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das Zentrum d.:

WorldCom "strong buy"

 
06.06.02 14:32
06.06.2002
WorldCom "strong buy"
SEB  

Die Analysten der SEB bewerten die Aktie von WorldCom (WKN 881477) in ihrem aktuellen "AnlageFlash" mit "strong buy".

Der zweitgrößte US-Anbieter von Ferngesprächen wolle aus dem Mobilfunkgeschäft wieder aussteigen. Erst vor 5 Jahren sei WorldCom hier eingestiegen, sei aber hier kaum nennenswert profitabel gewesen. Zu schnell hätten die Märkte wieder gedreht und Preisdruck sei viel schneller aufgekommen als man sich seinerzeit habe vorstellen können. WorldCom sei hier "lediglich" als Wiederverkäufer tätig. Ein rascher Ausstieg aus diesem Geschäft mache somit Sinn.

Die Verlangsamung des gesamten Marktwachstums, der permanente Margendruck auch im Mobilfunk und die nach wie vor notwendigen hohen Vorlaufinvestitionen hätten die Positionen für WorldCom im Mobilfunkgeschäft zuletzt stark verschlechtert. Der Desinvestitionsprozess beginne sofort, dürfte sich aber über Jahre hinziehen. Betroffen seien ein Teil der 2.200 Stellen bei WorldCom Wireless. Erst gestern habe WorldCom angekündigt, insgesamt rund 16.000 Stellen (rd. 20% der Belegschaft) in nächster Zeit zu streichen. Dies und die gesamten Sparpläne seien sicherlich notwendige Voraussetzungen, um die per Mitte Juni anstehende Refinanzierung von kurzfristigen Schulden erfolgreich organisieren zu können.

Damit habe das Unternehmen gute Chancen, mittelfristig wieder auf einen Wachstumspfad zurückzukommen. Dies sei jedenfalls ein weiterer Schritt (von mehreren), um die angespannte Liquiditätssituation zu entspannen. Ein Analyst von Kaufmann Brothers habe in einer kürzlich veröffentlichten Studie einen 12-Punkte-Plan als Reorganisationsmöglichkeit aufgestellt.

Der vorgesehene Verkauf der Mobilfunksparte sollte bis 2004 WorldCom etwa 500 Mio. US-Dollar bringen. Diese Sparte habe einen Jahres-Umsatz von rund einer Milliarde US-Dollar, erzielt aber stets einen negativen EBITDA-Beitrag. Mit dem Verkauf könnte sich die Liquiditätssituation auch rasch verbessern. Interessenten stünden bereits vor der Tür, z.B. Verizon Wireless oder Cingular. Dieser Schritt dürfte sofort etwa 200 Mio. US-Dollar in die Kasse bringen. Der Abbau von 16.000 Stellen dürfte etwa 200 bis 300 Mio. US-Dollar pro Jahr an Sparpotential bringen.

WorldCom reagiere schnell mit diversen Maßnahmen auf die angespannte Liquiditätssituation. Erst per 22. Mai habe WorldCom angekündigt, den Spin-off von MCI wieder rückgängig zu machen, um somit die hohe Dividendenzahlung für die Tracking-Aktie MCI einzusparen, was mit etwa 284 Mio. US-Dollar pro Jahr anzusetzen sei. Weitere Einsparmassnahmen seien zu erwarten.

Die Analysten der SEB belassen ihr 12-Monats-Kursziel bei 5 US-Dollar und stufen die WorldCom-Aktie mit "strong buy" ein.

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MaxCohen:

Wichtige Finanzspritze für WorldCom verzögert sich

 
17.06.02 00:19

Wichtige Finanzspritze für WorldCom verzögert sich



Der vom angeschlagenen US-Telecom-Konzern WorldCom -- Muttergesellschaft des Internet-Carriers UUNet -- so dringend benötigte 5-Milliarden-Dollar-Kredit wird von den Finanzinstituten nun wohl doch nicht wie erwartet bis Ende Juni zur Verfügung gestellt.

