte das Finanzhaus seine Umsatz- und Gewinnschätzungen der Branche für die Jahre 2001 und 2002. SAP Die Investmentbank Lehman Brothers belässt die Aktie des Software-Hauses SAP weiterhin auf "Strong Buy". Das Papier wird sich laut einer am Donnerstag veröffentlichten Studie um 15 oder mehr Prozent besser entwickeln als der Gesamtmarkt. Selbst im schlimmsten Szenario, für das die Analysten einen Einbruch um 25 Prozent beim US-Lizenzumsatz in den verbleibenden beiden Quartalen des Jahres annehmen, betrage der angemessen Wert der Aktie 169 Euro, mehr als 50 Prozent über dem aktuellen Kurs. SIEMENS Die Analysten von Dresdner Kleinwort Wasserstein haben ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) der Siemens AG für das laufende Geschäftsjahr um 19 Prozent reduziert. Sie begründeten dies in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie mit Verlusten der Chip-Tochter Infineon, die höher als erwartet ausgefallen seien. Für 2002 nahmen sie ihre EPS-Schätzung um 8 Prozent zurück. Die Anlageempfehlung "Add" wurde beibehalten. ALLIANZ Die Investmentbank Morgan Stanley hat ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) des Münchener Versicherungskonzerns Allianz AG im laufenden Geschäftsjahr um 37 Prozent auf 7,04 Euro reduziert. Die Analysten erwarten jedoch bis 2003 ein jährliches Gewinnwachstum von durchschnittlich 27 Prozent, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie. Die Anlageempfehlung "Outperform" werde beibehalten. IBM Die Analysten von Lehman Brothers haben ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) der IBM Corp im laufenden Geschäftsjahr von 1,04 auf 0,89 US-Dollar (USD) gesenkt. Für 2002 nahmen sie ihre EPS-Schätzung von 5,11 auf 4,95 USD zurück. Die Anlageempfehlung "Market Perform" werde beibehalten, hieß es in einer am Donnerstag in New York veröffentlichten Studie. BASF Die Analysten von J.P. Morgan Chase & Co. haben ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie (EPS) der BASF AG im laufenden Geschäftsjahr um 1 Prozent auf 1,80 Euro gesenkt. Ihre EPS-Schätzung für 2002 reduzierten sie um 12 Prozent auf 2,10 Euro. Die Anlageempfehlung "Market Performer" werde beibehalten, hieß es in einer am Donnerstag vorgelegten Analyse. Das Kursziel wurde dagegen von 40 auf 38 Euro gesenkt. THYSSEN KRUPP Die Analysten der Investmentbank Merrill Lynch haben vor dem Hintergrund einer drohenden weltweiten Industrierezession im kommenden Jahr die Gewinnschätzungen für den ThyssenKrupp-Konzern für 2001 und 2002 gesenkt. Einer am Donnerstag in London vorgelegten Unternehmensstudie zufolge reduzierte der Analyst Mark Troman seine Schätzung für den Gewinn je Aktie vor Goodwill (Unternehmenswertabschreibung) für das Geschäftsjahr 2001 um 5% auf 0,8 Euro und für das Jahr 2002 um 38% auf 0,9 Euro. Dem zufolge sollte der Vorsteuergewinn im Jahr 2002 rund 50% unter dem Niveau des Vorjahres liegen./tw
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