Es geht um die Mdax-Aktien Sixt St und Gerry Weber St.
Trotz Gerüchte und Schreiberlinge hatte ich an Sixt
festgehalten. Nach dem Rutsch unter 7 wurde mir zwar mulmig
aber am nächsten Tag ging der Absturz ja dann nicht weiter.
Als sie gestern mittag in Xetra nochmal die 7,20 erreichten, war
ich draußen, da ich mit einem neuen Abrutschen rechnete
(nicht zuletzt wegen des beschissenen Umfeldes gestern).
Direkt danach begann der Anstieg, der Sixt bis auf 8,20 eben
führte.
Schon seit Tagen wollte ich Gerry Weber kaufen. Nachdem die
Aktie unter 5 rutschte, hatte ich mit einem Abstauberlimit
von 4,44 geliebäugelt. Es schien aber ein fester Boden bei
4,66 vorzuliegen (in Xetra). Immer wieder drehte Sixt von 4,66
nach oben. Mit dem durch Sixt freien Geld setzte ich dann
heute bei Gerry ein Kauflimit von 4,66, als die Aktie gerade
von 4,69 wieder über 4,70 ging.
Needless to say, als ich endlich bei 4,66 meine Stücke bekam
sauste Gerry wie ein Stein weiter runter als hätte sie sich nie mit 4,66 aufgehalten und stoppte erst bei 4,41. Ich wäre also mit
4,44 lecker zum Zug gekommen.
Daß man einige Tage oder sogar einige Stunden später merkt, daß
die Börse in die andere Richtung will, geschieht uns allen immer wieder.
Aber so kurz hintereinander so "verarscht" zu werden, das nervt schon sehr.
Meine Frage an Euch:
Woran hätte ich gestern gegen 12:00 Uhr "ahnen" können, daß Sixt weiter
steigen würde, bzw. woran hätte ich heute gegen 14:00 Uhr "ahnen" können, daß bei Gerry die 4,66 diesmal erstmalig nicht halten würden?
Ich weiß, kostet Euch Zeit, aber ich möchte wirklich nicht weiter
so blöde bleiben und wäre für jegliche hilfreiche Hinweise sehr dankbar.
Gruß
baanbruch