Es sei allerdings nicht so wichtig, ob die Finanzierung nun im Juni, Juli oder sogar erst Anfang August abgeschlossen werde, versuchte Finanzvorstand Scott Sullivan die schlechte Nachricht zu relativieren. "Es ist wichtiger, dass die Finanzierung nach unseren Bedingungen geschieht", sagte er. Drei Banken hatten den Kredit zugesagt – über die Details werde jetzt noch verhandelt. "Wie sie alle wissen, ist es heute ja nicht die beste Zeit, um Gelder einzusammeln", sagte CEO John Sidgemore vor Aktionären.

Der Manager bestätigte, dass WorldCom in diesem Jahr eine Milliarde Dollar einsparen wolle und 16.000 Stellen -- etwa 20 Prozent der Belegschaft -- streichen werde. Vor kurzem hatte WorldCom zudem angekündigt, sich von der eigenen Mobilfunksparte trennen zu wollen. Das war eine Reaktion auf die Umsatzwarnung, die der angeschlagene Konzern herausgeben musste -- mindestens eine Milliarde weniger als zunächst erwartet wird er im laufenden Jahr umsetzen. Dazu kommt eine laufende Untersuchung der US-Börsenaufsicht SEC wegen möglicher Bilanzmanipulation gegen WorldCom. (tol/c't)


Grüße Max
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das Zentrum d.:

Kreditrating von WorldCom auf "B+"

 
24.06.02 12:37
WorldCom hochspekulativ
SEB  

Wie die Analysten der SEB in ihrem aktuellen "AnlageFlash" berichten ist die Aktie von WorldCom (WKN 881477) ein hochspekulatives Investment.

Die Aktie des zweitgrößten US-Telekommunikationskonzerns sei gestern mit einem Handelsvolumen von 148 Millionen Stück die meist gehandelte Aktie an der Nasdaq gewesen. Nachdem die US-Ratingagentur Standard & Poor’s das Kreditrating von WorldCom auf "B+" nach bisher "BB" gesenkt habe, seien gestern erneut viele Investoren aus der Aktie geflüchtet, welche daraufhin um rund 9% abgestürzt sei.

Der Hauptgrund das Down-Rating liege darin, das es WorldCom bislang noch nicht geschafft habe, die 5 Mrd. US-Dollar Kreditfazilität zu verlängern, die unbedingt bis Ende Juni unter Dach und Fach sein müsse. Erst vergangenen Freitag habe der neue CEO John Sidgmore auf der Hauptversammlung bekannt gegeben, dass die Verhandlungen mit den Banken über diese Verlängerung laufen würden, aber bisweilen noch nicht zu Ende gebracht seien. Die Verhandlungen könnten auch länger anhalten.

S&P habe nun genau diesen Tatbestand zum Anlass genommen, das Kreditstanding zu senken. Der CEO wiederum sehe in dieser Herabstufung die laufende Kreditverhandlungen mit den Banken "absolut" nicht beeinträchtigt. Insgesamt stehe gegenwärtig noch die Genehmigung von rund 300 Millionen Dollar aus, damit das benötigte Gesamtvolumen von 5 Milliarden Dollar erreicht werde. Gleichzeitig mit der Genehmigung der Fazilität werde WorldCom einen umfangreichen Sanierungsplan vorlegen, der allerdings ohne den notwendigen Finanzierungsspielraum auch in Frage gestellt werden müsse.

Es werde also eng um die angespannte Liquiditätssituation von WorldCom, Chancen auf eine Lösung seien aber vorhanden. Der Ceo habe auch auf der Hauptversammlung nochmals auf den Abbau von mehr als 16.000 Stellen hingewiesen. Ferner würden derzeit unter normalen Umständen vorgesehene Ausgaben in Höhe von mehr als 1 Milliarde zurückgestellt.

Folgerung: Nur bei einer Verlängerung der wichtigen 5 Mrd.-Kreditlinie dürfte die Aktie von WorldCom das Kursziel von 5 US-Dollar erreichen. Ansonsten bestehe das Risiko eine Rückgangs unter 1 Dollar.

Die bestehenden Engagements sind bis zur Entscheidung über die Finanzierung von WorldCom als hochspekulativ zu betrachten, so die Analysten der SEB. Neuengagements sollten nur unter Berücksichtigung dieses Chance-Risiko-Verhältnisses vorgenommen werden.
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ecki:

@dZdM: Hast du die Anleihe noch?

 
26.06.02 23:25
Jetzt weißt du auch, warum die als Junk-Bond eingestuft wurde....

Grüße
ecki
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das Zentrum d.:

ecki bin noch drin

 
27.06.02 09:30
wenn gleich ich zugeben muss, das ich nach dem Skandal am liebsten draußen wäre. Aber leider werden die Kurse der Anleihen von den Brokern gestellt, so das ein Verkauf zu akzeptablen Kursen nicht mehr möglich war. Jetzt warte ich auf eine günstige Gelegenheit. Die Entscheidung war auch richtig, denn nach 15% schlossen sie gestern bei 17% und eröffnen heute mit 17,50%. Beim Kauf räumte ich Worldcom Chancen zu 60% ein, das sie es schaffen. Jetzt sehe ich diese nur noch bei 15% und zu 85% die Insolvenz. Das bedeutet das die Chancen von den Risiken klar überstiegen werden, weshalb ich einräume mit meiner Spekulation gescheitert zu sein. Sicher kann noch alles Gut werden, wenn die Banken mitspielen, die Kunden nicht weglaufen, der Cash flow sich magisch erhöht um den Schuldendienst leisten zu können, wenn wenn wenn ........

Realistisch betrachtet prüfen die Banken jetzt nur noch, was günstiger für sie ist. Worldcom am Leben zu halten (wäre toll für meine Anleihen) oder in die Insolvenz zu führen. Diese Frage wird in den nächsten 2 Monaten beantwortet. Ich versuche jetzt das sinkende Schiff zu verlassen. Hoffentlich mit etwas mehr Glück als bei meiner Spekulation :o)
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Zick-Zock:

U N G L A U B L I C H

 
27.06.02 09:50
da erwärmt es dZdM das herz und er findet
gefallen an so einer nasdaq klitsche, schon
ist es die zweite enron (oder mehr)!!!!!

da sieht man mal, so genauen resarch kann
man garnicht betreiben. man kann nur ganze
branchen meiden. aber schlussendlich wird
man vor solchen folgen nie verschont bleiben.

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ecki:

Tut mir leid für dich.

 
27.06.02 11:36
Aber trotzdem, hau weg das Ding. Man sieht, dass z.B. mit Zinszahlungen versucht wird die Fassade zu wahren.

Und was immer noch gilt, wenn schon einen Zock wagen, dann tausche die Anleihe in Aktien. Wenn WCom überlebt, dann wird die Aktie mehr Potential als die ANleihe haben.....

Grüße
ecki  
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das Zentrum d.:

Die Zukunft Worldcoms liegt in der Hand der Banken

 
28.06.02 07:50
Die Zukunft von Worldcom liegt in der Hand der Banken

Verluste bei Anlagen von Lebensversicherern / Allianz mit mehr als 100 Millionen Dollar engagiert / Deutsche Firmen wenig belastet


nks./mag. NEW YORK/MÜNCHEN, 27. Juni. Die Zukunft von Worldcom liegt in der Hand seiner Banken, die nach dem massiven Bilanzbetrug des Unternehmens jetzt entscheiden müssen, ob sie dem amerikanischen Telekommunikationskonzern weiter Geld leihen wollen. Eine Aufforderung zur Rückzahlung der Bankkredite würde zur sofortigen Insolvenz des Unternehmens führen, zitierte das Wall Street Journal einen in die Verhandlungen involvierten Banker. Die Banken erörtern derzeit ihr weiteres Vorgehen. Möglicherweise werden die Banken Sicherheiten für weitere Kredite fordern und dem Unternehmen so Zeit für eine Neuausrichtung geben. Worldcom schuldet den Banken insgesamt 2,65 Milliarden Dollar. Zu den amerikanischen Banken mit den umfangreichsten Krediten an Worldcom gehören die Großbanken Citigroup, Bank of America und J.P. Morgan Chase, auf die nach Einschätzung von Analysten zusammen rund eine Milliarde Dollar an Krediten entfällt. Nach Angaben der niederländischen Bank von ABN Amro gehören zu den Konsortialführern für den 2,65-Milliarden-Dollar-Kredit noch die Deutsche Bank und ABN Amro selbst. Diese führen ein Konsortium von insgesamt knapp 30 Gläubigerbanken an. Als der Bilanzbetrug bekannt wurde, befand sich Worldcom gerade in Verhandlungen über die Verlängerung dieses Kredits, der im Juni 2003 fällig wird. Zusätzlich wollte Worldcom einen weiteren Kredit von 2,4 Milliarden Dollar aufnehmen.

Die Außenstände der Banken gelten nicht als dramatisch, obwohl die Aktienkurse von Bank of America, Citigroup und J.P. Morgan bereits deutlich nachgegeben haben. Als Vorteil wurde gewertet, daß die Verhandlungen über den neuen Kredit noch nicht abgeschlossen waren. "Die Banken müssen den Göttern danken, daß ihr Engagement nicht größer ist", kommentierte Analyst Richard Vossler von der Investmentbank Credit Suisse First Boston. Der Finanzchef der Citigroup, Todd Thomson, bezeichnete die erwarteten Kreditverluste als "unwesentlich". Die Reaktion der Banken auf den Bilanzskandal wird auch Auswirkungen auf die Besitzer von Worldcom-Anleihen in Höhe von derzeit rund 30 Milliarden Dollar haben. Müßte Worldcom Konkurs einreichen, könnten diese Anleihen nicht mehr bedient werden. Zu den Anleihenbesitzern gehören große Pensionskassen, Versicherungen und andere institutionelle Investoren. Die Bonität von Worldcom war jüngst auf das Niveau von Ramschanleihen heruntergesetzt worden. Der größte Investor bei Worldcom-Anleihen ist die amerikanische Vermögensverwaltung Prudential Asset Management mit Außenständen von über einer halben Milliarde Dollar Ende Dezember des vergangenen Jahres. Der Pensionsfonds für die Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes in Kalifornien hat knapp 390 Millionen Dollar in festverzinsliche Worldcom-Papiere investiert. An dritter Stelle der Großanleger folgt die Lebensversicherung Metropolitan Life Insurance mit rund 360 Millionen Dollar. "Die Probleme bei Worldcom werden im zweiten Quartal zu bedeutenden Investment-Verlusten bei Lebensversicherungen führen", sagte Analyst Edward Spehar von der Investmentbank Merrill Lynch. Der drastische Verfall des Worldcom-Aktienkurses wird auch die Portfolios von Vermögensverwaltern schwächen. Ende März hatte die Vermögensverwaltung Alliance Capital Management Worldcom-Aktien im Wert von knapp 350 Millionen Dollar in den Büchern stehen.

Die deutsche Finanzbranche ist von dem Bilanzskandal in den meisten Fällen weniger betroffen als vom Zusammenbruch des amerikanischen Energiehändlers Enron. Selbst bei einer Insolvenz von Worldcom würden sich die Belastungen in Grenzen halten. Mit am höchsten ist das Engagement des Allianz-Konzerns, das in Branchenkreisen zwischen 100 und 200 Millionen Dollar geschätzt wird. Der größte Teil davon sind Worldcom-Anleihen. In der Kreditversicherung und mit Krediten (über ihre Tochtergesellschaft Dresdner Bank) ist die Allianz nach Analystenaussage nur sehr gering vertreten. Der Enron-Zusammenbruch hatte den Münchner Finanzkonzern mit 160 Millionen Euro belastet.

Keinerlei Stellungnahme gibt die Deutsche Bank zu ihrem Worldcom-Risiko. Als führende Bank bei dem syndizierten 2,65-Milliarden-Dollar-Kredit muß die Bank üblicherweise eine erhebliche Tranche übernehmen. Zwar ist nicht bekannt, inwieweit die Deutsche Bank diese an andere Banken weitergegeben hat. Daß sie noch einen dreistelligen Millionenbetrag im Portfolio hat, darf aber als wahrscheinlich gelten. Zumal die in derselben Funktion tätige ABN Amro ihr Ausfallrisiko schon auf 100 Millionen Dollar beziffert hat. Darüber hinaus gehört die Deutsche-Bank-Tochtergesellschaft Deutsche Asset Management nach letzten verfügbaren Angaben zu den größten Aktionären von Worldcom. Ende März hielt sie Aktien im Wert von 68 Millionen Dollar.

Die Münchener Rück beziffert ihr Engagement in Anleihen und Aktien auf "höchstens 80 Millionen Dollar", was aber nur 0,5 Promille der gesamten Kapitalanlagen entspreche. Wie es in Kreisen der Rückversicherung hieß, hat sie ihr Engagement schon im Mai verringert, als Ratingagenturen die Bonitätseinschätzung für Worldcom zurückstuften. In der Kreditrückversicherung würden bei einer Insolvenz von Worldcom weniger als 10 Millionen Euro ausfallen, sagte ein Sprecher der Münchener Rück. Bei Enron war der Schaden aus der Kreditrückversicherung ein Mehrfaches davon. Bei der Hypo-Vereinsbank liegt das Engagement mit weniger als 10 Millionen Euro ebenso weit unter der für Enron nötigen Abschreibung von 60 Millionen Euro. Commerzbank und DZ Bank sind nach eigenen Angaben bei Worldcom überhaupt nicht engagiert. Die BayernLB und die WestLB, beide nach Enron auch bei Worldcom engagiert, gaben keinen Kommentar ab. Die Norddeutsche Landesbank bezifferte ihr Risiko auf "das untere Drittel eines zweistelligen Millionen-Dollar-Betrags".

Die deutschen Telekommunikationsausrüster profitieren im Fall Worldcom davon, daß sie in der amerikanischen Telekommunikationsindustrie nur schwach vertreten sind. Worldcom sei kein größerer Kunde von Siemens, sagte ein Siemens-Sprecher auf Anfrage. Der Lieferumfang der Siemens-Netzwerksparte ICN an Worldcom sei gering. "Unsere Lieferantenkredite und Forderungen sind an der Nullgrenze." Siemens habe schon in den vergangenen Quartalen "Vorsorgemanagement" betrieben. Gleiches gilt für Alcatel Deutschland und für die französische Muttergesellschaft, wie eine Sprecherin von Alcatel Deutschland sagte. Der schwedische Ericsson-Konzern teilte mit, daß er ebenfalls nur Aufträge von geringem Wert mit Worldcom habe.

Der niederländische Versicherer Aegon bezifferte sein Engagement auf 200 Millionen Dollar. Bei den britischen Banken HSBC, Abbey National und Lloyds TSB hieß es, das Risiko sei minimal oder nicht nennenswert. Bei Barclays lauten die Schätzungen hingegen auf 100 Millionen Dollar.

Die größten Kreditgeber von Worldcom

in Millionen Dollar Amerikanische Banken
Citigroup                  445 Bank of America            265 JP Morgan Chase            265 Mallon Financial           100 Fleet Boston                80 BankOne                     80 Wells Fargo                 80

Europäische Banken
Aegon                      200 Intasa BCI                 160 Allianz                    100 ABN Amro                   100 Barclays                   100 Allied Irish Banks          50

F.A.Z.-Tabelle: Janusch

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.06.2002, Nr. 147 / Seite 18
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senfi:

Worldcom will resume trading at 8ET

 
01.07.02 14:03
01.07.02 07:48 ET   WCOME  Worldcom will resume trading at 8ET (0.83)
Trading will remain halted in MCI Group (MCITE 1.68) pending additional information related to the status of the dividend payment.
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das Zentrum d.:

die Dummheit liegt bei mir selbst

 
16.04.03 15:58
ich kaufte damals die Anleihen, da diese vorrangig gegenüber den Aktien besichert sind. Das bedeutet das im Falle einer Insolvenz die Anleihen eher eine Vergütung bekommen als die Aktien. Mein Kaufkurs lag bei über 40% mit der Hoffnung die Insolvenz könnte abgewendet werden. Das ging schief. So verkaufte ich meine Anleihen zu 15%. Hätte ich Dussel mich an meine eigene Argumentation gehalten, würde ich nun 36% bekommen. Tja teures Lehrgeld und von hätte wäre wenn kann man sich nichts kaufen. Ein Gedanke aber bleibt. Halte dich an deine Strategie und lass dich nicht von Angst, Gier und Euphorie treiben.


es grüßt

 € $ ¥  das Zentrum der Macht


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Pichel:

Ha! Du machst auch mal minus?

 
16.04.03 16:15
hät ich ja nich von dir gedacht ;-)

Gruß Pichel An alle Spekulanten und Zocker (heiße Gelegenheit) 1008451

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